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Stuttgart Land will deutlich weniger Geld für Radwegeausbau im kommenden Jahr ausgeben

Im Haushaltsentwurf des Landes für das kommende Jahr sind mit 10,2 Millionen Euro deutlich weniger Mittel für den Radwegeausbau vorgesehen als in den beiden Jahren davor. Waren es in den Jahren 2020 rund 18,2 Millionen und im laufenden Jahr rund 19,7 Millionen Euro, so sind für 2022 nur 10,2 Millionen Euro eingeplant. «Der Radwegeausbau im Land wird dadurch nicht leiden», betonte am Montag ein Sprecher des Verkehrsministeriums.

Die Mittel aus dem Jahr 2020 und 2021 seien nicht vollständig abgerufen worden. Das liege daran, dass etwa viele Radschnellwege noch in der Vorplanungsphase seien und deshalb nicht alle Gelder hatten verplant werden können. Sollten die nun für kommendes Jahr vorgesehenen 10,2 Millionen Euro nicht ausreichen, könne man Mittel aus dem Straßenbauetat, zu dem der Bereich Radwege gehöre, umschichten. Ursprünglich habe das Verkehrsministerium für 2022 rund 20 Millionen Euro für den Radwegeausbau angemeldet. "Wir mussten aber alle abspecken" sagte der Sprecher.

 

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  •   kommentar4711
    (3455 Beiträge)

    09.11.2021 13:12 Uhr
    RADNetz
    Hat man das Budget schon mit den neuen RADNetz Markierungen die an willkürlichen Stellen auf den Boden gepinselt wurden etwas überzogen? Das ist doch ein absoluter Witz, dass die Grünen mehr für den Radverkehr tun wollen und dann wird an der Stelle das eh schon wenige Geld weiter gestrichen. Die Radschnellwege in die Region werden wohl auf absehbare Zeit nur Träumereien bleiben.
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  •   bergdoerfler
    (1694 Beiträge)

    09.11.2021 12:03 Uhr
    Radweg Grünwettersbach - Wolfartsweier wird
    dann wohl in diesem Jahrhundert doch nicht kommen.
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  •   mueck
    (12463 Beiträge)

    09.11.2021 17:11 Uhr
    !
    Bergauf gibt es schon einen, bergab braucht ihn keiner, der SCHNELL vom Berg runterradeln will ...
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  •   Käsekuchen
    (66 Beiträge)

    09.11.2021 11:58 Uhr
    Aber Sanieren könnte man doch
    Die Radwege in Karlsruhe könnten eine Sanierung dringend gebrauchen.
    Da das Strassenbauamt in KA sich da völlig taub stellt würde ich vorschlagen, dass möglichst viele hier mal die ihnen wichtigsten Abschnitte auflisten. Ich fange mal an:
    Hagsfelder Allee im Bereich des Schlossparks, Neuer Zirkel, Moltkestrasse stadtauswärts, Albufer.
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  •   andip
    (11338 Beiträge)

    09.11.2021 13:34 Uhr
    Stimmt zwar
    Aber hier geht es um Radwege im/durchs Land und nicht um städtische.
    Für deren Ausbau und Sanierung muss immer noch die Stadt bezahlen und nicht das Land.
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  •   kommentar4711
    (3455 Beiträge)

    09.11.2021 14:24 Uhr
    ANTWORT AUF "STIMMT ZWAR"
    Das stimmt wohl auch nicht mehr. In den letzten Wochen wurden ja einige Markierungen geändert, sowohl auf die Wege gepinselt als auch Schilder neu aufgestellt bzw. angepasst. Und so wie ich es mitbekommen habe, hat das damit zu tun, dass für einen Teil der Wege die Verantwortung von der Stadt auf RadNetz BW über gegangen sind. Die Markierungsarbeiten wurden z. B. auch von RadNetz BW durchgeführt und nicht von der Stadt. Wie das im Detail bzgl. Unterhalt aussieht weiß ich aber nicht.
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  •   mueck
    (12463 Beiträge)

    09.11.2021 17:17 Uhr
    !
    "Neuer Zirkel" könnte wie der Rest des Schlossparks im Landeseigentum stehen.
    Bei der "Moltkestr." müsste man in Höhe erst mal die Mauer sprengen, damit es mit dem Radweg was wird, so wie jetzt ist es gut, dass dort (Stand von vor paar Monaten) keine Benutzungspflicht besteht, die Ecken sind ja lebensgefährlich.
    "H.A." weiß ich nicht, wer da die Baulast hat, kommt vmt. auf den konkreten Abschnitt an.
    Eine Markierung mit "RADNetz" ändert m.E. nix an der Baulast.
    Radschnellwege sollen, dort wo sie neu trassiert werden, in Bauträgerschaft des Landes sein, beim Grundnetz m.W.n. nicht, die Kommunen könnten für einen Ausbau aber wohl Zuschüsse kriegen.
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  •   Käsekuchen
    (66 Beiträge)

    09.11.2021 13:55 Uhr
    Dann mal los, oder sollen die Radler die U-Strab nutzen
    Bei all dem Geld, das inden letzten Jahren verbuddelt wurde scheint nichts für die Sanierung der Radwege übrig geblieben zu sein. Es ist ein Trauerspiel.
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  •   mueck
    (12463 Beiträge)

    09.11.2021 17:18 Uhr
    !
    Genau!
    Gleise raus und Allwetter-Radschnellweg draus machen! zwinkern
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  •   kommentar4711
    (3455 Beiträge)

    09.11.2021 13:14 Uhr
    ANTWORT AUF "ABER SANIEREN KÖNNTE MAN DOCH"
    Rheinstraße / Rheinbrückenstraße ab Borsigstraße bis DHL Zustellbasis. Radweg in schlechtem Zustand, Gehweg relativ neu gemacht, führt dazu, dass 50% der Radler den Gehweg nutzen.
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