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Karlsruhe Zur Entspannung der Verkehrslage in Knielingen: 300 Verstöße bei Polizeikontrollen gezählt

Die Sanierung der Rheinbrücke bei Maxau sorgt in Karlsruhe-Knielingen zu massiven Verkehrsproblemen. Ein Maßnahmenpaket soll nun helfen, um die Situation in den Griff zu bekommen. Dazu gehören auch umfassende Kontrollmaßnahmen der Polizei, die seit Anfang der Woche durchgeführt werden.

Teil des Maßnahmepakets, das am 24. Januar im Zuge einer Bürgerversammlung vorgestellt wurde, sind Straßensperrungen, die die Verkehrslage innerhalb des Ortsteils entspannen sollen. Damit diese - insbesondere an der Östlichen Rheinbrückenstraße - nicht umfahren werden, führt die Polizei dort intensive Kontrollmaßnahmen durch - mit Erfolg: "Bereits am ersten Kontrolltag, am Montagnachmittag zwischen 14.30 Uhr und 17.30 Uhr, ergab sich eine Vielzahl von Verstößen", erklärt die Polizei in einer Pressemeldung.

Viele Verkehrsteilnehmer wichen auf die Nebenstraßen aus, um hierdurch den Stau auf der Östlichen Rheinbrückenstraße zu umfahren. "Der Verkehrsfluss auf der Heckerstraße kam aufgrund der neuen Sackgassenregelungen teilweise komplett zum Erliegen", heißt es weiter.

Verkehrssünder zum Großteil Karlsruher Bürger und Anwohner

Die an den Kontrollpunkten Eggensteiner Straße/ Heckerstraße, Schulstraße/ Östliche Rheinbrückenstraße und Saarlandstraße eingesetzten Beamten sprachen die ankommenden Verkehrsteilnehmer an, verwarnten sie und wiesen sie auf die Hauptfahrstrecke zurück.

"Insgesamt kam es zu knapp 300 Verstößen. Auffällig hierbei war, dass es sich bei den am Kontrollpunkt Saarlandstraße in Fahrtrichtung Knielingen-Zentrum kontrollierten Verkehrsteilnehmern zum Großteil um Karlsruher Bürger handelte und es auch einige Anwohner traf", so die Polizei abschließend.

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  •   SteMoe
    (28 Beiträge)

    06.02.2019 19:18 Uhr
    Schilda - BER 2.0 in Knielingen mit Kopfschütteln
    Was für eine grandiose "Dumb_ss" Aktion mit der Saarlandstr. und der Eggensteinerstr. als Micro-Einbahnstr.

    Da werden Anwohner aus "Alt" Knielingen bzw. so mancher der in der Saarlandstr. wohnt von der Stadt per Einbahnstrasse gehindert und behindert zu ihrer Wohnung zu kommen.

    So eine Idi_tenlösung würde mir nicht mal nach 10 Pfälzer Schorle in den Sinn kommen, aber unsere Stü_perfraktion aus dem Rathaus brüste sich mit so einen D-nnschiss noch.

    Da fragt man sich ob bei manchem nicht das Gehirn durch die Nase entfernt worden ist.

    Ein schriftliche Beschwerde über diese "Absurdistan" Lösung mit schriftliche Stellungsnahme ist auf dem Weg ins Rathaus der Stadt Karlsruhe.

    Wenn mir die schriftliche Stellungsnahme nicht ausreichend begründet wird, daß es keine Alternative Möglichkeiten geben würde.. geht es eben weiter HOCH..

    Werde mein "Nachhauseweg" wen es sein muss auch einklagen, weil diese Massnahmen sind un­ver­hält­nis­mä­ßig und Sinnloses benachteiligen einiger Anwohner !
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  •   JuliusM
    (2003 Beiträge)

    06.02.2019 22:15 Uhr
    Hallo Schilda
    Du würdest bei uns keine einzige Schorle bekommen.

