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Stuttgart Handelsverband warnt Politik vor neuen Corona-Beschränkungen

Der baden-württembergische Handel warnt die politischen Entscheidungsträger ungeachtet stark steigender Corona-Infektionszahlen vor zu einschneidenden Beschränkungen für die Zehntausenden Geschäfte im Land. "Jegliche Einschränkungen, auch Flächenbegrenzungen in diesem für die Händler extrem wichtigen Vorweihnachtsgeschäft, wird für Tausende Betriebe - auch für gesunde mittelständische das Aus bedeuten", sagte der Präsident des Handelsverbands Baden-Württemberg, Hermann Hutter, am Mittwoch.

Das anstehende Weihnachtsgeschäft sei für die meisten Händler traditionell die umsatzstärkste Zeit im ganzen Jahr. "Insofern würde ein erneuter Lockdown - egal ob 'light' oder verschärft - die Händler ins Mark treffen." Nach Verbandsangaben arbeiten knapp 500 000 Menschen in etwa 40 000 Einzelhandelsgeschäften in Baden-Württemberg.

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) wollte an diesem Mittwoch mit den Ministerpräsidenten der Länder über weitere Schritte angesichts der bundesweit anschwellenden Corona-Infektionswelle entscheiden.

Geht es nach dem Bund, sollen vom 4. November an für zunächst vier Wochen drastische Kontaktbeschränkungen greifen. Einzelhandelsgeschäfte sollen demnach unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen zwar insgesamt geöffnet bleiben, wie aus einem der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Entwurf der Beschlussvorlage des Bundes hervorgeht. Es müsse aber sichergestellt werden, dass sich in den Geschäften nicht mehr als ein Kunde pro 25 Quadratmeter aufhalte.

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Kommentare (5)
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  •   Tyr
    (602 Beiträge)

    28.10.2020 18:56 Uhr
    völlig überzogene Maßnahmen
    Merkel die führen soll verbreitet Panik, das ist nicht in Ordnung
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  •   Freigeist1
    (1553 Beiträge)

    28.10.2020 21:32 Uhr
    derzeit
    Verschärfungen in der Schweiz, Belgien, Niederlande, Frankreich, Italien - werden die alle von Merkel regiert?
    Ich schätze, es handelt sich um ein internationales Problem... wo wird Covid-19 denn bitte ohne Einschränkungen bekämpft, bitte zwinkern
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  •   kritiker_2014
    (574 Beiträge)

    28.10.2020 18:00 Uhr
    Wenn man
    Geschäfte, Restaurants u.a. schließt dann kommt das einem Berufsverbot nahe.
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  •   Freigeist1
    (1553 Beiträge)

    28.10.2020 21:34 Uhr
    und
    wenn man keine Maßnehmen ergreift kommt das "unterlassener Hilfeleistung" nahe. Ich schätze, es handelt sich um schwierige Abwägungsprozesse...
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  •   kritiker_2014
    (574 Beiträge)

    28.10.2020 22:20 Uhr
    Das ist schon
    richtig. Nur die Gastronomie ist nicht bekannt als Hotspot. Deshalb halte ich das für falsch die Gastronomie dicht zu machen. Das wird sich dann ins Privatleben verlagern.
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