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Stuttgart Fast 50.000 Verstöße gegen Corona-Regeln im November

Maske, Abstand und Quarantäne - im November hat die Polizei im Südwesten fast 50.000 Verstöße gegen die Corona-Regeln festgestellt. Davon entfielen mehr als 45.000 auf Verstöße gegen die Maskenpflicht, wie das Innenministerium am Montag in Stuttgart mitteilte. Allein am vergangenen Wochenende habe es 5.600 Regelverletzungen gegeben.

Jeder einzelne Verstoß sei ein bedauerliches Zeichen mangelnder Solidarität, sagte Innenminister Thomas Strobl (CDU). Eine Vielzahl von Verstößen gab es den Angaben nach rund um den sogenannten Black Friday, an dem viele Unternehmen mit besonders hohen Rabatten werben. So hatte etwa die Polizei in Mannheim eingreifen müssen, nachdem Geschäfte wegen des Kundenansturms schließen mussten. Es bildeten sich zum Teil Warteschlangen mit bis zu 200 Personen.

Wegen der steigenden Infektionszahlen hatte die Landesregierung im Oktober die dritte Pandemiestufe ausgerufen. Am Montag wurden die Regeln weiter verschärft: Statt bisher zehn dürfen sich ab Dienstag nur noch maximal fünf Personen aus nicht mehr als zwei Haushalten treffen. Auch die Maskenpflicht wird im Dezember ausgeweitet, etwa auf Arbeitsstätten und vor Ladengeschäften. Zudem wird die Zahl der Kunden im Einzelhandel je nach Verkaufsfläche beschränkt.

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Kommentare (8)
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  •   tom1966
    (822 Beiträge)

    01.12.2020 09:29 Uhr
    Erschreckt das keinen?
    50 000 Verstöße insgesamt, davon 45 000 gegen die Maskenpflicht (in B-W in einem Monat)! Und das sind ja nur die, die bekannt wurden, die Dunkelziffer dürfte noch um einiges höher liegen.

    Und da wundern sich einige, dass die Maßnahmen verschärft werden, da sie ja angeblich keine Wirkung zeigen. Von den 45 000 müsste doch nur eine Person unwissentlich mit dem Virus infiziert, ansteckend sein und sich ohne Maske in einer vollen Straßenbahn aufhalten - was würde wohl passieren?

    Es kann ja mal vorkommen, dass man die Maske verrgisst oder nicht daran denkt, sie aufzusetzen, ist mir auch schon passiert. Aber das Tragen einer Maske vorsätzlich zu verweigern ist im hohen Maße rücksichtslos und unverantwortlich.
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  •   Kojak
    (535 Beiträge)

    01.12.2020 17:53 Uhr
    Ist das wirklich nachvollziehbar?
    Also was die Masken angeht? Auf engstem Raum mit anderen in der Straba - mit Maske völlig legal, aber aus meiner Sicht trotzdem ein sehr hohes Infektionsrisiko. Ohne Maske auf dem Supermarktparkplatz, aber mit 10 Meter Abstand zur nächsten Person - ein Bußgeldtatbestand, obwohl keinerlei Infektionsgefahr besteht.

    Wenn die Regierungen so einen Unsinn verzapfen, braucht man sich über Verstöße nicht zu wundern.
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  •   myopinion
    (69 Beiträge)

    01.12.2020 08:49 Uhr
    woher kommt plötzlich
    die Menge an Polizisten? Sonst sieht man die auch nicht in der Masse. Aber zur Umsetzung sinnfreier Regelungen.....da sind sie dann da. Hmmm
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  •   Micha
    (110 Beiträge)

    01.12.2020 12:51 Uhr
    Umsetzung sinnfreier Regelungen
    tu mir einen Gefallen und spar dir deine blöden Kommentare.
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  •   Kojak
    (535 Beiträge)

    01.12.2020 17:49 Uhr
    Nicht jede Regelung
    in der Corona-Verordnung ist erforderlich und ausreichend begründet. Seit Monaten werden deshalb immer wieder Vorschriften von den Gerichten kassiert. Da darf man schon von (jedenfalls teilweise!) sinnfreien Regelungen sprechen.

    Oder können Sie mir z.B. erklären, warum ich jetzt auf einem Supermarktparkplatz, auch wenn sich im Umkreis von 25 Metern keine weitere Person aufhält, eine Maske tragen soll? Das ist doch völlig hirnrissig, was sich die Politik da ausgedacht hat. Da braucht man sich dann auch nicht zu wundern, wenn Bürger solche Schwachsinnsregelungen nicht befolgen.
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  •   myopinion
    (69 Beiträge)

    01.12.2020 13:09 Uhr
    ich lass mir das nicht
    vorschreiben. Wenn Sie jeden Mist glauben...Ihre Sache. Noch KANN und WERDE ich sagen was ich denke.
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  •   melotronix
    (3316 Beiträge)

    01.12.2020 07:51 Uhr
    wie, keine Maske auf...
    a' 300 Euro und ab in den Solifond für die Gastronomen.
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  •   Kommentar
    (354 Beiträge)

    01.12.2020 02:00 Uhr
    Strobl
    Strobl Strobl Strobl
    (CDU)
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