Karlsruhe Betrunkener Ford-Fahrer fährt in Durlach gegen Hauswand

Ein 34-Jähriger Ford-Fahrer ist in der Nacht auf Dienstag, gegen 1 Uhr, in Karlsruhe-Durlach in einem Hinterhof der Hildebrandstraße mit der Hauswand im Einfahrtsbereiches kollidiert. Da durch den Lärm mehrere Bewohner des Mehrfamilienhauses geweckt wurden, konnte der Verursacher von der Polizei kurz darauf vorläufig festgenommen werden. Einen gültigen Führerschein konnte der Mann nicht vorweisen, dafür einen Promillewert von 1,5. Der Fahrer ist inzwischen wieder auf freiem Fuß. Das geht aus einer Pressemitteilung der Polizei Karlsruhe hervor.

Nach den bisherigen Erkenntnissen wollte der 34-Jährige kurz vor 1 Uhr mit seinem Ford in den Hinterhof eines Mehrfamilienhauses in der Hildebrandstraße einfahren. Dabei touchierte er im Einfahrtsbereich eine Hauswand. 

Einige  Bewohner des Mehrfamilienhauses wurden durch den Lärm aufgeweckt und verständigten daraufhin die Polizei. Nur wenige Minuten später konnte eine Streife den 34-Jährigen innerhalb des Wohnanwesens antreffen, nachdem er den Wagen in der Hofeinfahrt abgestellt hatte.

Ein Alkoholtest ergab bei ihm einen Wert von 1,5 Promille, weshalb die Beamten eine Blutentnahme anordneten und den Autoschlüssel beschlagnahmten. 

(Symbolbild)
(Symbolbild) | Bild: pixabay.com@Pexels

Die weiteren Ermittlungen hierzu ergaben, dass der Mann offenbar kurz vor dem Unfall in Durlach in einen weiteren Unfall in der Kirchstraße in Stutensee verwickelt war. Dort war er mit einem geparkten Dacia kollidiert und setzte seine Fahrt anschließend ebenfalls fort.

Ob der Fahrer darüber hinaus noch weitere Unfälle verursacht haben könnte, ist noch Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Einen Führerschein konnte der 34-Jährige den Polizisten nicht vorzeigen.

Hierzu ergaben die Ermittlungen, dass es sich bei seinem angeblich vor Kurzem verloren gegangenen Führerschein um eine Fälschung handelt.

Der 34-Jährige wird sich somit nicht nur wegen Straßenverkehrsgefährdung und Unfallflucht, sondern auch wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie Urkundenfälschung verantworten müssen. Nach Abschluss der strafprozessualen Maßnahmen wurde der Mann wieder auf freien Fuß gesetzt.

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