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Karlsruhe "Wollen die Nacht zurück": Frauen Union fordert mehr Sicherheit in der Stadt

Pünktlich zum internationalen Frauentag am 8. März fordert die Frauen Union Karlsruhe mehr Sicherheit für Frauen und Mädchen in der Fächerstadt. Besonders an den großen Plätzen sei die Sicherheit ein großes Problem.

Im Jahr 2016 sind die Fälle sexueller Beleidigungen und Übergriffe laut Polizeistatistik um 28,2 Prozent angestiegen. "Für 2017 sind die Prognosen ebenfalls ernüchternd. Zumeist sind Frauen und Mädchen Opfer verbaler oder körperlicher Übergriffe. Diese Entwicklung ist besorgniserregend", sagt Stadträtin Bettina Meier-Augenstein in einer Pressemitteilung. 

Besonders auf einigen großen Plätzen in Karlsruhe, wie am Europaplatz, Stephansplatz und Kronenplatz, scheint die Sicherheit für Frauen ein großes Problem zu sein. Besonders in den Abendstunden und bei Dunkelheit sei die Angst, alleine an einer Bahnhaltestelle zu warten, bei vielen Frauen groß. Es sollte jedoch selbstverständlich sein, dass sich Mädchen und Frauen zu jeder Tageszeit sicher und angstfrei in Karlsruhe bewegen können. "Viele im Einzelhandel, in Kliniken und Pflegeheimen berufstätige Frauen, die bis Geschäftsschluss oder in Spätschicht arbeiten müssen, machen sich berechtigte Sorgen um den sicheren Nachhauseweg", meint Christel Amann.

FU fordert Maßnahmen von der Stadt für mehr Sicherheit

"Es müssen geeignete Maßnahmen ergriffen werden, die der Prävention von Straftaten dienen und im Falle von Straftaten deren Aufklärung erleichtern", meint die Vorsitzende der Karlsruher Frauen Union (FU) Rahsan Dogan. Die FU will, dass sich die Stadt verstärkt um das Thema Sicherheit für Frauen und Mädchen in Karlsruhe kümmert und dass "insbesondere geeignete ordnungsrechtliche Maßnahmen in die Wege geleitet werden."

Dogan berichtet jedoch erfreulicherweise, dass durch die Einführung der Videoüberwachung in den Straßenbahnen "ein deutlicher Rückgang von Straftaten verzeichnet" wurde. 

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Kommentare (62)
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  •   maehdrescher
    (930 Beiträge)

    11.03.2018 18:09 Uhr
    Derjenige der sich hier mal wieder aufspielt
    als Hüter des Rechts und des Guten schlechthin darf sich gerne überlegen, wie er selbst sich über Frauen äußert. Zumindest schon mal geäußert hat. Und dann am besten demütig schweigen.
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  •   Vollbürger
    (55 Beiträge)

    09.03.2018 20:58 Uhr
    Journalistische Informationsfunktion
    https://youtu.be/8YdE3lKH5E0

    Vielleicht mag sich KA-News so langsam auch mal wieder seiner journalistischen Grundfunktionen der neutralen Information zuwenden?

    Im Video wird das schön erklärt...
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  •   aha
    (70 Beiträge)

    09.03.2018 17:57 Uhr
    Frauen wollen bei Dunkelheit zuhause sein
    Auch ich habe eine rapide Verschlechterung der Lebensqualität im öffentlichen Raum erlebt. Meine weiblichen Bekannten aus Karlsruhe wollen alle zuhause sein, wenn es dunkel wird.

    Das gab es vor Jahren nicht.

    Häufig lese ich, dass die Polizeipressesprecher sagen, die Kriminalität sei gar nicht gestiegen.

    Was man dabei vergisst: Potentielle Opfer wie Frauen haben ihr Verhalten längst angepasst, damit sie nicht tatsächlich Opfer eines Verbrechens werden.
    Das sieht man in der Kriminalitätsstatistik einfach nicht.

    Schön wäre es, wenn Frauen sich eines Tages tatsächlich wieder frei, auch alleine in Karlsruhe bewegen könnten. Aber diese Zeiten kommen wohl nicht wieder.

    Schade!
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  •   andi-b7
    (2766 Beiträge)

    09.03.2018 18:59 Uhr
    Was die meisten vergessen auch als Mann möchte
    Ich nicht Nachts allein in der Innenstadt unterwegs sein.
    Eine Absolute Schande ist das. In KA und unsere Politiker labern und labern und da ist die Farbe der Partei egal von dunkel Rot bis braune im die gleiche 💩Und Mix sich.
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  •   EmilyHobhouse
    (1430 Beiträge)

    09.03.2018 09:57 Uhr
    Sexuelle Belästigung?
    Den Straftatbestand der "Sexuellen Belästigung" gibt es im deutschen Strafrecht nicht. Der Begriff findet nur im Arbeitsrecht Verwendung. Sollte sich dies also in der Polizeilichen Statistik niedergeschlagen haben, so müsste sich die FU an die Betriebe wenden.
    Die Fälle sexueller Nötigung und der Vergewaltigung sind in Baden Württemberg 2016 gegenüber 2015 um 1,7% und gegenüber 2012 um 3,4% zurückgegangen. Zahlen für 2017 kenne ich noch nicht.
    Vielleicht sollte die Unions Frau 60-70 Jährige Rentner mit Pfefferspray und entsprechender politischer Einstellung des nächtens in Karlsruhe "patriotieren" lassen? Aber natürlich erst nachdem die Bäckereien geschlossen haben um Pfeffermassaker zu vermeiden.
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  •   Der_dunkle_Turm
    (362 Beiträge)

    11.03.2018 07:24 Uhr
    Klassische Blendgranate
    aus dem linken Abgrund.
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  •   art5gg
    (491 Beiträge)

    11.03.2018 09:51 Uhr
    Wenn es Richtung Endsieg geht.....
    ....wird das linke Waffenarsenal immer umfangreicher.
    Wenn ich da an die ganzen Blingänger denke....
    Aber Hautsache, mit "Haltung" in den Abgrund!
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  •   maehdrescher
    (930 Beiträge)

    09.03.2018 14:16 Uhr
    Woher stammt denn
    deine Wohlfühl-Statistik? Indymedia?
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  •   EmilyHobhouse
    (1430 Beiträge)

    09.03.2018 14:25 Uhr
    BKA
    PKS 2016 - Ver­ge­wal­ti­gung und se­xu­el­le Nö­ti­gung
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  •   KFZfreak
    (131 Beiträge)

    09.03.2018 16:52 Uhr
    Unglaublich
    Menschen wie sie, die die deutliche Verschlimmerung von Kriminalität durch bestimmte Personengruppen (nicht erst seit der Massenzuwanderung) leugnen, sind das eigentliche Problem. Sie verhindern durch unerlässliche Relativierung das durchsetzen von echten Strafen.
    Gott sei Dank wird es in 20 Jahren richtig knallen und Gott sei Dank werde ich dann von außen zuschauen und Beifall klatschen. Dann wird wieder das typische linke kommen : Das konnte ja keiner wissen.
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