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Karlsruhe Wera Schmitz von der KatzenHilfe Karlsruhe gibt Tieren ein Zuhause: "Das ist mein Herzenswunsch, dafür habe ich alles aufgegeben, mich verschuldet"

Wera Schmitz aus Karlsruhe hat sich mit Haut und Haaren dem Tierschutz verschrieben. Seit fast 10 Jahren leitet sie den Verein KatzenHilfe Karlsruhe. In ihrem eigenen Haus nimmt sie kranke, verletzte und streunende Katzen auf, pflegt sie gesund und vermittelt sie weiter. Für ihr Engagement wurde sie mit dem Preis "Tierbotschafterin 2018" ausgezeichnet. ka-news hat die KatzenHilfe in Neureut besucht.

Vor einem weißen Einfamilienhaus in Neureut steht ein Straßenschild, das eine Katze in einem roten Dreieck zeigt. "Aufgepasst! Hier stehen Katzen an erster Stelle", könnte es bedeuten. Wir stehen vor der KatzenHilfe Karlsruhe von Wera Schmitz. Sie ist die erste Vorsitzende der KatzenHilfe und begrüßt uns mit einem herzlichen Lächeln. Wir folgen ihr ins Haus.

Bei der KatzenHilfe in Neureut haben die Vierbeiner immer Vorrang.
Bei der KatzenHilfe in Neureut haben die Vierbeiner immer Vorrang. | Bild: David Michalik

Was zunächst wie eine gewöhnliche Wohnung anmutet, ist ein Rückzugsort für Katzen aller Art. Überall schlafen sie, räkeln sich auf Kissen und Decken oder verstecken sich. Eine Katze streift im Vorbeigehen mein Bein. Sogar aus dem Wandschrank, dessen Tür leicht angelehnt ist, lugt eine Katze hervor. Im Wohnzimmer begegne ich dem getigerten Kätzchen Emma, das gemütlich auf seinem Kratzbaum thront. Man spürt, dass sich die Samtpfoten hier zuhause fühlen.

Das süße Kätzchen Emma lebt in der Wohnung von Wera Schmitz.
Das süße Kätzchen Emma lebt in der Wohnung von Wera Schmitz. | Bild: David Michalik

Dieses Zuhause hat Wera Schmitz mit Liebe geschaffen. Ihr ganzes Leben lang hatte sie einen guten Draht zu Tieren. Im Gespräch mit ka-news schwelgt sie in Erinnerungen. "Das war immer mein Herzenswunsch. Ich bin auf dem Land aufgewachsen und wollte immer etwas mit Tieren machen. Wir hatten einen kleinen Bauernhof mit Hund, Katze, Küken und Ziegen", erzählt die 71-Jährige voll Leidenschaft.

Arthur, Mona und Denis fühlen sich wohl in der KatzenHilfe.
Arthur, Mona und Denis fühlen sich wohl in der KatzenHilfe. | Bild: David Michalik

Bevor die KatzenHilfe ins Leben gerufen wurde, war sie fast 20 Jahre lang ehrenamtlich tätig und engagierte sich im Vorstand des Katzenschutzes. Im Februar 2009 gründete sie die KatzenHilfe. Für ihre geliebten Fellnasen musste sie vieles opfern. "Ich habe 40 Jahre lang auf der Bank gearbeitet und mich nochmal verschuldet, um den Katzen etwas bieten zu können", erzählt sie gegenüber ka-news. Dafür hat sie ihr altes Haus verkauft und extra ein neues mit großem Grundstück für ihre Katzen erworben.

Über 600 Katzen im Jahr

Jeder, der ein Haustier besitzt, weiß, wie teuer die Besuche beim Veterinär sein können. Bei Wera Schmitz nimmt das eine ganz andere Dimension an. "Ich gehe jeden Tag zum Tierarzt, oft sogar zweimal. Dadurch haben wir horrende Tierarztkosten, allein 2018 waren es 160.000 Euro!", berichtet sie. Katzenstreu und Futter in rauen Mengen machen sich ebenso im Budget bemerkbar.

ka-news-Reporter David Michalik im Gespräch mit Wera Schmitz.
ka-news-Reporter David Michalik im Gespräch mit Wera Schmitz. | Bild: David Michalik

Finanzielle Unterstützung erhält Wera Schmitz kaum. Mal würde eine Firma eine kleinere Summe spenden, aber Sponsoren wie beispielsweise bei Sportvereinen gebe es nicht. "Kleinere Spenden bekommen wir von den Patenschaften." Paten können sich bei ihr Katzen aussuchen, für die sie monatlich zwischen 10 und 20 Euro zahlen. Alte, scheue und wilde Katzen werden oft für Patenschaften freigegeben, da sie nicht vermittelt werden können. "Wir haben drei Katzen mit Epilepsie, die kriegt man nie vermittelt - leider!"

