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Karlsruhe Wie teuer ist Karlsruhe? Stadt erstellt erstmals Mietspiegel

Wie teuer wohnt es sich in Karlsruhe? Diese Frage will das Amt für Stadtentwicklung mit einem in diesem Jahr zum ersten Mal erstellten Mietspiegel beantworten. Dazu beginnt das Amt in den nächsten Tagen mit einer postalischen Befragung der Bürger. Diese sollen Auskünfte über ihren Wohnraum in Karlsruhe geben.

Der Mietspiegel soll Aufschluss über die ortsübliche Vergleichsmiete geben und damit Mietern und Vermietern eine wichtige Orientierungshilfe für nicht preisgebundene Wohnungen bieten.

Aufschluss über ortsübliche Vergleichsmiete

Die Erstellung des Mietspiegels erfolgt beim Amt für Stadtentwicklung und wird von Haus & Grund, Mieterverein sowie den Karlsruher Wohnungsunternehmen und -genossenschaften unterstützt. Die Daten für die Berechnung der ortsüblichen Vergleichsmiete werden vor allem aus einer Befragung von Mieter- und Vermieterhaushalten gewonnen, die im Rahmen einer repräsentativen Stichprobe ausgewählt wurden.

In den nächsten Tagen werden dazu 20.000 Karlsruher per Post einen Fragebogen zu ihrer Wohn- und Mietsituation erhalten und um Angaben zu Art und Ausstattung von Wohnung oder Gebäude gebeten. Gefragt wird nach Lage und Größe der Wohnung, sanitärer Ausstattung, Heizung, Fenstern, Bodenbelägen, energetischen Aspekten und der Höhe der monatlichen Grundmiete.

Die Rücksendung der Bogen erfolgt kostenfrei. Wie das Amt für Stadtentwicklung mitteilt, werden alle Angaben streng vertraulich behandelt und ausschließlich in der kommunalen Statistikstelle verarbeitet. Geheimhaltung und Datenschutz sind voll gewährleistet. Der Mietspiegel soll nach Abschluss der Auswertung Ende 2012 erscheinen. Für Fragen und Auskünfte steht die Statistikstelle unter der Telefonnummer 0721/133-1232 oder über die E-Mail statistik@karlsruhe.de zur Verfügung.

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Kommentare (59)
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  • unbekannt
    (29986 Beiträge)

    19.04.2012 20:19 Uhr
    Letztens
    ein Spruch eines sehr gut situierten Verwandten von mir, der in der Vergangenheit auch Mietwohnungen hatte:

    'Lieber würd ich mein Geld für 0,5 % auf einem Sparbuch anlegen als Wohnungen zu vermieten'.

    Und der ist Topmanager a.D.!
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  •   todi01
    (1077 Beiträge)

    19.04.2012 23:48 Uhr
    In 15-20 Jahren
    ist die gute Zeit für Vermieter vorbei. Dann sinken nicht nur die Studentenzahlen, sondern die sich ausbreitende (Alters-) Armut wird dazu führen, dass die Mieten auf breiter Front nur noch unterdurchschnittlich erhöht werden können. Eine Immobilie zum Vermieten würde ich zu den aktuellen Marktpreisen nicht erwerben.
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  • unbekannt
    (29986 Beiträge)

    20.04.2012 01:49 Uhr
    Keiner der
    halbwegs denken kann würde das machen. Vielleicht im grossen Stil mit Einheiten +50, aber wer EINE Wohnung zum Vermieten kauft muss schwachsinnig sein. Zumindest wenn er diese finanziert und meint daraus Ertrag erwirtschaften zu können. Lächerlich. Mittelfristig ein Groschengrab, Herzinfarktgarantie inklusive.
    Wer mit dem Gedanken spielt war noch nie bei einer Eigentümerversammlung. Viel Spass! grinsen
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  •   runsiter
    (11979 Beiträge)

    20.04.2012 06:52 Uhr
    So ist es.
    Als Privatier zu vermieten macht nur Stress und kann, wenn man nicht aufpasst, unter dem Strich sogar ein Drauflegegeschäft sein.

    Man merkt es auch an den hier geposteten Kommentaren, manche scheinen zu erwarten, dass private Vermieter sowas ähnliches wie die barmherzien Samariter sein sollen und aus Menschengüte unter Wert vermieten sollen. Da kann man sich nur noch beiderseitige Fairness wünschen.

    In hundert Jahren vermiete ich nichts, kommt gar nicht n Frage.
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  •   silberahorn
    (9651 Beiträge)

    19.04.2012 19:07 Uhr
    Jedenfalls gibt es dann einen anderen Mietspiegel, als das hier:
    Mietspiegel

    Beiertheim-Bulach 22,72 €, Weststadt 7,55 €, Oberreut 14,77 €
    grinsen grinsen
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  • unbekannt
    (4000 Beiträge)

    19.04.2012 19:23 Uhr
    Daniela ist M.A.
    Statistik gehörte nicht zur Ausbildung! grinsen
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  •   silberahorn
    (9651 Beiträge)

    19.04.2012 18:48 Uhr
    Bei mir wurde die Miete sogar schon gesenkt und zwar ohne irgendein Zutun oder irgendeine Unzufriedenheit mit dem Mietverhältnis. Mit genauer Angabe zum Grund der neuen Miete.

    Ich hatte seit 27 Jahren nur korrekte Vermieter. Da steht aber auch im Mietvertrag, dass man keine Schränke direkt an Außenwände stellen soll, etc. Macht Sinn!
    Manchen Mietern und auch Vermietern müsste man erklären, wie man z.B. Schimmelbildung vermeiden kann. Richtig wohnen lernen, damit gar nicht erst teure Folgekosten entstehen.
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  • unbekannt
    (4000 Beiträge)

    19.04.2012 18:15 Uhr
    Kennt eigentlich einer von euch Fachleuten das Wirtschaftsstrafgesetz?
    Danach ist Mietpreisüberhöhung bußgeldbewehrt.
    Das gilt sogar schon für die überhöhte Forderung im Angebot - noch bevor überhaupt ein Mietvertrag abgeschlossen wird!
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  •   silberahorn
    (9651 Beiträge)

    19.04.2012 18:34 Uhr
    Oh weh,
    was geschieht denn, wenn alle Befragten angeben, dass sie nur 2.-EUR pro qm für eine Wohnung in bester Lage mit Einbauküche zahlen?
    Muss man den Mietvertrag in Kopie abgeben?
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  •   ObenLang
    (2745 Beiträge)

    19.04.2012 18:32 Uhr
    Allerdings mit 50% und 100% (gewerblich)
    über dem Mietspiegel dürften auch die meisten Vermieter zufrieden sein zwinkern
    Abgesehen davon sollte sich mit seinem Vermieter erst anlegen, wenn man eine neue Wohnung hat, die alte abgenommen und die Kaution zurück ist - also besser nie zwinkern
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