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Karlsruhe Glasfaserausbau in der Karlsruher Oststadt: Stadtwerke verlängert Vorvermarktungsphase bis Ende Dezember

Die Stadtwerke Karlsruhe wollen ihr Glasfaser-Netz in die Oststadt bringen. Wichtige Voraussetzung für den Ausbau des Netzes sei aber eine Abschlussquote von 25 Prozent aller Haushalte im Stadtteil. Um das Ziel zu erreichen, verlängert das Unternehmen seine sogenannte Vorvermarktungsphase bis zum 31. Dezember.

"Wir bezeichnen die Vorvermarktungsphase gerne als Gemeinschaftsprojekt mit der Oststadt – denn wir, die Stadtwerke Karlsruhe, bieten günstige Preise, brauchen aber auch die Bereitschaft der Bürger sich für ein KA Glasfaser Produkt zu entscheiden, um die Investitionen stemmen zu können. Am Ende profitiert also jeder“, so der Technischer Geschäftsführer der Stadtwerke Karlsruhe, Olaf Heil. 

Profitieren könnten nun vor allem diejenigen, die sich bis zum Ende des Jahres für einen Anschluss entscheiden würden.

Stadtwerke versprechen vielseitige Vorteile für Teilnehmer

"Endverbraucher erhalten die Garantie eines kostenlosen Glasfaserhausanschlusses bis in die Wohnung. Bürger, die bereits einen KA Glasfaser-Tarif abgeschlossen haben, können vom 'Freunde werben'-Programm profitieren. Hier gibt es 40 Euro für jede erfolgreiche Empfehlung", heißt es in einer Pressemitteilung der Stadtwerke. 

Glasfaserkabel liegen auf einer Baustelle.
Glasfaserkabel liegen auf einer Baustelle. | Bild: Sina Schuldt/dpa/Symbolbild

Für Eigentümer und Immobilienbesitzer stünden "zugeschnittene Finanzierungsmöglichkeiten" zur Verfügung. Bestandskunden der Stadtwerke würden zusätzliche Vorteile und Boni erhalten. Der hauptsächliche Vorteil liegt jedoch im Netz selbst.

Das Netz der Zukunft. Stadtwerke wollen die Glasfasertechnologie in die Karlsruher Oststadt bringen.
Das Netz der Zukunft. Stadtwerke wollen die Glasfasertechnologie in die Karlsruher Oststadt bringen. | Bild: Stadtwerke Karlsruhe GmbH

Die "leistungsstarke Technologie" könne Informationen mithilfe von Licht schnell und über große Entfernungen übertragen. Erreichen die Stadtwerke ihr Ziel von einer Abschlussquote von 25 Prozent in der Vorvermarktungsphase, wird der Ausbau des Glasfasernetzes in der Oststadt bereits im Frühjahr 2022 beginnen.

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Kommentare (6)
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  •   Beiertheimer
    (1393 Beiträge)

    03.12.2021 10:42 Uhr
    Was nützt das schnellste Internet
    wenn die Person am Rechner zu langsam ist grinsen. Ich glaube kaum das mir schnelleres Internet (aktuell 50MB) einen Vorteil verschafft.
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  •   udoh
    (2039 Beiträge)

    03.12.2021 10:30 Uhr
    Vorhandener Breitbandausbau auf längerfristig mehr als ausreichendem Niveau
    und denkmalgeschützte Gebäude auf der anderen Seite machen das Angebot nicht gerade interessant.
    Was nützt dem Hausbesitzer eine "zugeschnittene Finanzierungsmöglichkeit" samt Arbeitsaufwand die weder ihm noch den Mietern tatsächlich etwas bringt? Wer nicht gerade ein kleines Rechenzentrum betreibt braucht wohl kaum mehr als die aktuell in der Oststadt verfügbaren 250MBit VSDL+ 1GBit Kabelfernsehen + 300 MBit LTE/5G für seinen auch noch so großen privaten Haushalt.
    Und keine WLAN-Abdeckung im Haus wird besser wenn der neue Router über FTTH versorgt wird.