Die hohen Kosten kommen nicht von ungefähr: Im letzten Jahr hatte die KatzenHilfe einen Durchlauf von über 600 Katzen. Sie müssen alle untersucht, gechippt und geimpft werden. "Das Veterinäramt stellt hohe Forderungen an uns. Jede Katze, die in Karlsruhe gefunden wurde, muss gechippt werden. Und es muss dokumentiert werden, wo sie gefunden wurde." Doch wie kommt die 71-Jährige eigentlich zu ihren Katzen?

"Ich kann nicht Nein sagen"

"Gestern habe ich einen Anruf bekommen. Eine Katze wurde in einem schlechten Zustand eingefangen, sie konnte nichts mehr sehen. Aber das Tierheim Ettlingen wollte sie nicht nehmen. Dabei ist sie nur abgemagert und etwas älter," erzählt die Karlsruherin aufgebracht. "So komme ich zu Katzen - ich kann einfach nicht Nein sagen, wenn jemand anruft."

Katzendame Nadja fehlt ein Ohr.
Katzendame Nadja fehlt ein Ohr. | Bild: David Michalik

Ich möchte wissen, wie ein typischer Arbeitstag bei Wera Schmitz aussieht. "Ein typischer Tag sieht schlimm aus", lacht sie, ohne jede Spur von Zynismus. "Ich gehe um 2 Uhr nachts ins Bett und stehe meistens zwischen 7 und halb 8 auf, dann klingelt schon das Telefon. Das ist fast schon Terror. Ich gehe dann rüber zu den Katzen und schaue, was los ist. Um halb 8 kommt eine Helferin, die die Tiere füttert," so Schmitz im Gespräch mit ka-news. 

Über 100 Katzen leben in Weras Haus

Allein wäre es unmöglich, diese Arbeit zu stemmen. "Am Anfang habe ich das ganz allein gemacht. Inzwischen habe ich vom Arbeitsamt Initialhelfer bekommen, die mich morgens unterstützen. Abends und am Wochenende kommen ehrenamtliche Helfer," berichtet sie. Insgesamt seien es zwischen 20 und 30 Ehrenamtliche, die in unregelmäßigen Abständen arbeiten, manche nur alle vier Wochen.

Wera Schmitz mit Kater Arabi und Kollegin Ilona Braun, die zweite Vorsitzende der KatzenHilfe.
Wera Schmitz mit Kater Arabi und Kollegin Ilona Braun, die zweite Vorsitzende der KatzenHilfe. | Bild: David Michalik

Und diese Hilfe kann sie gut gebrauchen: Über 100 Katzen leben zurzeit in der KatzenHilfe, allein in ihrer Wohnung sind es über 20 Tiere. Nebenan befindet sich ein Anbau für die verwilderten Katzen, die Freigang haben, sowie die Quarantäne für die kranken und eingefangenen Kätzchen. 

Die Katze sucht sich ihren Besitzer aus

Ich folge der Katzenretterin rüber zum Anbau. Als ich die Hintertür zum Innenhof verlasse, finde ich mich in einem Wald aus Kratzbäumen wieder. Wir gehen in eine große Laube gegenüber, in der die Wildkatzen Unterschlupf finden. Sie sind besonders scheu und schauen uns etwas misstrauisch an, als wir den Raum betreten. "Sie sind sehr schüchtern, wir können sie meistens nicht vermitteln. Aber manche werden zahm, sobald sie sich an ihre neue Familie gewöhnt haben," so Schmitz.

Die Wildkatzen sind meist vorsichtig gegenüber Menschen.
Die Wildkatzen sind meist vorsichtig gegenüber Menschen. | Bild: David Michalik

Wie finden die Katzen die neue Familie? Neben der Pflege gehört auch die Vermittlung der Fellnasen zu den Aufgaben der 71-Jährigen. Dabei gilt es einiges zu beachten. "Ich habe auf der Bank Personal geführt. Ich gehe da mit meinem Bauchgefühl rein und rede mit den Leuten, um zu erfahren, ob sie zu der Katze passen", erklärt sie ihre Vorgehensweise.

