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Karlsruhe Zeigt her eure Namen: Das sind die beliebtesten Kindernamen in Karlsruhe

Über 3.300 Mal haben sich werdende Eltern in Karlsruhe in diesem Jahr schon die Frage gestellt: Wie soll mein Kind heißen? Die Ergebnisse liefert die Stadt in Form einer Vornamens-Hitliste. ka-news hat sich auf Namensforschung begeben und herausgefunden, welche Vornamen bei Geburten in der Fächerstadt besonders beliebt sind.

Wenn es um die Namenssuche für den Nachwuchs geht, setzen werdende Eltern in Karlsruhe gerne auf Klassiker. Das beweist die Vornamens-Hitliste, die alljährlich von der Stadt Karlsruhe erstellt wird. Auch für dieses Jahr gibt es schon eine erste Aufstellung.

Emma und Maximilian sind die beliebtesten Vornamen

Demnach heißt der Spitzenreiter unter den weiblichen Vornamen momentan noch Emma. 29 Mädchen wurden 2018 in der Fächerstadt bisher so benannt (Stand 31. Juli). In den letzten drei Jahren musste sich Emma noch mit Platz zwei begnügen. Bei den Jungen führt mit 27 Nennungen zur Zeit Maximilian die Rangliste an. Damit ist er bisher der unangefochtene Aufsteiger: 2015 und 2016 schaffte es der Name nur knapp in die Top Ten - 2017 rangierte er nur auf Platz elf.

 

 

Seit Jahren sind bei den Mädchen neben Emma auch Emilia, Sophia und Mia auf den vorderen Plätzen, bei den Jungen sind es Noah und Paul. Leon, der in den letzten drei Jahren ebenfalls immer unter den ersten zehn landen konnte, ist in diesem Jahr allerdings nur der zwölft beliebteste Name. Auch Felix, der Gewinner des Jahres 2016 unter den männlichen Vornamen, verlor 2017 nur noch auf Platz neun liegend die Gunst werdender Eltern. 2018 muss er sich auf dem 13. Rang vorerst geschlagen geben.

Julian und Benjamin liegen im Trend

Alle Jungen mit den Namen Julian oder Benjamin hingegen können sich freuen: Sie sind echte Trendsetter. Keiner der beiden Vornamen tauchte in den letzten drei Jahren in den Top Ten auf. Nun sind sie mit Rang drei und sieben wieder vorne mit dabei.

Dass traditionelle Mädchennamen in Karlsruhe definitiv kein alter Hut sind, beweist der diesjährige Platz drei: Hier schaffte Lina es aus der Versenkung an die Spitze. 2015 und 2016 rangierte der Name noch auf den hinteren Plätzen der ersten zehn, 2017 schaffte er es nur knapp unter die Top 15. In diesem Jahr ist Lina vorerst wieder ein Teil der Spitzengruppe.

 

 

Die Stadt warnt aber davor, die Betrachtung der Vornamens-Hitlisten zu verallgemeinern: "Es ist zu beachten, dass in Karlsruhe nicht nur Kinder Karlsruher Bürger geboren werden, sondern auch Kinder, deren Eltern nicht in Karlsruhe wohnen", heißt es gegenüber ka-news. 

In Karlsruhe kommen weniger Kinder zur Welt

In Karlsruhe werden aber auch Kinder mit einem zweiten Vornamen geboren - und auch hier werden wieder Klassiker entstaubt: Sophie, Marie und die artverwandte Maria sind die drei weiblichen Spitzenreiter des Jahres 2018. Alexander, Elias und Paul heißen sie bei den Jungs. 

Während die Vielfalt der Vornamen immer weiter steigt, geht die Anzahl der in Karlsruhe geborenen Kinder selbst zurück. So wurden laut Vornamensstatistik der Stadt Karlsruhe im Vergleich zu 2016 im letzten Jahr 216 Kinder weniger in den Kliniken der Fächerstadt geboren. Die Zahl ging von 5.881 Neugeborenen auf 5.665 zurück.