    Eine (abgelegene) Gegend mit max. 16 Mibt/s nimmt gerne heute Glasfaser, in der bereits überversorgten Oststadt würde ich in vielleicht 10 Jahren über die dann in 10 Jahren verfügbare Technik nachdenken.
    Und bei wem das Internet da nicht flutscht, hat den falschen Betreiber oder irgendein ganz anderes Problem, das auch die beste Glasfaser nicht unbedingt lösen wird.
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  •   todi01
    (1208 Beiträge)

    03.12.2021 05:42 Uhr
    Also wird die Sache
    voraussichtlich scheitern. 25% sind ja auch ein Wort, zumal die Mehrzahl der Oststadteinwohner mit DSL gut versorgt sein dürfte. Warum soll man sich aus einem regulierten Markt mit hartem Preiskampf in die Hände eines Monopolisten begeben? Die Vertriebstrupps, die die Oststadt durchkämmt haben, machten auch nur einen mittelseriösen Eindruck.
    Und vielleicht sind die Bürger der Baustellen jetzt auch mal müde. Von der U-Strab am Durlacher Tor über die nicht enden wollenden Umbauten an den Straßenbahnhaltestellen bis hin zum Fernwärmenetz, da will man vielleicht nicht schon wieder aufgerissene Straßen, zugestellte Parkplätze und Lärm, solange man keinen konkreten Bedarf an höherer Bandbreite hat.
    Ich würde sagen: In 3-5 Jahren ist die Leidensfähigkeit vielleicht wieder da und die Gier nach Bandbreite groß genug, bis dahin erst mal den Ball flachhalten.
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  •   patrickkk
    (2304 Beiträge)

    02.12.2021 20:16 Uhr
    ...
    Ich bin dabei. Hoffentlich schaffen wir die 25%.
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  •   freigeist
    (754 Beiträge)

    02.12.2021 19:02 Uhr
    Die Frage ist eigentlich
    wozu Glasfaser in Karlsruhe.Die Netze der Telekom oder auch Vodafone bieten doch genug an Datenvolumen und sind gerade in der Stadt sehr gut ausgebaut.
    Es hat wohl mehr mit dem 5G Ausbau zu tun,da man da kleiner Funkzellen benötigt und die bestehenden Netze da vielleicht zu lückenhaft sind und daher dann unterchiedliche Netze in Anspruch nehmen müsste.
    Auch wäre ja eine Information über die Preise mal nicht schlecht.
    Man sollte den Ausbau lieber in die Fläche verstärken,da glänzt der Zweckverband nicht gerade mit Kundenbindung und Freundlichkeit.
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  •   ElAnduri
    (325 Beiträge)

    02.12.2021 23:12 Uhr
    Die Stadtwerke bauen ihr eigenes Netz...
    Ich weiß nicht, ob Telekom und Vodafone in der Oststadt Glasfaser liegen haben - gehe aber mal davon aus. Die Stadtwerke bauen hier aber ihr eigenes Netz und versprechen laut Artikel sogar Fiber-to-the-Home. Also nicht nur der Glasfaser-Anschluss bis zum Hausanschluss im Keller, sondern bis in die Wohnung. Heißt: kein Geschwindigkeitsverlust.
    Ich kenne die Strategie dahinter nicht, aber ich denke, die Stadtwerke wollen sich als lokaler Versorger stärken und bieten mit Glasfaser eine top Technologie an.

    Der Glasfaserausbau wird meiner Meinung nach in Deutschland vor allem dadurch gebremst, dass die Internetanbieter durch Vectoring (oder wie der Kram heißt) aus den alten Kabeln so viel Leistung rauspressen, dass, soweit ich weiß, bis 100 Mbit/s gehen. Das reicht vielen erst einmal und Glasfaser scheint nicht nötig. Für Unternehmen und einen zukunftsorientierte Infrastruktur in Deutschland wäre der flächendeckende Glasfaserausbau aber zwingend notwendig.
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