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Karlsruhe Freiheitsberaubung am Karlsruher Hauptbahnhof: Aggressiver 21-Jähriger zerrt 19-Jährige mit sich

Am späten Freitagabend, den 19.November, ist es am Karlsruher Hauptbahnhof nach einer Freiheitsberaubung zu einem Widerstandsdelikt gekommen. So soll ein 21-Jähriger eine 19-Jährige gegen ihren Willen mit sich gezerrt haben. Eine Streife der Bundespolizei konnte den Mann schließlich vor Ort festnehmen, obwohl er sich heftig dagegen wehrte. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen Freiheitsberaubung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

Nach Angaben der Polizei soll eine Streife der DB-Sicherheit, gegen 21.40 Uhr, am Hauptbahnhof Karlsruhe eine Streitigkeit zwischen zwei Personen in der Haupthalle gemeldet haben. Beim Eintreffen der Streife  habe sich herausgestellt, dass der 21-jährige Tatverdächtige die 19-jährige Geschädigte gegen ihren Willen gewaltsam zum Bahnhof Waldbronn und anschließend in einen Zug Richtung Karlsruhe gezerrt habe.

Der Geschädigten sei es schließlich gelungen, sich am Hauptbahnhof Karlsruhe hilfesuchend an die Streife der DB Sicherheit zu wenden.

"Den eingesetzten Beamten gegenüber zeigte sich der Tatverdächtige unkooperativ und aggressiv. Er versuchte mehrfach, sich den polizeilichen Maßnahmen zu entziehen und sich schreiend und bedrohend der Geschädigten zu nähern. Aus diesem Grund wurde ihm die vorläufige Festnahme ausgesprochen", heißt es in einer Pressemitteilung.

Der Mann konnte nur unter "erheblichem Kraftaufwand dreier Polizeibeamte unter Kontrolle und zur Dienststelle verbracht werden". Bei den Widerstandshandlungen wurde keiner der Beamten verletzt.

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