Karlsruhe 569 neue Bäume für Karlsruhe - Eichen, Kirschen, Ahorn und Linden

Nach einer kühlen Zwischenetappe hat sich der Frühsommer eingestellt, die Bäume treiben frisches Grün aus. Manche beginnen bereits zu blühen. Damit Karlsruhe auch langfristig grün bleibt, hat das Gartenbauamt im Stadtgebiet insgesamt 569 neue Bäume gepflanzt.

Der größte Teil der Pflanzungen erfolgte im Herbst mit insgesamt 416 Exemplaren, so die Stadt Karlsruhe in einer Presseinformation. In diesem Frühjahr kamen noch einmal 153 Bäume dazu. Das Gartenbauamt bevorzuge die Herbstpflanzung, da diese Jahreszeit bessere Voraussetzungen für gutes Anwachsen und Gedeihen bietet. "Insbesondere die Feuchtigkeitsversorgung im Winter kommt den Jungbäumen zugute."

Der größte Anteil der Baumpflanzungen – insgesamt 376 Exemplare – ersetze Schadbäume, die aus Sicherheitsgründen gefällt werden mussten. Im Rahmen von Neubaumaßnahmen wurden 193 Bäume gepflanzt.

Hauptbaumart bei den Neupflanzungen seien Ahorn-Arten mit insgesamt 98 Exemplaren, gefolgt von 74 Jung-Eichen, 54 Kirschen in unterschiedlichen Arten und Sorten sowie 49 Linden. "Damit sich die Neupflanzungen gut entwickeln und Stadtbild und -klima wohltuend verbessern, ist jetzt intensives Bewässern notwendig", informiert die Stadt Karlsruhe.

Größte Pflanzmaßnahme im Technologiepark

Mit 66 Bäumen bestückt wurden die Grünflächen des Technologieparks. Schwerpunkt der Pflanzmaßnahme war ein sogenannter Binnenpark, der den dort arbeitenden Menschen zugute kommt und der heimischen Fauna (insbesondere Zauneidechsen) Lebensraum bietet und der Rückhaltung von Regenwasser dient.

Verwendet wurden vorrangig heimische Baumarten wie Stein- und Traubeneiche, Feldahorn, Hainbuche und Vogelkirsche. Aber auch sogenannte Zukunftsbaumarten wie Hopfenbuche und Gleditschie kamen bei der Auswahl zum Zug.

Erprobung von "Zukunftsbäumen"

Am westlichen Anfang der Ludwig-Erhardt-Allee stehen jetzt 18 Linden, allesamt Nachpflanzungen für die an dieser Stelle dem Kriegsstraßentunnel geopferten Bäume. In der Erzbergerstraße kamen 25 Bäume dazu, darunter 12 Stieleichen sowie sechs Dreispitz-Ahorne - eine Baumart, die den Anforderungen des Klimawandels besonders gut standhalten soll.

Weiter hat das Gartenbauamt zahlreiche kleinere Baumpflanzungen vorgenommen, viele auch in Schulhöfen, Freianlagen von Kindertageseinrichtungen oder auf Spielplätzen. Mit Hopfenbuche, Zürgelbaum, Französischem Ahorn und Baumhasel werden am Kinderspielplatz Hochkopfstraße verschiedene "Zukunftsbäume" erprobt, so die Stadt abschließend.

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