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Karlsruhe Wir waren live für Sie dabei: So verlief die Nazi-Demo in Durlach

Heute findet in Durlach der, bereits im Vorfeld viel diskutierte, Nazi-Marsch statt und Karlsruhes größter Stadtteil wird zum Schauplatz des "Tags der deutschen Zukunft". Nicht nur die Partei "Die Rechte" geht auf die Straße. Auch zahlreiche Gegendemos sind angekündigt. ka-news ist live dabei und hält Sie auf dem Laufenden!

16.55 Uhr: Ende der Demos

Die Rechten-Anhänger gehen zu ihren Zügen, während die Gegen-Demonstranten weiterhin viel Lärm machen.

 

16.43 Uhr: Nazi-Demo nächstes Jahr in Goslar:

Da die Partei "Die Rechte" jedes Jahr ihre Demo in anderen Städten veranstaltet, wurde gerade traditionell der Ort für die Demo 2018 bekannt gegeben: Am 24. Juni 2018 findet um 13 Uhr in Goslar findet die nächste Nazi-Demo der Rechten statt.

16.36 Uhr: Die Gegen-Demonstranten sind mit dem Verlauf der Demos zufrieden.

16.13 Uhr: Erste Bilanz: "Nachmittagsspaziergang statt Demo"

Elwis Capece, Pressesprecher des "Aktionsbündnis 3.6.2017" zieht Bilanz: "Entgegen der von der Polizei befürchteten Gewaltaktionen ist die Demonstration durch die Durlacher Innenstadt bunt, kreativ und friedlich gewesen. Der Gang durch die Pfinztalstraße glich einem gemütlichen Nachmittagsspaziergang. Die Sorgen der Durlacher Geschäftswelt vor zerstörten Fensterscheiben und Ähnlichem war unbegründet und stützte sich auf die Fehleinschätzung der Polizei. Schön zu sehen war die Solidarität der Durlacher Bevölkerung, die vielen Demonstrant/innen z.B. mit Trinkwasser bei dem heißen Wetter ausgeholfen hat. Bei dem leider üblichen Gerangel zwischen Polizei und Gegendemonstranten wird wieder nicht zu klären sein, wer begonnen hat."

15.59 Uhr: Die Aufzüge rücken langsam ab:

Bild: ka-news

 

15.44 Uhr: Die Proteste gegen die Nazi-Demo schlagen bereits jetzt in ganz Deutschland Wellen:

15.35 Uhr: Verletzte Personen

Wie die Polizei gegenüber ka-news bestätigt, gibt es aktuell verletzte Personen. Darunter sind Gegendemonstranten und ein Polizeibeamter. Weitere Details sind leider noch nicht bekannt.

15.25 Uhr: Kundgebung am Hengstplatz

Der Veranstaltungsleiter hält seine Rede. | Bild: ka-news

Die Demo der Teilnehmer der rechten Demo ist inzwischen beim Hengstplatz angekommen, hier soll eine Kundgebung stattfinden. Allerdings schallt sehr laute Musik aus den Gebäuden am Hengstplatz, so dass man den Redner kaum verstehen kann.

Bild: ka-news

15.11 Uhr: In Durlach dominieren weiterhin die Gegendemonstranten:

 

 

15.08 Uhr: Die Aufzüge treffen in wenigen Minuten aufeinander:

Die Aufzüge treffen demnächst aufeinander. | Bild: ka-news

14.54 Uhr: Bislang verläuft alles friedlich - und das soll, so die Polizei, auch so bleiben:

14.50: Der Aufzug zieht weiterhin durch Durlach:

 

14.35 Uhr: Jetzt setzt sich auch der Aufzug der Partei "Die Rechte" in Bewegung!

 

 

Bild: T. Riedel

13.53 Uhr: Christian Worch, Vorsitzender der Partei "Die Rechte", ist gerade auf der Bühne:

Christian Worch, "Die Rechte" | Bild: T. Riedel

13.49 Uhr: Karlsruhe zeigt Flagge:

Karsruhe zeigt Flagge. | Bild: ka-news

13.33 Uhr: Über 4.000 Gegen-Demonstranten:

Wie aus einer aktuellen Pressemitteilung des "Netzwerk Karlsruhe gegen rechts" hervorgeht, sind aktuell über 4.000 Gegen-Demonstranten in Durlach aktiv.

