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Karlsruhe Außerordentlich gekündigt: Badisches Staatstheater entlässt Generalintendanten Peter Spuhler

Der Generalintendant des badischen Staatstheaters wurde vom Verwaltungsrat nach überwältigender Mehrheitsentscheidung aus dem Amt gehoben.

Der Verwaltungsrat des Badischen Staatstheaters hat in einer Sondersitzung am Mittwoch, den 7. Juli, in Karlsruhe Peter Spuhler mit sofortiger Wirkung aus seinem Amt als Generalintendant abberufen. Dies geht aus einer Pressemitteilung des Landes Baden-Württemberg hervor.

Die Entscheidung des Gremiums erfolgte ohne Gegenstimme. Das Dienstverhältnis wurde außerordentlich gekündigt. Da es sich um eine Personalangelegenheit handelt, werden weitere Informationen und Details dazu nicht bekanntgegeben.

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  •   AhmedDerAufklärer
    (606 Beiträge)

    09.07.2021 12:44 Uhr
    Ähm
    Entlassen und
    Abfindung
    ist das nicht ein Widerspruch?
    Ich dachte, eine Abfindung würde nur durch einvernehmliche Vertragsauflösung zu Stande kommen oder aber einem zu Unrecht Entlassenen von einem Gericht zugesprochen werden.
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  •   silberahorn
    (10956 Beiträge)

    09.07.2021 12:55 Uhr
    Bei außerordentlichen Kündigungen
    kann es durchaus eine Abfindung für das nicht erzielte Einkommen geben. Das wären in diesem Fall die häufiger genannten 1,4 Millionen, die er bei einer weiteren Anstellung bis zum regulären Vertragsende im Jahr 2026 gekostet hätte. Die Abfindung ist Schadenersatz für den Verlust des Arbeitsverhältnisses, wenn der Arbeitgeber die Beendung des Vertrags zu verantworten hat. Der Gekündigte kann diese Ansprüche gerichtlich einfordern. Also kann auch Herr Spuhler noch vor Gericht gehen, falls man sich nicht wie vorgesehen in gegenseitigem Einvernehmen trennte.
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  •   AhmedDerAufklärer
    (606 Beiträge)

    09.07.2021 15:32 Uhr
    Oder
    aber "keine Abfindung" wenn der Arbeitnehmer die Beendung des Vertrags zu verantworten hat.
    Wie das in diesem Fall ist weiß ich nicht.
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  •   IchKA
    (1176 Beiträge)

    09.07.2021 12:24 Uhr
    Wenigstens hat man ihn wohl bei der Abfindung gedrückt
    denn nach diesen arbeitsrechtlichen Verstößen hätte er vor Gericht ziemlich schlechte Karten und den bundesweiten Skandal noch dazu.
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  •   kommentar4711
    (3269 Beiträge)

    09.07.2021 12:27 Uhr
    Da wäre ich mir nicht sicher
    Da wäre ich mir nicht sicher. Schließlich hat er gute Freunde die so lange zu ihm standen, bis es nicht mehr ging. Die werden ihn nicht komplett fallen lassen.
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  •   SunCityKA
    (143 Beiträge)

    09.07.2021 10:18 Uhr
    Der Verwaltungsrat...
    ... hat außerordentlich gekündigt. Wie nett. Ist das noch der selbe Verwaltungsrat, dem die Beschwerden und die Demo von hunderten Mitarbeitern gegen Spuhler jahrelang schnurz waren und von denen man - Überraschung - angeblich nichts gewusst hatte?? Derselbe VR, der den Vertrag mit Spuhler verlängert hat? Sehr amüsant. Aber immerhin! "Außerordentliche Kündigung", sagt das auch etwas darüber aus, ob sich an den Kosten für die Personalie Spuhler für dessen kommoden Übergang etwas verändert hat? Wie auch immer, er wird weich fallen - auf unser aller Kosten. Aber bei ü500 Millionen (bis es soweit ist, dann wohl eher 1 Milliarde Euro) für ein radical makeover unseres tollen Staatstheaters, fallen 1 Mio mehr oder weniger jetzt wirklich nicht ins Gewicht ... Also: Deckel drauf und bye-bye!
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  •   Nachteule
    (990 Beiträge)

    09.07.2021 07:01 Uhr
    Details werden nicht bekanntgegeben...
    Muss man auch nicht. Denn jeder Interessierte kennt die Gründe:

    1. Keine Ahnung von Mitarbeiterführung
    2. Kein Respekt vor den Mitarbeitern
    3. Kein Respekt vor den Zuschauern - stattdessen Theater als ideologische Volkserziehung

    Das reicht vollkommen für eine Kündigung!
    Schlimm ist, dass der Verwaltungsrat nicht schon viel früher die Reissleine gezogen hat.
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  •   Mats
    (25 Beiträge)

    09.07.2021 09:52 Uhr
    Was Neues
    Offensichtlich hätte das nicht sicher gereicht, sonst hätte man das durchgezogen. Dass man es jetzt macht, kann keinesfalls mit zähen Vergleichsverhandlungen begründet werden. Es muss innerhalb der letzten 14 Tage etwas ganz erhebliches Neues bekannt geworden sein, sonst wäre die Entscheidung nicht so schnell und einstimmig gefallen. Und bekannt wird das ganz sicher noch, der Kreis der Mitwisser ist einfach zu groß. Dass man es nicht an die große Laterne hängt ist klar, kann ja noch ne Klage kommen. Davor lässt man sich ungerne in die Karten schauen.
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  •   IchKA
    (1176 Beiträge)

    08.07.2021 20:18 Uhr
    Wenigstens hat man ihn wohl bei der Abfindung gedrückt
    denn nach diesen arbeitsrechtlichen Verstößen hätte er vor Gericht ziemlich schlechte Karten und den bundesweiten Skandal noch dazu.
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  •   silberahorn
    (10956 Beiträge)

    09.07.2021 04:39 Uhr
    Abwarten
    möglich ist auch, dass die persönlichen Fehler so groß gar nicht waren (ich kann das ohnehin nicht beurteilen) und man in Aussicht stellte, dass er später im Haus wieder eine bezahlte Aufgabe bekommt. Es geht doch um Strukturänderungen und Überforderungen, die im alten System vorkommen konnten. Er muss ja gewisse Fähigkeiten gehabt haben, sonst hätte er nämlich weder die ursprüngliche Stelle noch die Verlängerung bis 2026 bekommen.
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