Karlsruhe Achtung, falsche Polizisten! 10 Tipps, wie Sie sich gegen Betrüger schützen können

"Hallo, hier spricht die Polizei" - Wenn es so oder so ähnlich aus dem Telefonhörer klingt, ist Vorsicht geboten, denn: Statt echte Polizisten stecken meist Betrüger hinter den Anrufen. Erst am Donnerstagmittag wurden in Karlsruhe wieder Anrufe von falschen Polizeibeamten angezeigt. Die Karlsruher Polizei gibt nun Tipps gegen die Betrugsmasche.

Wie die Polizei in einer Pressemeldung erklärt, hatten die Betrüger am Donnerstag - glücklicherweise - keinen Erfolg mit ihren Anrufen. Ein Schaden sei nicht gemeldet worden. Vorwiegend Bewohner des nördlichen Landkreises Karlsruhe seien betroffen gewesen. "Mindestens 50 Anrufe der vergangene 24 Stunden von falschen Polizeibeamten sind am Donnerstagmittag bei der Polizei angezeigt worden", heißt es in der Meldung.

Die Betrüger warnten dabei vor einem drohenden Verlust der Wertsachen durch Einbrecher und fordern die Herausgabe von Bargeld und Schmuck. "Die echte Polizei tut so etwas nie!", so die Polizei in ihrer Meldung weiter.

Zehn Tipps der Polizei

Um zu verhindern, dass die Betrüger mit ihrer Masche Erfolg haben, bittet die Polizei nun insbesondere jüngere Menschen, ihre älteren Angehörigen im Gespräch eingehend darüber aufzuklären. Dabei sollen folgende Tipps helfen:

  1. Die Polizei ruft Sie niemals unter dem Polizeinotruf 110 an.
  2. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen.
  3. Legen Sie den Hörer auf, wenn Ihnen etwas merkwürdig erscheint.
  4. Werden Sie misstrauisch bei Forderungen nach schnellen Entscheidungen sowie Herausgabe von persönlichen Daten, Bargeld, Schmuck oder Wertgegenständen.
  5. Sprechen Sie am Telefon niemals über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse.
  6. Lassen Sie sich in jedem Fall den Namen und die Dienststelle des Anrufers geben.
  7. Suchen Sie für Rückrufe die Telefonnummer der Polizeidienststelle selbst heraus oder rufen Sie die 110 an. Nutzen Sie nicht die Rückruf-Funktion.
  8. Lassen Sie keine fremden Personen in die Wohnung und übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen.
  9. Sprechen Sie mit Ihrer Familie oder anderen Vertrauten über den Anruf.
  10. Bei Zweifeln an der Echtheit des Anrufs verständigen Sie die Polizei und erstatten Anzeige.
Haben Sie einen Fehler entdeckt?
Das könnte Sie auch interessieren
Das wird gerade bei ka-news heiß diskutiert
Die besten Themen
Kommentare (0)
Hinweis: Kommentare geben nicht die Meinung von ka-news wieder.
Der Kommentarbereich wird 7 Tage nach Publikationsdatum geschlossen.
Bitte beachten Sie die Kommentarregeln und unsere Netiquette!
Dieser Artikel kann nicht mehr kommentiert werden.