Elwis Capece, Pressesprecher des "Aktionsbündnis 3.6.2017": "Die große Teilnehmerzahl zeigt, wie wichtig es den Menschen in unserer Stadt ist, dem Treffen der Neonazis etwas entgegen zu setzen. Unsere Mobilisierung in diesem breiten Bündnis war äußerst erfolgreich."

13.26 Uhr: Ordnungsamt auch mit Ablehnung kurzfristig benannter TddZ-Redner erfolgreich

Das Ordnungsamt der Stadt Karlsruhe hat auch acht der zehn von der Partei "Die Rechte" kurzfristig benannten Redner für die Kundgebung im Rahmen des so genannten Tags der deutschen Zukunft in Durlach erfolgreich abgelehnt. Damit dürfen nur noch drei der bisher insgesamt 23 benannten Personen auftreten, so die Stadt in einer Pressemitteilung.

13.16 Uhr: Rede verschoben:

Da noch nicht alle Demostranten anwesend sind, hat der Landesvorsitzender der faschistischen Partei "Die Rechte", Manuel Mültinseine geplante Rede nach hinten verschoben.

13.13 Uhr: Die Kundgebung am Durlacher Bahnhofsvorplatz hat begonnen:

13.10 Uhr: Bislang sind rund 300 Nazi-Demonstranten in Durlach - prognostiziert wurden 600 bis 900:

12.50 Uhr: Ein weiterer Zug mit Demonstranten ist in Durlach angekommen. Die Pfiffe und Rufe der Gegen-Demonstranten überwiegen allerdings deutlich!

Bild: T.Riedel

12.30 Uhr: Ein Zug mit Teilnehmern der Nazi-Demo ist gerade in den Durlacher Bahnhof  - unter großem Pfeifkonzert der Gegen-Demonstranten - eingefahren.

Bild: T.Riedel

12.24 Uhr: Christian Worch, Vorsitzender der Partei "Die Rechte" ist inzwischen in Durlach.

 

 

12.23 Uhr: In wenigen Minuten sollen die Demonstranten ankommen:

12.00 Uhr: Rund 150 Gegendemonstranten

Laut Polizeiaussagen ist es bislang friedlich in Durlach. Rund 150 Gegendemonstranten haben sich bislang versammelt. Mit dem Teilnehmern des Aufzuges der Partei "Die Rechte" wird in 30 Minuten gerechnet.

11.40 Uhr: "Wir sind aktuell mit vielen hundert Einsatzkräften für Euch und Eure Sicherheit in Durlach im Einsatz", so die Polizei in ihrem aktuellen Tweet.

11.30 Uhr: Herrenloses Gepäckstück gefunden:

Ein herrenloses Gepäckstück wurde von der Polizei am Hauptbahnhof entdeckt.

11.25 Uhr: Die KSC-Fans sind auch am Start:

Da die Buli-Saison 2016/2017 bereits beendet ist, haben auch die KSC-Fans Zeit in Durlach dabei zu sein.

Die KSC-Fans bekennen Farbe. | Bild: T.Riedel

11.21 Uhr: Es ist ein Polizei-Großeinsatz:

Allein in Durlach werden sind über 3.000 Polizisten im Einsatz, rund 600 bis 800 Beamte der Bundespolizei kontrollieren die Bahnhöfe in und rund um Karlsruhe

Bereits seit den frühen Morgenstunden sind die Beamten im Einsatz:

11.09 Uhr: Immer mehr Gegen-Demonstranten versammeln sich in Durlach:

 

 

 

11.03 Uhr: Währendessen auf dem Durlacher Turmberg:

 

 

 

 

11.00 Uhr: Deutschlandweit macht die heutige Demo Schlagzeilen:

10.55 Uhr: Erste Gegendemonstranten machen sich bereit.

Die Demo-Märsche beginnen erst um 13 Uhr, dennoch sind schon einige Menschen unterwegs. | Bild: T.Riedel

10.40 Uhr: So wollen die Aufzüge durch Durlach ziehen

Sperrungen am "Tag der deutschen Zukunft"
So ziehen die Aufzüge durch Durlach. | Bild: Screenshot/Stadt Karlsruhe

Der Aufzug der Rechten im Zuge des "Tags der deutschen Zukunft" startet dabei um 13 Uhr mit einer Auftaktkundgebung. Anschließend ist ein Aufzug durch die Pfinzstraße zum Hengstplatz geplant, die Rückkehr erfolgt über die Karl-Weysser-Straße. Gleichzeitig und an selber Stelle starten die Gegendemonstrationen "Karlsruhe zeigt Flagge", angemeldet von Martin Lenz, und die Versammlung des Stadtverbands des Deutscher Gewerkschaftsbunds (DGB). Die DGB plant im Anschluss einen eigenen Aufzug ebenfalls entlang der Pfinztalstraße in Richtung Hengstplatz bis zur Karlsburgstraße. 