In diesem Jahr liegt die Anzahl der Geburten momentan bei 3.268 (Stand 31. Juli). Davon erhielten 1.602 Kinder einen, 1.514 Kinder zwei Vornamen. Drei Vornamen bekamen 142 Kinder und 10 wurden sogar mit mehr als drei Vornamen registriert.

Mal was anderes: Kuriose Vornamen

Dass die Karlsruher aber auch Fans sehr spezieller Namenswünsche sind, beweisen die Angaben des Standesamts: Aeneas, Phips, Gold, Bahne, Givel, Lou Lip, Huni, Henni Lies und Apolline gehörten 2017 zu den ungewöhnlichsten Babynamen in der Fächerstadt.

"Manche Vornamen werden internationaler", stellt die Stadt auf Anfrage von ka-news fest. Diese Entwicklung wird auch in diesem Jahr wieder deutlich: Hier fielen bisher Copernicus, Miu Tomoka, Royalty, Jonte, Zenobia, Ylvalie, Oceanne, Pilou und Peehra als besonders exotisch auf. Abgelehnt wurde laut der Stadt seit letztem Jahr aber kein Namenswunsch.

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  •   Freidenker
    (25 Beiträge)

    12.08.2018 15:19 Uhr
    Ich kenne eine
    Schakweline Scheifele (geschrieben wie gesprochen) aus Bad Cannstatt.
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  •   schmidmi
    (1122 Beiträge)

    12.08.2018 17:00 Uhr
    Wie schön
    für Sie!
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  •   maehdrescher
    (915 Beiträge)

    12.08.2018 13:37 Uhr
    Spätestens in 5 bis 10 Jahren
    ist das auch deutlich vielfältiger.
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  •   schmidmi
    (1122 Beiträge)

    12.08.2018 17:02 Uhr
    Das ist nun aber
    keine neue Erkenntnis. Wenn man von Adam und Eva ausgeht, war das anscheinend schon immer so😃
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  •   karlsruher1955
    (1063 Beiträge)

    12.08.2018 13:26 Uhr
    Vornamen
    Dies ist so uninteressant, wie wenn in China ein Sack Reis umfällt.
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  •   myopinions
    (893 Beiträge)

    12.08.2018 13:14 Uhr
    .............ein Traum, wenn die Eltern
    beispielsweise Häberle oder Eisele heißen und das Kind dann Oceanne oder Ylvalie!
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  •   Der_Sprayer
    (253 Beiträge)

    12.08.2018 11:37 Uhr
    Da man davon ausgehen muss,
    dass doch einige Kinder irgendwann in der Karlsruher Stadtverwaltung tätig sein werden, müsste eigentlich "Kevin" erheblich stärker vertreten sein. 😂😂😂
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  •   betablocker
    (3296 Beiträge)

    12.08.2018 12:27 Uhr
    Die Tatsache,
    dass die ganzen Kevins, Justins, Marvins und Dustins schlicht fehlen legt nahe, dass mit dieser Statistik irgendwas nicht stimmt.
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  •   photographer
    (25 Beiträge)

    12.08.2018 10:10 Uhr
    Mohamed
    taucht noch nicht auf, weil verschiedene Schreibweisen und Ähnlichkeiten einzeln gezählt werden: Mohamed, Muhamed, Muhammad, Muhammed, Mehmet, Mahoma, ...

    Ich glaub ich lieg da nicht ganz falsch?
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  •   stefko
    (1954 Beiträge)

    13.08.2018 09:36 Uhr
    Ist das so?
    Zitat von photographer Ich glaub ich lieg da nicht ganz falsch?

    Dann kannst Du ja sicher auch eine Quelle dazu liefern, oder?
    Und wie verhält es sich bei anderen Namen mit unterschiedlicher Schreibweise?
    Isabelle, Isabele, Isabel
    Nicolè, Nikol, Nicol, ... ich kannte sogar mal ne Nicolé, die stand gar nicht darauf, wenn man ihren Namen korrekt aussprach zwinkern
    Phillip, Philippe, Fillip ....
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