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Stuttgart Erzieher und Lehrkräfte erhalten ab heute Impftermine in Baden-Württemberg

Erzieher und Lehrkräfte sollen in Baden-Württemberg bereits ab Montag Termine für eine Corona-Impfung vereinbaren können. Dies sagte Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) dem SWR. Bereits am Samstag hatte Lucha angekündigt, dass Lehrkräfte künftig in die zweite Priorisierungsstufe eingruppiert würden. Menschen aus dieser Gruppe im Alter von 18 bis 64 Jahren sollen voraussichtlich ab Anfang oder Mitte März geimpft werden.

Möglich wird die frühere Impfung von Erziehern und Lehrerinnen demnach vor allem durch die breite Verfügbarkeit des Impfstoffs von Astrazeneca. Dieser werde nun auch in den Impfzentren des Landes verwendet, sagte Lucha. Baden-Württemberg soll bis Mitte März rund 450.000 Dosen geliefert bekommen.

Dadurch soll im Südwesten zudem ab sofort auch jeder Impfberechtigte aus der ersten Prioritätsstufe einen Impftermin angeboten bekommen.

Eine Mitarbeiterin des Impfteams überprüft eine Spritze.
Eine Mitarbeiterin des Impfteams überprüft eine Spritze. | Bild: Thomas Frey/dpa Pool/dpa/Symbolbild

Mit Blick auf die Öffnungen von Grundschulen und Kitas hatten Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) beauftragt, zu prüfen, ob Grundschullehrer und Kitaerzieher bei den Impfungen höher priorisiert werden können.

Dafür müsste demnach die Corona-Impfverordnung geändert werden, damit die laut Statistischem Bundesamt bundesweit rund eine Million Betroffenen aus der Gruppe drei (erhöhte Priorität) in die Gruppe zwei (hohe Priorität) aufrücken.

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  •   Kicherente
    (111 Beiträge)

    22.02.2021 17:12 Uhr
    Astra Impfstoff Senioren freiwillig anbieten
    Mir sind einige über 80jährige bekannt die verängstigt und verunsichert sind weil es für sie keinen Impftermjn mit dem Biontechimpfstoff gibt. Sie trauen sich fast nicht mehr aus der Wohnung und bekommen keinen Termin. Warum wird denen kein Astra-Impfstoff angeboten, selbstverständlich auf freiwilliger Basis und nach vorheriver Risikoaufklärung? Der Astra Impfstoff ist nicht schlecht und die Wirksamkeit könnte mit einer Nachimpfung in 3 bis 4 Monaten z.B. mit Biontech, Moderna, Curevac oder Sputnik erhöht werden. Das Problem ist lediglich, dass nicht genügend Freiwillige über 55 ln der Studie waren. Aber in anderen Ländern wurden auch ältere Menschen damit gekmpft. Konsequenterweise dürfte man diesen Impfstoff auch keinem 64jährigen anbieten. Ich gönne natürlich auch den Grundschullehrern und Erziehern eine Impfung. Nur führt diese Priorisierung dazu dass z.B. ein 69jähriger Mann der viel gefährdeter ist vermutlich noch länger warten muss.
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  •   Dalli_Klick
    (567 Beiträge)

    22.02.2021 19:10 Uhr
    Gefährdung
    So ist es. Wir dürfen nämlich nicht den Fehler machen, nur an "Infektionen" zu denken. Das Infektionsrisiko mag bei einem 30-jährigen Lehrer wegen seiner vielen Kontakte in der Schule höher sein als bei einem 79-jährigen Rentner. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass der 30-Jährige schwer erkrankt, ist minimal. Beim 79-Jährigen dagegen kann die Infektion das Todesurteil sein.

    Wenn man also die Lehrer bevorzugt, dann ist das in meinen Augen eher Klientelpolitik.
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  •   Kojak
    (590 Beiträge)

    22.02.2021 14:08 Uhr
    Eilt es so sehr
    wegen der Wahl? Weil ja viele Briefwahl machen und schon jetzt wählen? Auch die Lehrer, die ja traditionell starke Grünen-Wählerschaft sind?

    Nun, man sollte aber bedenken, wie viele Kranke und Alte man damit nach hinten schieben muss. Auch der 79 1/2-Jährige muss jetzt eben länger warten, damit die 25-jährige Lehrerin geimpft werden kann (obwohl das Todesrisiko beim Senior wahrscheinlich 1000 Mal höher liegt). Und auch die vielen Vorerkrankten in Priorität 3 dürfen sich über eine Terminverschiebung bis in den Frühsommer freuen. Ist das gerecht? Da kann man sich streiten. Der Schuss könnte nach hinten losgehen.
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  •   andip
    (10906 Beiträge)

    22.02.2021 15:38 Uhr
    Woraus geht hervor
    dass wegen dieser Impfaktion andere um so länger warten müssen?
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  •   Beiertheimer
    (1252 Beiträge)

    22.02.2021 15:16 Uhr
    Der 79 1/2 jährige kann ja seine Kontakte steuern
    im Gegensatz zu den Lehrern die zu ihrer Arbeit von oben herab verpflichtet werden. Der Arbeitgeber hat auch eine Fürsorgepflicht für seine Arbeitnehmer.
    P.S. Ich bin keiner der aus dieser Aktion profitiert
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  •   tom1966
    (1090 Beiträge)

    23.02.2021 12:04 Uhr
    !
    Die Fürsorgepflicht für die Mitarbeiter trifft aber auf viele systemrelevante Berufsgruppe zu, nicht nur auf die Lehrer!
    Als Polizist fühle ich mich hier schon etwas vera....!
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  •   lynx1984
    (3377 Beiträge)

    22.02.2021 13:17 Uhr
    Inkompetenz!
    Jetzt da medizinisches Personal diesen Impfstoff ausschlägt sollen also die Lehrer heran halten?
    Noch vor Risikopatienten mit Diabetes etc? Ein Wahnwitz!
    Lehrer über 65 sind dann weiter nicht geschützt. Schwangere und mit Kinderwunsch werden auch nicht geimpft. Bleiben wohl so 15% der Lehrer übrig die nicht geimpft werden.

    Das beste ist aber diese halbgaaren Ideen an die Presse zu geben, bevor die zuständigen Stellen das erfahren. Impfzentren müssen die Kapazitäten (wieder) hochfahren. Die Impfterminvergabe weißt -stand heute- noch alle Lehrkräfte ab. Aber Hauptsache der Herr Minister hat mal wieder eine Pressemitteilungen herausgegeben dass man „irgendwas tut“
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  •   Kicherente
    (111 Beiträge)

    22.02.2021 17:14 Uhr
    Lehrer ueber 65?
    ich kenne keinen Lehrer der in dem Alter noch arbeitet.
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  •   BMWFahrer
    (403 Beiträge)

    22.02.2021 17:33 Uhr
    Lehrer arbeitet?
    +++ Das Posting verstößt gegen unsere AGB und wurde daher von der Redaktion gesperrt +++
  •   andip
    (10906 Beiträge)

    22.02.2021 15:36 Uhr
    ??
    Lehrer über 65 dürfte es keine geben, die sind allesamt schon in Rente.
    Und warum sollten Schwangere oder gar die, die nur den Wunsch haben, schwanger zu werden, sich nicht impfen lassen?
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