10.35 Uhr: "Teilweise extrem gewaltbereite Demonstranten"

Insgesamt rechnen die Verantwortlichen mit 600 bis 900 Personen beim "Tag der deutschen Zukunft" und mindestens 6.500 Gegendemonstranten. Nach Einschätzung der Polizei sind aber vermutlich nicht alle friedlich. Etwa ein Drittel der rechten Demonstranten sind Aussage von Polizeipräsident Freisleben als gewaltbereit einzuschätzen. Darüber hinaus rechnet er mit 100 extrem gewaltbereiten Demonstranten aus der Antifa-Szene. 

10.30 Uhr: Über 3.000 Polizisten

Es ist schon reichlich Polizei in Durlach präsent. | Bild: T. Riedel

Angemeldet wurde die Nazi-Demo von der Partei "Die Rechte". Gegner kündigten ebenfalls Veranstaltungen an. Inzwischen sind bei den Behörden zwölf Versammlungen angemeldet, in zwei Fällen wird es einen großen Aufzug geben. Allein in Durlach werden daher über 3.000 Polizisten im Einsatz sein, rund 600 bis 800 Beamte der Bundespolizei kontrollieren die Bahnhöfe in und rund um Karlsruhe. 

10 Uhr: Straßensperrungen und Halteverbote

Für die Anwohner bringen die geplanten Kundgebungen einige Einschränkungen mit sich. Sie müssen sich am 3. Juni auf Straßensperrungen und Halteverbote einstellen. Sowohl für den motorisierten Verkehr als auch für Fußgänger gibt es dann entlang der Aufzugsstrecken kein Durchkommen. Durch die Abgitterung der Umzugsstrecke entfallen auch Parkflächen. Autos, die nicht vor Mitternacht umgeparkt wurden, müssen dann abgeschleppt werden. 

Hintergrund bei ka-news:

Der "Tag der deutschen Zukunft" wird seit mehreren Jahren jeweils am 1. Samstag im Juni in jeweils einer anderen Stadt durchgeführt. Im vergangenen Jahr wurde Dortmund als Veranstaltungsort gewählt. Damals wurden rund 900 Teilnehmer gezählt. 

Im Vorfeld wurde auch über ein mögliches Verbot der Demonstration diskutiert. Unter anderem hatte das Netzwerk "Karlsruhe gegen Rechts" Unterschriften gegen die Veranstaltung gesammelt. In der Petition forderte das Netzwerk die Stadt auf, politische und juristische Maßnahmen gegen den "Tag der deutschen Zukunft" zu ergreifen.

Die Stadt sieht hier allerdings keine Handhabe, da Versammlungen nicht genehmigt werden müssen. Der Anmelder bestimmt Zeit, Ort und Ablauf einer Veranstaltung. Auflagen sind nur dann zulässig, wenn die Sicherheit nicht anders gewährleistet werden kann. Anhaltspunkte, die ein Verbot rechtfertigen würden, liegen der Stadt bislang noch nicht vor. 

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Kommentare (67)
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  •   Messer
    (266 Beiträge)

    04.06.2017 06:48 Uhr
    diese braunen Idioten haben sich bis auf die Knochen blamiert
    +++ Das Posting enthält beleidigende Inhalte und wurde daher von der Redaktion gesperrt +++
  •   kritiker_2014
    (321 Beiträge)

