Karlsruhe Gefährliche Gleise: Wo Züge fahren, ist kein Platz für Abenteuer!

Anlässlich des Sommerferien-Starts warnt die Bundespolizei in der Region vor gefährlichen Aufenthalten an Gleisen oder Oberleitungen.

Gefahren entstehen immer dann, wenn der Gleisbereich betreten wird, selbst wenn es an einem Bahnübergang ist. Geschieht das allerdings auch noch an einer nicht zugelassenen Stelle, erhöht sich das Risiko eines Unfalls erheblich. Daher warnt die Bundespolizei auch in Kooperation mit der Deutschen Bahn seit Jahren: Gleise sind keine Spielplätze!

Züge nähern sich mittlerweile fast lautlos. Bei einer Geschwindigkeit von 160 km/h benötigt der Zug für eine Strecke von 100 Metern lediglich 2,25 Sekunden. Aufgrund ihres hohen Gewichts ist der Bremsweg selbst bei einer Schnellbremsung bis zu 1.000 Meter lang.

Selfies im Gleisbett bedeuten Lebensgefahr

Die beliebten Selfies im Gleis werden damit schnell lebensbedrohlich. Idyllische Atmosphäre und reizvolle Szenen locken nicht nur zum Fotografieren in die Gleise, sondern sogar auf die Züge. Auch hier sei ganz deutlich gesagt: Es besteht größte Lebensgefahr!

Die Oberleitungen in den Bahnhöfen und auf der Strecke führen 15.000 Volt. Damit ist die Spannung 65-mal höher als die einer Haushaltssteckdose und so groß, dass selbst bei Abstand zur Oberleitung der Strom überspringen kann. Stromführende Gegenstände oder Flüssigkeiten verringern diesen Abstand zusätzlich, sodass die Gefahr noch größer wird.

Eltern und Erziehungsberechtigte sollten stets darauf achten, wo Kinder und Jugendliche ihre Freizeit verbringen und selbst immer wieder aktiv auf die Gefahren der Gleise hinweisen. Kinder und Jugendliche sollten selbst die Gefahr ernst nehmen und auch Freunde darauf hinweisen. Bußgelder und weitere Strafen können Folgen des Handelns sein.

Weitere Informationen unter: www.deutschebahn.com/sicherheit sowie www.bundespolizei.de/

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