Neben der Harmonie zwischen Mensch und Mieze ist die Sicherheit ein wichtiges Thema. "Bei Freigängern sollte keine Straße mit viel Verkehr in der Nähe sein. Bei einer Wohnungskatze sollte mindestens ein Balkon vorhanden sein, und der muss eingenetzt werden", so Schmitz. Um zu gewährleisten, dass die Katzen sich wohl fühlen, schaut sich die Karlsruherin die Wohnungen persönlich an.

Die Freigänger können sich auf verschiedenen Kratzbäumen im Innenhof ausruhen.
Die Freigänger können sich auf verschiedenen Kratzbäumen im Innenhof ausruhen. | Bild: David Michalik

Dafür fährt sie sogar nach Stuttgart oder in die Pfalz. Bevor eine Katze endgültig ihr neues Zuhause findet, können sich die Interessierten vier Wochen Zeit mit ihr nehmen, so lange können sie die Katze noch zurückgeben. 180 Euro müssen die neuen Besitzer dann für eine Jungkatze von der KatzenHilfe zahlen. Die Schutzgebühr beinhaltet die Kosten für einen Chip oder eine Tätowierung, Gesundheitscheck, zwei Impfungen, sowie Kastration. 

Eine Katze kommt selten allein

Weil ihr Liebling verstorben ist, ist Frau Stortz zusammen mit ihrer Tochter extra aus Bühl angefahren. "Wir hatten eine Freigang-Katze, sie war erst zwei Jahre alt und ist unter ein Auto gekommen", erzählt sie niedergeschlagen. Doch die Suche nach dem richtigen Haustier gestaltet sich für sie nicht ganz so einfach, denn gerade die Katzenbabies und Junge von Wera Schmitz werden meist nur im Doppelpack vermittelt. 

Frau Stortz aus Bühl hofft, bei der KatzenHilfe ein neues Haustier zu finden.
Bild: David Michalik

Eine "Glückskatze" wird gefunden

Wie es der Zufall so will, wird eine einzelne, verlaufene Katze gebracht, als wir vor Ort sind. Eine Frau hat sich bei Wera Schmitz eine Falle ausgeliehen, um ein Kätzchen einzufangen. Das Tier irrte herrenlos in der Nähe eines Hofladen in Wössingen umher. Eine junge Frau betritt den Raum, mit beiden Händen trägt sie einen Käfig, darüber ist eine Decke gestülpt - ein ängstliches Miauen ist zu hören. Fast zerreißt es mir das Herz. 

Zaghaft und ängstlich miaut die kleine Katze, die in Wössingen eingefangen wurde.
Zaghaft und ängstlich miaut die kleine Katze, die in Wössingen eingefangen wurde. | Bild: David Michalik

"Das ist eine Lebendfalle", erklärt mir Wera Schmitz. "Sie hat die Katze gerade eingefangen, sie streunte draußen auf dem Feld herum" Drei Tage lang versuchte sie, die Katze einzufangen. Nun ist es ihr endlich geglückt. "Wahrscheinlich ist ihr zum ersten Mal seit Wochen wieder warm," sagt die junge Frau erleichtert. 

"Das ist eine junge Katze, höchstens fünf bis sechs Monate alt", schätzt Frau Schmitz. Und sie ist eine hübsche Katze, mit ihren kräftigen Fellfarben in Weiß, Schwarz und Orangerot. Katzen mit dieser Musterung werden vom Fachmann "Tricolor" genannt, der Laie kennt sie als "Glückskatze".

Viele Katzen werden nicht registriert

"Hat sie eine Nummer im Ohr?", fragt Wera Schmitz. Das ist eine Möglichkeit, um Katzen zu registrieren, die andere sind Chips. Eine Registrierungspflicht gibt es nicht. "Die Chipnummer wird bei Tasso oder beim Deutschen Tierschutzbund abgefragt, dort müssen alle Katzen gemeldet sein", erläutert Schmitz. Tasso ist eine Tierschutzorganisation und Europas größtes Haustierregister. "Viele Tierärzte melden das leider nicht", klagt sie. In ihren Augen sollten die Veterinäre die Halter auf die Notwendigkeit hinweisen. Denn trotz Chip könne man viele entlaufene Katzen somit nicht zuordnen.

Wera Schmitz zeigt uns das Scangerät, mit dem die Chips erfasst werden können.
Bild: David Michalik

Wera Schmitz hält das kleine Scangerät behutsam an den Kopf des Stubentigers. Zwei kurze, elektrische Pieptöne erklingen. "Weder gechippt noch gemeldet", meint sie ernüchtert. "Wenn sie nicht gechippt ist, schalten wir eine Anzeige in der Zeitung, um die Besitzer ausfindig zu machen."