    04.06.2017 01:33 Uhr
    Demo gegen rechts
    Der Bericht und einige Kommentare sind mir eigentlich unverständlich.
    Ich hätte mir gewünscht die Stadt hätte eine Resolution sowohl gegen Rechtsextremismus als auch Linksextremismus verabschiedet.Beides ist zu benennen und beide extreme schaden der Demokratie.
    Leider hat sich die Stadt unter Federführung von OB Mentrup geweigert den Aufruf dahin gehend zu ändern.
    Das zeigt einmal mehr wie blind Politik und Medien auf dem linken Auge ist.
    Unter dem Deckmantel der sogenannten Aktivisten agieren Linksextreme auf Meinungen die den Linksextremen zuwider sind mit Gewalt gegen Sachen und Personen.Das hat mit Demokratieverständnis überhaupt nichts zu tun.Was ka-news vergessen hat zu berichten ist,daß es vorübergehend 19 Festnahmen gab,darunter drei aus der rechten Szene und 16 aus dem linksautonomen Spektrum.Zu schaffen machten den Beamten aber rund 700 gewaltbereite Demonstranten aus dem linksautonomen Spektrum.Nachzulesen bei Focus online.eEine objektive Berichterstattung sieht anders aus.
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  •   redaktion
    (988 Beiträge)

    04.06.2017 07:28 Uhr
    Auf unserer Startseite
    Hier können Sie diese Infos ebenfalls nachlesen: http://www.ka-news.de/region/karlsruhe/Karlsruhe~/Polizei-Bilanz-zur-Nazi-Demo-in-Durlach-Karlsruher-Bevoelkerung-hat-tolles-Signal-gesetzt;art6066,2068656
    Beste Grüße, ka-news
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  •   silberahorn
    (9649 Beiträge)

    04.06.2017 06:12 Uhr
    Wenn ich für den OB und den Stadtrat,
    der das so verabschiedete, denken darf: Wie ich die Resolution verstand, ging es im Text um das, womit man eindeutig der Meinung der Rechten (ist auch auf deren Einladungen, die Bürger im Briefkasten hatten) wiedersprochen hat.
    Wenn man linksextrem textlich dazu genommen hätte, müsste man von dieser Seite auch Texte haben, die es begründen, sich dagegen auszusprechen.

    Unabhängig von der Resolution wurde vertrauensvoll der Polizei ihre Arbeit so überlassen, dass das Ergebnis wenig Schaden an Menschen und Dingen war. Blockade der Polizei in der einen engen Straße, die in Richtung der Rechten führte, dort ein Massenansturm - weshalb auch immer - die wegen Reihen der Polizei keinen Durchbruch ins andere Lager ermöglichten.

    Warum sich viele junge Leute in Richtung des Feinds bewegten wird man analysieren und kann erst danach entsprechende Texte verfassen.
    Meine Meinung: Die Vorgaben von Polizei und Stadt durchbrechen zu wollen ist Dummheit und die ist noch nicht verboten.
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  •   silberahorn
    (9649 Beiträge)

    04.06.2017 06:54 Uhr
    Strategien
    von Demokratiefeinden sind ohnehin so gelagert, dass man mit Falscheit und Manipulation rechnen muss.
    Wer einmal untersucht hat, welche Themen sich die entgegengesetzten Lager aussuchen, wird sofort merken, dass man dort Aufmerksamkeit auf Themen lenkt, mit denen man Meinungsmehrheiten erreichen will.
    Insofern - und das ist die Gefahr - wird es schleichend unmöglich Kritik an tatsächlich bstehenden Mängeln zu äußern, weil sich sofort eine Gegenhaltung auftut, die eigene Fehler auch ignoriert.
    Das ist nicht "Kindergarten" sondern leider Erwachsenenverhalten und auch die können Fehler machen.
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  •   EmilyHobhouse
    (1429 Beiträge)

    04.06.2017 00:24 Uhr
    Ach es war schön!
    Ach es war so schön, viel weniger Nazis als gedacht, die normalen Menschen mit ein paar wenigen friedlichen Linken durchmischt waren klar in der Überzahlt. Hier scheint das Verhältnis leider umgekehrt zu sein aber man kann den Frust der Rechtspupser aus ihren Kommentaren so richtig herauslesen. Wir kommen gerade vom feiern dieses schönen Tages heim. Gute Nacht allen, auch euch frustrierten Rechtspupsern.
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  •   EmilyHobhouse
    (1429 Beiträge)

    04.06.2017 11:22 Uhr
    was too much
    Accepted, it was too much.
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  •   Ozeiger
    (1459 Beiträge)

    04.06.2017 02:23 Uhr
    Ach,
    +++ Das Posting enthält beleidigende Inhalte und wurde daher von der Redaktion gesperrt +++
  •   Karlsruher1986
    (420 Beiträge)

    03.06.2017 21:28 Uhr
    Und?
    wer hat gewonnen?
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  •   Ozeiger
    (1459 Beiträge)

    03.06.2017 22:50 Uhr
    Real Madrid
    leider....
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