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Karlsruhe "Ihr habt mir das Leben gerettet" - Elsässer Corona-Patientin aus Karlsruher Klinikum entlassen

Wie das Städtische Klinikum Karlsruhe mitteilt, wurde eine Corona-Patientin aus dem Elsass am Mittwoch bei gutem Gesundheitszustand in die Heimat entlassen. Die 63-Jährige war schon am 1. April von der künstlichen Beatmung auf Spontanatmung umgestellt worden.

Vor rund zweieinhalb Wochen hat das Städtische Klinikum Karlsruhe vier Corona-Patienten aus dem Elsass übernommen. Nachdem am 2. April die erste erkrankte Frau bei gutem Gesundheitszustand nach Straßburg zurückverlegt werden konnte, konnte am Mittwochmittag die zweite Elsässerin die Heimreise antreten. 

"Der Patientin geht es so gut, dass wir sie mit entsprechender Hilfe sogar nachhause hätten entlassen können“, sagte Uwe Spetzger, Medizinischer Geschäftsführer des Klinikums. "Da aber auch ihr Mann in einem Krankenhaus liegt, soll sie sich zunächst im Hôpital de Hautepierre weiter erholen."

Zustand war äußerst kritisch

Der Zustand der Patientin war nach der Übernahme aus dem Universitätsklinikum Straßburg, wo sie bereits mehrere Tage aufgrund ihres Lungenversagens invasiv beatmet worden war, äußerst kritisch. "Wir freuen uns sehr, dass unser Behandlungskonzept hier von so viel Erfolg gekrönt war. Das motiviert unsere Teams vor Ort, die schon sehr viel Erfahrung im Umgang mit Covid-19-Patienten sammeln konnten, ungemein", so Spetzger.

Bild: Hammer Photographie

Und wie hat die Patientin den Aufenthalt im Klinikum Karlsruhe erlebt? „Ich wollte mich bedanken, dass es so gut gelaufen ist“, sagte die 63-Jährige. „Das ist ein super Krankenhaus mit super Personal, ihr habt mir das Leben gerettet!“

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  •   Freigeist1
    (1033 Beiträge)

    09.04.2020 21:20 Uhr
    Bitte unbedingt weiter Patienten
    aus Frankreich, Spanien oder Italien bei uns behandeln, solange es die Kapazitäten erlauben! Solches Wer so handelt (Entscheider) gibt Hoffnung für die gemeinsame Zukunft und wird 1000fach belohnt werden.
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  •   Schillerlocke
    (120 Beiträge)

    10.04.2020 03:48 Uhr
    Hört sich an
    wie das Geschwurbel in der Kirche. "Tausendfach belohnt" ...

    Die Belohnung sind Coronabonds. Besser ist es, sich an der Menschlichkeit zu orientieren und nicht am politischen Süppchen

    Dass man das noch erklären muss...
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  •   FCKSUV
    (82 Beiträge)

    09.04.2020 17:57 Uhr
    Schade, dass diese Freudenmeldung nun
    von selbsternannten Wirtschaftsexperten für eine Diskussion über "Corona-Bonds" missbraucht wird. traurig
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  •   RainerBu
    (1006 Beiträge)

    09.04.2020 14:06 Uhr
    mich treibt am meisten um
    wie es denn sein kann , dass die weltweite Forschung und Medizin null komma null dazu sagen kann warum es Verläufe von sehr mild bis tödlich gibt und das auch unabhängig von Vorerkrankungen .
    Diese Frage ist genauso dringlich wie Medikament oder Impfstoff
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  •   Route66
    (2410 Beiträge)

    09.04.2020 14:39 Uhr
    Tja
    das liegt vielleicht daran, dass man so was nicht einfach in ein paar Monaten herausfinden kann, wenn sich täglich Verläufe etc. ändern. Im Labor kannst Du viel forschen, aber wie sich diese Dinger unter Menschen verhalten, ist weitaus komplexer.
    Ist leider nicht so wie in den amerikanischen Blockbustern, wo die genialen amerikanischen Wissenschaftler binnen ein paar Tagen Antworten parat haben 😉
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  •   kawai
    (161 Beiträge)

    09.04.2020 11:33 Uhr
    Eine gute Nachricht
    Und wenn ich an die widerwärtigen Kommentare zurückdenke, die man hier bei der Aufnahme dieser Patienten lesen musste, dann freut es mich noch einmal mehr.
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  •   Schillerlocke
    (120 Beiträge)

    09.04.2020 09:35 Uhr
    Eine gute Nachricht in düsteren Zeiten.
    Es war selbstverständlich und richtig, Nachbarschaftshilfe im Rahmen der Möglichkeiten zu leisten.

    Diese Krise auszunutzen, um Euro - oder manipulativ "Corona"- Bonds durchdenken zu wollen ist mehr als schäbig

    Wenn es den Staaten an Geld fehlt, dann sollen sie doch bitte erst mal die Steuern hochsetzten und korrekt eintreiben und das Rentenalter auf 70 anheben, anstatt dem deutschen Steuerzahler in die Tasche zu greifen.
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  •   Iglaubsnet
    (715 Beiträge)

    09.04.2020 12:21 Uhr
    Es ist
    schon lustig, wie ein neoliberal geprägtes Europa durch so ein neoliberales Gesaich zerlegt wird.
    Europa ist das Beste was die Politik in den letzten 70 Jahren geschaffen hat und es ist nun zu hoffen, dass die neoliberale Prägung zu Gunsten einer Sozialen in den Hintergrund tritt!
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  •   Gevatter
    (216 Beiträge)

    09.04.2020 09:06 Uhr
    Beide Seiten haben gewonnen.
    Die französische Patienten, die erfolgreich genesen sind. Und auch das Klinikum, dass hier Erfahrungen mit dem Umgang von Coronapatien sammeln konnte. Das muss man nicht wieder wie unten geschrieben, mit einer in diesem Falle total unnötigen Debatte über Coronabonds runterziehen. Dies ist ein viel zu komplexes Problem. Außerdem hat die EU in Sachen Corona total versagt. Dieses Beispiel hier zeigt, dass vieles besser geht als mit dem Bürokratiemoloch in Brüssel. Bin kein Fan dieser GROKO, aber was Recht ist muss Recht bleiben. Die machen bisher einen guten Job, die Verdoppelungtage sind auf 14 Tage gestiegen.
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  •   Beiertheimer
    (1108 Beiträge)

    09.04.2020 11:47 Uhr
    In Bezug auf die Patientin
    bin ich voll und ganz bei Ihnen. Auch der EU-Moloch ist nicht das Gelbe vom Ei.
    Leider regen Sie sich über die Diskussion über Corona-Bonds auf und loben im gleichen Atemzug die GROKO. Das passt genauso wenig zu dem Thema. Weiter Kommentare über die Qualität der GROKO-Arbeit verkneife ich mir und freue mich das wir unseren Nachbarn helfen können.
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