Eine Interessierte gäbe es jedenfalls schon. Die kleine bunte Katze hat es Frau Stortz und ihrer Tochter angetan: "Die ist ja total süß!" Und Frau Schmitz bietet den beiden Frauen an: "Wenn sich niemand meldet, dem die Katze gehört, könnten Sie sie mitnehmen!"

Erstmal zur Sicherheit in Quarantäne

Nun muss die herrenlose Katze schleunigst in eine Quarantänebox verfrachtet werden. Dazu legt Frau Schmitz die Box mit altem Zeitungspapier aus, als Schlafplatz dient ein Karton mit einer Decke darin.

Bild: David Michalik

Neuankömmlinge bei der Katzenhilfe müssen bis zu vier Wochen in der Quarantänebox ausharren, um ihre Artgenossen nicht möglicherweise mit diversen Krankheiten anzustecken. Daher ist die Quarantäne äußert wichtig, bis ein eindeutiger Befund vom Tierarzt vorliegt.

"Manche Katzen werden einfach ausgesetzt, weil es den Besitzern zu viel Arbeit ist", erzählt mir die junge Frau. "Viele wissen nicht, dass es jemanden wie Wera gibt, die man anrufen kann und die sich darum kümmert."

Wera Schmitz ist die Tierbotschafterin 2018

Ein solches Engagement muss honoriert werden. Das befand auch die Leitung der Messe "TIERisch gut", die im November in Karlsruhe stattfand. Dort wurde Wera Schmitz völlig überraschend zur "Tierbotschafterin 2018" gekürt.

Wera Schmitz ist stolz auf ihre Auszeichnung als Tierbotschafterin 2018.
Wera Schmitz ist stolz auf ihre Auszeichnung als Tierbotschafterin 2018. | Bild: David Michalik

"Ich habe gar nicht damit gerechnet, mich hat jemand vorgeschlagen. Wir hatten einen Stand auf der Messe, und plötzlich hatte ich den Preis in der Hand", sagt sie mit leuchtenden Augen. Der Preis wird jedes Jahr von der Messeleitung und dem Karlsruher Zoo gestiftet und ist mit 1.000 Euro dotiert. Das Geld wurde bereits angelegt: in eine neue Quarantänebox. 

Die nächsten Jahre sind abgesichert - und dann? 

Dass Wera Schmitz mit ihren 71 Jahren noch so einen Vollzeitjob zu leisten vermag, ist bewundernswert. Doch sie muss sich mit der ernsten Frage auseinandersetzen, wie es mit der KatzenHilfe weitergeht, wenn sie sich einmal nicht mehr um die Tiere kümmern kann.

Wera Schmitz, die erste Vorsitzende der KatzenHilfe, kümmert sich liebevoll um ihre Schützlinge.
Wera Schmitz, die erste Vorsitzende der KatzenHilfe, kümmert sich liebevoll um ihre Schützlinge. | Bild: David Michalik

"Die Arbeit mache ich noch so lange ich gesundheitlich kann. Meine Mutter ist 88 Jahre alt geworden und fuhr mit dem Fahrrad noch zu ihrem Garten. Ich hoffe, dass ich noch lange meinen Tieren erhalten bleibe." Für die nächsten fünf bis zehn Jahre sei aber alles abgesichert.

Der Artikel wurde nachträglich angepasst.

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  •   Belladonna19
    (4 Beiträge)

    03.02.2019 12:11 Uhr
    Quarantäne wird nicht sehr Ernst genommen
    Leider wird das mit der Quarantäne nicht ganz so Ernst genommen, wie es hier im Beitrag geschrieben wird.
    Sie gibt sehr viele infizierte Tiere, die mit Leukose, FIP, etc. an Leute ab, ohne es denen zu sagen.
    Trotzdem möchte ich Ihre Bemühungen Katzen zu helfen, nicht runter machen, doch man sollte meiner Meinung nach, wenn man überfordert ist, richtig handeln, was ich leider bisher nicht gesehen/gehört habe.
    Ich würde ka-news bitten auch mal über andere Katzenschutzvereine zu berichten, es gibt nämlich nicht NUR EINEN in Karlsruhe.
    Die Ihre Arbeit teilweise besser machen.
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  •   Route66
    (2991 Beiträge)

    04.02.2019 14:07 Uhr
    Wissen Sie das
    aus erster Hand oder nur vom Hörensagen?
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  •   Belladonna19
    (4 Beiträge)

