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Karlsruhe Zeichen gegen Rechts: "Karlsruher Wochen gegen Rassismus"

Im Rahmen der "Internationalen Wochen gegen Rassismus" finden in Karlsruhe zum ersten Mal die "Karlsruher Wochen gegen Rassismus" statt. Karlsruhe möchte sich damit für einen wirkungsvollen Kampf gegen Rassismus, Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit einsetzen. Rund 40 Veranstaltungen rund um das Thema stehen auf dem Programm. Los geht's am Samstag, 9. März.

Oberbürgermeister Frank Mentrup eröffnet am Samstag, 9. März, um 19 Uhr im Rathaus offiziell die "Karlsruher Wochen gegen Rassismus".

Der Migrationsforscher und Publizist Klaus Bade spricht anschließend in seinem Vortrag über "Negative Integration, Ausgrenzung und Terror in der Einwanderungsgesellschaft". Außerdem wird der Video-Clip "Morphing" der Karlsruher Medienkünstlerin Isis Chi Gambatté und filmische Interviews von Karlsruher Bürgern gezeigt, die das Filmboard Karlsruhe eingefangen hat.

Gegen Muslimfeindschaft: DMK lädt zu Veranstaltungen ein

Gemäß dem Motto "Kein Platz für jegliche Art von Rassismus in Karlsruhe - auch nicht für Islamophobie!" beteiligt sich der Deutschsprachige Muslimkreis Karlsruhe e.V. (DMK) aktiv bei den von der Stadt Karlsruhe initiierten "Wochen gegen Rassismus" mit zwei Veranstaltungen. Diese widmen sich den Themen "Begegnungen fördern Verständnis" und "Eine neue Art des Rassismus: Muslimfeindschaft".

Der 21. März wurde 1966 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen als "Internationaler Tag gegen Rassismus" ins Leben gerufen und erinnert an das Sharpeville-Massaker in Südafrika 1961.

Weitere Informationen unter www.dmk-karlsruhe.de.

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Kommentare (71)
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  •   runsiter
    (11986 Beiträge)

    09.03.2013 15:06 Uhr
    Das
    ist ja schon inflationär, wie der Begriff Rassismus verwendet wird.

    "Eine neue Art des Rassismus: Muslimfeindschaft".

    Im Grunde ist jeder, der sich ablehnend gegenüber einer Ideologie äußert, nach dieser Definition bereits Rassist. Und was ist dann mit denen, die aktiv gegen braune Ideologie sind?

    Lieber DMK, mit solchen populistischen Äußerungen spaltet ihr die Gesellschaft und werdet sicher nicht beliebter.
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  •   holzauge
    (409 Beiträge)

    09.03.2013 12:47 Uhr
    Islam
    ist Islam eine Rasse gegen die man antirassistisch sein kann? ist Islam nicht vielmehr eine Ideologie wie Kommunismus, Nazionalsozialimus und andere Menschenrecht leugnende Ansichten?
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  • unbekannt
    (3304 Beiträge)

    09.03.2013 14:15 Uhr
    .
    Klar. Islam ist wie jede andere Religion Paradebeispiel für Ideologie. Und wenn Religion ein Kulturmerkmal ist, kann sie Ziel von Rassismus sein. Rassismus ist als Begriff weiter gefasst als nur auf Rasse oder Nationalität bezogen.
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  •   holzauge
    (409 Beiträge)

    09.03.2013 14:41 Uhr
    Rassismus
    ich bin dagegen, dass man meinen Bullterrier nur wege seiner Rasse diskriminiert ... Komisch, da weiß man plötzlich, dass Rasse mit Eigenschaften verbunden ist - da führt man keinen Kampf gegen Recht(s)
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  • unbekannt
    (3304 Beiträge)

    09.03.2013 14:56 Uhr
    .
    Hunderassen haben mit angeblichen Menschenrassen nichts zu tun. Menschen sind eine der genetisch homogensten Spezies überhaupt (was auf eine Reduktion auf wenige Individuen in der Evolution hindeutet (und nein, nicht zwei)). Von der Wahrscheinlichkeit haben zwei Schimpansen aus dem selben Wald mehr genetische Unterschiede als beliebige zwei Menschen auf der ganzen Welt.
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  •   holzauge
    (409 Beiträge)

    09.03.2013 15:27 Uhr
    Hunde und Menschenrassen
    da bin ich aber paff ... ich habe in der Genetik wohl nicht richtig aufgepaßt? gelernt, dass die Hunde alle mit dem Urhund verwandt sind und ähnlicher sind als Menschenrassen haben Sie Quellenangaben?
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  • unbekannt
    (3304 Beiträge)

    09.03.2013 19:48 Uhr
    .
    Der Punkt ist, dass es beim Menschen keine Rassen im Sinne von Hunderassen gibt. Menschen"rassen" sind künstliche durch Herkunft definierte Unterschiede, die sich keineswegs in signifikanten genetischen Unterschieden widerspiegeln.
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  •   holzauge
    (409 Beiträge)

    09.03.2013 20:28 Uhr
    künstlich nach Herkunft und nicht genetisch?
    wo haben Sie das gelernt? Quellenangabe? Araber waren die besten Pferdezüchter und züchteten Rassen - die Natur züchtete Menschenrassen mit Selektion von Genen - lang Winter - helle Haut - Malaria - Sichelzellanämie - tropisch - dunkelhäutig - Lactoseintolerance bei Asiaten- Alokolverträglickeit bei Europäern nd vierle genetische Unterschiede die sichauf Mentalität auswirken ... und dann keine Rasse?
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  • unbekannt
    (11392 Beiträge)

    09.03.2013 21:11 Uhr
    Oder...
    ...dünnere Luft ergibt breitere Nase, hohe Luftfeuchtigkeit noch breitere Nase (Afrika). Auch von den Negern gibt es verschiedene Unterrassen.

    Auch der europäische Kontinent kennt verschiedene Unterrassen, vom mediterraniden Spanien bis zum baltiden Nordosten. Blonde Haare entwickelten sich durch eine Mutation in der heutigen Ukraine, wurden wohl durch sexuelle Selektion über ganz Europa verbreitet mit Schwerpunkt im Norden.

    Und: Die Rassenbildung passierte wohl in überschaubaren Zeiträumen von wenigen Jahrtausenden, denn z.B. sind die Russen mit den Schweden verwandt und die Schweden über die germanische Linie mit den Deutschen.

    Deswegen ist Rassismus ja auch sinnlos, da wir alle miteinander verwandt sind. Und sich auch beständig neue Rassen bilden, auch wenn man das in einem Leben nicht mitbekommt. In der heutigen BRD könnte sich auf Dauer ein heller Typus mit negriden Merkmalen durchsetzen - ist aber nur Spekulation.
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  • unbekannt
    (3304 Beiträge)

    09.03.2013 14:22 Uhr
    .
    Und freilich ist es entgegen den political correctness so, dass Anhänger mancher Religionen aufgrund der in diesen Religionen propagierten Inhalte durchaus Diskriminierung verdienen. Z.B. sollten Juden, Christen, Muslime wegen ihrer charakterlichen Defizite von jedem, der gerne in einer demokratischen freiheitlichen aufgeklärten Gesellschaft leben möchte, gemieden werden.
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