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Stuttgart "Fahrradfreundliche Kommune": Karlsruhe wird mit Bronze ausgezeichnet

Mit dem Landkreis Karlsruhe und dem Landkreis Lörrach erhalten dieses Jahr zwei Landkreise die Auszeichnung fahrradfreundliche Kommune für ihre Förderung der Radverkehrswege. Damit gebe es nun elf fahrradfreundliche Kommunen - acht Städte und drei Landkreise - im Land, sagte Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) in einer Mitteilung am Montag in Stuttgart.

"Die Landkreise haben Radverkehrskonzepte entwickelt sowie Personalstellen und Finanzen für die Förderung des Radverkehrs bereitgestellt. Damit fördern sie den Radverkehr systematisch und mit Erfolg: nach und nach entstehen neue und sichere Radwege, durchgängige Verbindungen und mehr Abstellmöglichkeiten für Fahrräder", so Hermann weiter.  Auszeichnungen in Gold und Silber seien so bald in greifbarer Nähe.

Mit dem Zertifikat werden seit 2011 Städte, Gemeinden und Landkreise ausgezeichnet. Bisher erhielten die Städte Freiburg, Karlsruhe, Offenburg, Heidelberg, Kirchheim unter Teck, Lörrach, Mannheim und Heilbronn sowie der Landkreis Göppingen die Auszeichnung.

Landkreis Karlsruhe möchte an die bundesweite Spitze

Der Landkreis Karlsruhe hat sich laut Hermann eine Erhöhung des Radverkehrsanteils von 10 Prozent (2010) auf 25 Prozent bis zum Jahr 2030 vorgenommen.

Dieses Ziel ist für Landrat Christoph Schnaudigel richtungsweisend: "Wenn wir diesen Wert erreichen, sind wir im bundesweiten Spitzenfeld angekommen. Um dies zu schaffen, werden wir noch so manche Maßnahme umsetzen und unsere Kommunen weiterhin gut einbeziehen müssen, denn erfolgreiche Radverkehrsförderung funktioniert nur mit allen Partnern gemeinsam."

© dpa-infocom, dpa:210405-99-88936/3

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  •   Rundbau-Gespenst
    (12254 Beiträge)

    06.04.2021 12:09 Uhr
    +++ Das Posting enthält beleidigende Inhalte und wurde daher von der Redaktion gesperrt +++
    vereinigt Euch!
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  •   mueck
    (12080 Beiträge)

    06.04.2021 14:51 Uhr
    !
    Genau!
    Wenn wir gemeinsam nebeneinander im Stau vorne sind, ist's für uns ja nicht schlimm ... zwinkern
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  •   AhmedDerAufklärer
    (193 Beiträge)

    06.04.2021 12:02 Uhr
    Also
    z.B. in Ettlingen sind die oft Radwege übel (Vorfahrtsregelungen, Beschilderung, Führung entlang Hauptstraßen...).
    Z.B. Rheinstetten - Ettlingen Stadtmitte ist ne Katastrophe.
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  •   Denkfehler
    (220 Beiträge)

    06.04.2021 15:26 Uhr
    Wer den Radverkehrsführungen...
    ...nachfährt, ist selbst Schuld zwinkern.
    Jede öffentliche Straße / Feldweg / Waldweg darf mit dem Rad befahren werden - die "grünen" Wegweisungen sollte man einfach ignorieren. Und Radwegschilder (blaue Lollies) nur dort beachten, wo sie echten Gewinn bringen - also seltenst.
    Dann kommt man mit dem Rad zügig und Hindernis-frei von A nach B.

    Sowohl Fahrradwegweisung (grüne Pfeile) als auch blaue Lollies werden von Leuten aufgestellt, die selten Rad fahren, und sich nicht vorstellen können, dass jemand weiter wie "Ortsmitte" radelt. Entsprechend ist das Ergebnis.
    Vielfahrer (tägliches Pendeln) haben einen anderen Bedarf und fahren dann eben anders, als die Freizeitwege-Gestalter sich das vorstellen.....
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  •   AhmedDerAufklärer
    (193 Beiträge)

    06.04.2021 16:15 Uhr
    Da
    hast Du recht. Wo ich mich auskenne, fahre ich natürlich auch die individuell beste Strecke.
    Wo aber nicht gibt es schon Menschen, die den Schildern nachfahren und dann auf teils üblen Routen landen...
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  •   Denkfehler
    (220 Beiträge)

    06.04.2021 19:49 Uhr
    Allerdings...
    ...für ortsunkundige können die Wegweisungen schon Mal schnell im Nichts enden, weil: Z. B. steht zwar in KA im Schlossgarten eine Wegweisung nach "Schwetzingen" - die verliert sich aber schon an der nächsten Ecke irgendwo bei Graben-Neudorf im Nichts.
    Da gibt es noch viel Nachholbedarf zur Verbesserung....
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  •   mueck
    (12080 Beiträge)

    07.04.2021 10:17 Uhr
    !
    Sogar die internationale Radroute am Rhein hat m.W.n. immer noch eine Beschilderunglücke im Landkreis, nach der Stadtgrenze in beide Richtungen versickert's ...
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  •   Robert1959
    (2126 Beiträge)

    06.04.2021 10:46 Uhr
    Als Radfahrer erfreulich!
    Ich habe schon einige Male erfahren, wie an der Kreisgrenze plötzlich der Radweg endet oder in manchen selten befahrene Gebiete der Radweg komplett ins Ackerland integriert wurde!
    Auch der Bund und das Land sollten mehr machen, zumindest eine Spur für Radfahrer. Heute ist es leider so, dass einem die Autofahrer mit 100 km/h vorbei fahren!
    Ein allgemeines Problem sind Baustellen, da werden nie Radfahrer umgeleitet
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  •   AlterMann
    (265 Beiträge)

    06.04.2021 13:07 Uhr
    Und für Fußgänger?
    Auf gemeinsam genutzten Wegen von Radfahrerinnen und Fußgängerinnen rasen diese Radler zwar nicht mit 100km/h aber doch mit recht hohem Tempo ohne Abstand an den Fußgängern vorbei, das macht auch kein Spaß und gibt vor allem älteren Menschen ein Gefühl der Unsicherheit und Bedrohung. Und dann werden die Alten teilweise auch noch beschimpft wenn sie nicht beim ersten Klingelzeichen einen Hechtsprung ins Gebüsch machen um den Radrasern freie Strecke zu verschaffen.
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  •   Robert1959
    (2126 Beiträge)

    07.04.2021 11:46 Uhr
    Ich bin ja auch Fußgänger!
    Das habe ich auch oft schon erlebt! Getrennte Radwege sind schon besser, aber nicht immer realisierbar!
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