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Karlsruhe Fahnen auf Halbmast: Karlsruhe gedenkt am Sonntag der Opfer der Corona-Pandemie

In einer Videobotschaft ruft Oberbürgermeister Frank Mentrup die Karlsruher Bevölkerung dazu auf, am kommenden Sonntag, 18. April, gemeinsam mit anderen Städten und Gemeinden in Deutschland den Opfern der Corona-Pandemie zu gedenken. Das Stadtoberhaupt folgt damit dem Aufruf des Bundespräsidenten, der an diesem Tag eine zentrale Gedenkfeier in Berlin veranstaltet.

Verglichen mit anderen Regionen in Deutschland gebe es in Karlsruhe zwar eine vergleichsweise niedrige Anzahl an Toten, dennoch: "Hinter jeder dieser Personen steht ein Mensch, eine betroffene Familie und ein Abbruch einer Entwicklung, die zu viel Glück, Menschlichkeit und Engagement geführt hätte", betont Mentrup. Mit jedem Toten sei eine Persönlichkeit von uns gegangen.

Mentrup: "Alles tun, um gegen Pandemie anzugehen"

Mit Stand vom Freitag, 16. April, sind in Stadt und Landkreis Karlsruhe 614 Menschen gestorben. Deutschlandweit lag die Zahl bei rund 80.000 Corona-Opfern. Die Stadt Karlsruhe werde daher am Sonntag die Fahnen auf Halbmast setzen, kündigt Mentrup an. Darüber hinaus seien die christlichen Kirchen, die jüdische Kultusgemeinde sowie der Dachverband islamischer Vereine in Karlsruhe und Umgebung seiner Idee gegenüber aufgeschlossen gewesen, das Thema am Wochenende aufzugreifen.

Zunehmend gebe es auch Menschen, die Corona zwar überstanden haben, aber mit den langwierigen Folgeschäden weiterhin zu kämpfen hätten, gibt Mentrup zu bedenken. "Von daher ist es gut, dass wir uns jetzt die Zeit nehmen, an die Menschen zu denken, die der Pandemie zum Opfer gefallen sind und die uns immer wieder ermahnen, dass wir alles tun sollten, um gegen diese Pandemie anzugehen", appelliert das Stadtoberhaupt.

Die Ansprache des Bundespräsidenten wird am kommenden Sonntag live ab 13 Uhr im Zweiten Deutschen Fernsehen, im Deutschlandfunk sowie auf verschiedenen ARD-Hörfunkwellen übertragen.

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Corona-Virus in Karlsruhe: Der Corona-Virus hält Karlsruhe in Atem: Alle Zahlen der Infizierten, Schutzmaßnahmen, Absagen von Veranstaltungen und weitere Informationen für die Fächerstadt und die Region in diesem Dossier.
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  •   runner
    (589 Beiträge)

    18.04.2021 19:02 Uhr
    Und das macht es besser?
    Die Menschen, die sich so asozial aufführen, versprechen sich davon was genau? Perspektivlosigkeit ist doch kein Freibrief, kein Jagdschein!
    Deren Verhalten macht die Lage um keinen Deut besser, im Gegenteil! Durch solche Vollpfosten rücken Perspektiven in immer weitere Ferne.
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  •   lynx1984
    (3412 Beiträge)

    18.04.2021 13:47 Uhr
    Wer sonst?!
    DIE POLITIK ist gewählt und zwar als allererstes, um Schaden vom Deutschen Volk abzuwenden. Das hängt so hoch, dass die explizit im Amtseid der Bundesminister genannt wird.
    Die Politik hat nicht nur die „Macht“, sondern die Aufgabe sich dafür einzusetzen. Wenn man sieht was alles nicht passiert ist (z.B. im Vergleich zu den USA), dann kann man nur die Hände über den Kopf zusammen schlagen.

    Und noch was:
    Der aktuelle Lockdown wirkt ja augenscheinlich nicht. Ob dieser Lockdown überhaupt noch einen Einfluss auf den weiteren Verlauf der Infektionszahlen hat ist unklar.
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