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Karlsruhe Werbung? Karlsruher Influencerin Pamela Reif wegen Instagram-Auftritt vor Landgericht

Der Verband Sozialer Wettbewerb geht im Streit über die Kennzeichnung von Werbung vor dem Landgericht Karlsruhe gegen Instagram-Star Pamela Reif vor.

Der Verein mit Sitz in Berlin hat nach eigenen Angaben vor dem Landgericht Hamburg eine Unterlassungsverfügung gegen die Influencerin mit mehr als vier Millionen Followern auf Instagram erwirkt. Es geht um nicht als solche gekennzeichnete Werbung für verschiedene Produkte und Marken in sozialen Medien. Das zivilrechtliche Verfahren in der Hauptsache beginnt heute vor der Kammer für Handelssachen. Die aus Karlsruhe stammende Reif gibt unter anderem Fitness- und Ernährungstipps auf Instagram. (Aktenzeichen 13 O 38/18)

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Kommentare (31)
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  •   Route66
    (1758 Beiträge)

    24.01.2019 17:49 Uhr
    Das stimmt
    Aber ich denke dass trotzdem einige mehr intelligente eine Denkanstoss bekommen 😉
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  •   Shmuel_K
    (388 Beiträge)

    25.01.2019 01:00 Uhr
    Wo genau sind diese "mehr Intelligenten" denn zu finden?
    Bestimmt nicht auf den Kanälen von solchen Werbemäusen.
    Es geht täglich bergab, mit der Gesellschaft. Leider.
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  •   Malaika
    (184 Beiträge)

    24.01.2019 16:28 Uhr
    Mich graust
    wenn ich nur diesen "neudeutschen" Ausdruck höre. Diese Dummies wissen doch meistens nicht, was sie da bewerben, so wie beim gefakten Billigschuhladen in New York, dessen Ware dann von den sog. Influensösen (?) teuer gekauft und massiv beworben wurde. Hat sich nur später herausgestellt, das es nur Ramschware war. Leute, lasst Euch beim Klamottenkauf durch niemand beeinflussen, höchstens durch Eure Kleidergrösse.
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  •   sodele
    (184 Beiträge)

    24.01.2019 16:19 Uhr
    Nix schaffe und viel kassiere
    oder wie Dire Straits sangen "Money for nothing".

    Das Verhalten ist heute in vielen Branchen zu beobachten grinsen
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  •   stoersender
    (1309 Beiträge)

    24.01.2019 12:53 Uhr
    Bei welchem Betrieb
    kann man sich denn zum Influencer ausbilden lassen? Ich würd mich gern umschulen lassen... grinsen
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  •   andi79
    (2767 Beiträge)

    24.01.2019 11:34 Uhr
    inzwischen
    dürfte es sich rumgesprochen haben dass man Werbung als Werbung kennzeichnen muss, wer es nicht tut um mehr Geld verlangen zu können darf sich nicht wundern. Solche Fälle werden wir noch sehr viel mehr sehen in Zukunft und diese "Grippewelle" wird sich dann hoffentlich mal wieder etwas auf ein normales Niveau einpegeln.
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  •   ALFPFIN
    (6728 Beiträge)

    24.01.2019 10:44 Uhr
    Soll die Klage gegen Frau Reif
    als Präzedenzfall dienen, denn alle anderen Influencer, also Warenanbieter machen ja das Gleiche. Werbung von Produkten gegen Geld. Neudeutsch: Follower digital akquirieren.

    Eigentlich sind das nur simple Vertreter, die uns früher an der Haustür genervt haben. Meine Mutter war einmal nahe dran, einem Vertreter den Staubsauger um die Ohren zu hauen. grinsen
    Wenn sie nur wenigstens, eine Packung der besten Staubsaugerbeutel aller Zeiten oder ähnliches verkaufen konnten, war man in der Kundenkartei und der Vertreter hat ein paar DM bekommen.

    In der modernen digitalen Welt ist man im Internet, sind aber auch nur "Staubsaugervertreter*innen".
    Die jungen Leute werden indirekt darauf angesetzt, weil die Jugend "draußen" sich am besten als Käufer*innen fangen lassen und selbstverständlich werden dann über das Internet die zugegebenermaßen meist ansprechend angebotenen Produkte gekauft.
    Ganz normale Verkaufstaktik, digital halt. Also was soll da ein Gerichtsverfahren?
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  •   schmidmi
    (1863 Beiträge)

    24.01.2019 10:56 Uhr
    Das Gerichtsverfahren soll Klarheit bringen
    Bei der Präsentation der Influencer ist eben oft nicht klar, für welche ihrer Tips sie von den Herstellern geld kassieren. Es soll einfach so aussehen, als ob diese Damen und Herren bestimmte Produkte empfehlen, weil sie diese selbst gaaanz toll finden. Viele der Zuschauer würden die Sache anders einschätzen, wenn klar würde, dass die Produkte aus finanziellen Interessen präsentiert werden.
    Beim Staubsaugervertreter an der Tür gab diese Unschärfe nicht. Da war der Hausfrau (Hausmänner gab es noch nicht grinsen ) immer klar, worum es ging...
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  •   Denkfehler
    (83 Beiträge)

    24.01.2019 15:49 Uhr
    Staubsauger
    "Beim Staubsaugervertreter an der Tür gab diese Unschärfe nicht. Da war der Hausfrau (Hausmänner gab es noch nicht grinsen ) immer klar, worum es ging..."

    .....genau - und manche haben sogar geglaubt, dass er ihnen tatsächlich nur einen Staubsauger verkaufen will.... zwinkern
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  •   andip
    (9750 Beiträge)

    24.01.2019 11:56 Uhr
    Das ist eben die Frage
    Kassieren alle Influencer von den Herstellern aller Produkte, die sie da vorstellen?
    Oder gibt es welche, die tatsächlich objektiv und neutral darüber reden und nichts dafür bekommen? Der Stiftung Warentest (ich weiss, gewagter Vergleich) unterstellt auch keiner, sie betreibe Werbung, wenn sie bestimmten Produkten gute Noten gibt.
    Wenn natürlich immer Produkte der Firma XY bevorzugt werden, dann dürfte das klar sein.
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