    04.02.2019 14:13 Uhr
    Aus erster Hand
    Ich weis es aus erster Hand, ich möchte ja auch niemanden was unterstellen, besonders nicht Leuten wo sich um Tiere kümmern, das erfordert sehr viel Zeit und Herz, doch wenn es denn Tieren letztendlich nicht besser, sondern schlechter geht, ist niemandem geholfen.
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  •   Route66
    (2991 Beiträge)

    04.02.2019 14:44 Uhr
    Danke
    Ich denke auch, wenn man sich um so viele Katzen kümmert, dass da auch mal was schief gehen kann. Wir sind ja alle nur Menschen. Ich freue mich über jeden, der sich ehrenamtlich für Tiere engagiert.
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  •   Belladonna19
    (4 Beiträge)

    04.02.2019 15:29 Uhr
    Fehler können passieren
    Ja, natürlich können Fehler passieren, doch dann muss man was verändern wenn man es bemerkt, was bei dem Verein seit längerer Zeit leider nicht passiert ist.
    Jedoch gibt es auch noch andere Vereine, die genauso dringend spenden brauchen und ihre Arbeit sehr zuverlässig machen und bei Fehlern die Konsequenzen ziehen und was ändern, die jedoch völlig benachteiligt werden.
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  •   NeoTiger
    (731 Beiträge)

    04.02.2019 17:58 Uhr
    Naja, jede Katze vor dem Vermitteln nochmal gesundheitlich zu überprüfen würde auch eine Menge Geld kosten.

    Ein Katzenfreund nimmt dieses Risiko halt auf sich, wenn er einer Katze ein zu Hause geben will.

    Jemand der nur eine Katze als lebendingen Einrichtungsgegenstand sucht, wird ja ohnehin zum Züchter gehen.
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  •   Belladonna19
    (4 Beiträge)

    05.02.2019 08:29 Uhr
    Doch wenn die Katzen dort erst krank werden, stimmt was nicht
    Um es mal genauer zu sagen, sie nimmt kranke bzw. auch gesunde Tiere auf, um sich zu kümmern, was ja auch völlig richtig ist und natürlich kann man nicht jedes Tier völlig gesund abgegeben, doch das dann plötzlich ganz viele von den Katzen wo sie abgibt an einer äußerst ansteckenden Infektionskrankheit wie z.B. Leukose, FIP,... erkrankt sind, deutet auf unzureichende Hygiene bzw. Quarantäne Einhaltung hin, es sind einfach zu viele Tiere in einem Raum und das schon über einige Zeit.
    Die Krankheiten sind leider nicht zu heilen, nur einzudämmen, das heißt man bekommt eine todkranke Katze.
    Sie sollte meiner Meinung einfach weniger Katzen aufnehmen und besser trennen, das sich solche Krankheiten nicht auf andere Katzen im Verein übertragen, die ja eigentlich noch eine gute Chance haben vermittelt zu werden.
    Ich finde es ehrlich gesagt einfach gegenüber den gesunden Katzen unfair.
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    (4089 Beiträge)

    04.02.2019 13:39 Uhr
    Gut,
    muss schon ich es nicht sagen. Danke. grinsen

    Nicht falsch verstehen, ich freu mich über jeden der sich für Katzen richtig reinhängt. Aber was da an Tieren auf kleinstem Raum lebt, das find ich schon ein bisschen bedenklich. Ich versorg meine Streuner draussen (natürlich nicht alleine, im Team), wir haben ein Auge drauf und eingefangen wird nur bei Verdacht auf Krankheit zum Checken. Oder wenn halt Rookies dazukommen.
    Es klappt ganz gut, abgesehen davon, dass sie einem die Haare vom Kopf fressen. grinsen
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  •   NeoTiger
    (731 Beiträge)

    04.02.2019 18:00 Uhr
    Wild lebende Straßenkatzen bilden auch solche "Gruppen". Katzen sind da sehr sozial, sonst würden sie auch mit uns Menschen nicht klarkommen.
    Hauptsache jedes Tier hat einen Rückzugsort von wo es alle andere Katzen im Blick haben kann.
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    (4089 Beiträge)

    04.02.2019 22:35 Uhr
    Klar
    bilden die Gruppen. Und wer als erster ans Futter darf ist klar geregelt. grinsen Aber sonst vertragen sie sich.
    Einen Einzelgänger hatten wir, aber der war dann irgendwann zu alt und ist nicht mehr ins Häuschen hochgekommen und wir hatten auch den Eindruck, dass er es manchmal gar nicht mehr findet. Den haben wir dann aus Sicherheitsgründen eingefangen.
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