    Was regst du dich auf? Wir in Maximiliansau kommen morgens, dank den Stauumfahrern, nicht mal vom eigenen Grundstück runter. Von den Abgasen und dem Gehupe der Stauumfahrer mal abgesehen.
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  •   Der_Pendler
    (47 Beiträge)

    06.02.2019 11:48 Uhr
    Ha ha ha, ich schmeiss mich weg:
    "Auffällig hierbei war, dass es sich bei den am Kontrollpunkt Saarlandstraße in Fahrtrichtung Knielingen-Zentrum kontrollierten Verkehrsteilnehmern zum Großteil um Karlsruher Bürger handelte und es auch einige Anwohner traf".
    Die Karlsruher Schildbürger, einfach köstlich!
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  •   Svetogor
    (309 Beiträge)

    06.02.2019 14:39 Uhr
    !
    Hahahahahaha, da sieht man dass die Verantwortlichen für diese Maßnahmen nur Kuhmist im Kopf haben. Bestrafen jetzt auch noch gerade die, die mit der jetzigen Verkehrslage in Knielingen schon genug gestraft sind.

    Normal müsste man diese Leute aus dem Amt jagen und durch neue gscheitere ersetzen.
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  •   HerrNilson
    (603 Beiträge)

    06.02.2019 14:58 Uhr
    Warum?
    Noch gilt in Deutschland gleiches Recht für alle oder?
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  •   A.C
    (26 Beiträge)

    06.02.2019 12:52 Uhr
    Hmm...
    würdet ihr euch normal benehmen, nicht durch die Nebenstraßen und durchs Naturschutzgebiet rasen wie die irren wäre das alles nie so weit gekommen, aber man wird ja noch dumm angemacht, wenn man mit seinem Kind spazieren geht oder man mit dem Rad fährt. Dank euch leiden wir jetzt alle darunter... vielen Dank auch. Bleibt einfach auf den Hauptverkehrswegen, aber interessiert euch ja nicht, dass man hier fast umgefahren wird, hauptsache ihr seid eine Minute eher zu Hause.
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  •   HerrNilson
    (603 Beiträge)

    06.02.2019 14:59 Uhr
    Also sind da
    alle Pfälzer und Franzosen durchgerast oder nur ein paar Deppen, wie man sie überall findet?
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  •   A.C
    (26 Beiträge)

    06.02.2019 15:08 Uhr
    Was...
    hat das damit zu tun, dass sich jeder 5. an die vorgegebene Geschwindigkeit hält? Fakt ist, dass sich sehr viele die Nebenstraßen und vorallem auch das Naturschutzgebiet zur Umfahrung ausgesucht haben und nicht gerade mit angezogener Handbremse durchgefahren sind. Wenn man dann mal Abends zur Erholung mit seinem Kind, mit oder ohne Fahrrad, an den Gärten vorbeifahren will, evtl. auch an den Rhein, dann von hinten irgendwelche Spinner angesaust kommen, Hupen, Schreien, dass man doch auf die Seite gehen soll und man sich dann als dummen Karlsruher beschimpfen lassen muss, dann hört der Spaß und das Verständnis bei mir einfach auf... bleibt auf der Südtangente, bzw. auf der Rheinbrückenstraße und alles ist gut, es gibt keinen Stress und jeder kommt gesund und stressfreier nach Hause.
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  •   HerrNilson
    (603 Beiträge)

    06.02.2019 15:26 Uhr
    Ähm ich fahre nicht rüber
    Ich lehne nur dieses Verallgemeinern ab. Immer sind es gleich alle, wenn ein paar Idioten sich an nichts halten. Handy raus, fotografieren, anzeigen. Würde ich ganz genau so machen, wenn es mich betreffen würde.
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  •   patrickkk
    (1191 Beiträge)

    06.02.2019 10:21 Uhr
    Typisch
    Typisch.

    Auf ein höheres Verkehrsaufkommen wird mit Straßensperrungen reagiert. Anstatt Lösungen zu schaffen werden 20 Beamte zum abfangen von "Verkehrssündern" abgestellt...

    Durch diese Maßnahmen werden die Bürger aber keinesweges entlastet, die Belastung wird nur weiter in Richtung Innenstadt verschoben. Ganz toll.

    Wenn dann am Ende der Stau vom ECE center auf die Rheinbrücke und zurück reicht wird sich unser Mendrup noch im SWR damit sonnen. Sind ja dann ne richtige Großstadt.
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