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Karlsruhe Wenn Geflüchtete besonders viel Schutz brauchen: In Karlsruhe gibt es eine besondere Unterkunft

Traumatisierte, Krebskranke, werdende Mütter oder Dialysepatienten - besonders schutzbedürftige Flüchtlinge finden im Karlsruher Christian-Griesbach-Haus Unterschlupf. Die bislang einzigartige Einrichtung im Südwesten bietet Hilfe an für spezielle Probleme. Denn: In Flüchtlingsunterkünften bekommt nicht immer jeder den Schutz und die Aufmerksamkeit, die er braucht.

Derzeit leben 90 Menschen mit 24 Nationalitäten in der Einrichtung mit bis zu 200 Plätzen - darunter viele aus Nordafrika. 40 Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes, welches das Haus im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe betreibt, kümmern sich um Menschen, die in ihrem bisherigen Domizil nicht die nötige Unterstützung bekommen konnten. 

 Die medizinische Abteilung ist rund um die Uhr mit Fachpersonal besetzt. Die Visite nehmen externe Ärzte wahr. "Wir ersetzen aber kein Pflegeheim oder Krankenhaus", stellt die Referentin der Geschäftsführung, Lisa Gruber, klar. Auffällig sei aktuell die Häufung von Patienten mit psychischen Erkrankungen.

Die Bewohner bleiben bis zu mehrere Monate in der Einrichtung - etwa Schwangere, die dort Vor- und Nachsorge erhalten, oder Rollstuhlfahrer, die andernorts keine Barrierefreiheit vorfinden. Zudem gibt es im Griesbach-Haus Jugend- und Kinderbetreuung.

Zuweilen sei es ein schwieriger Ablösungsprozess, wenn Flüchtlinge das Haus wieder verlassen. "Manche wachsen einem ans Herz", sagt Grube. "Es ist aber auch schön, wenn man erlebt, wie eine traumatisierte Person bei uns auftaut und soziale Bindungen knüpft, und danach in der Lage ist, ihren Weg positiv weiter zu gehen."

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Kommentare (6)
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  •   OtusLocus
    (91 Beiträge)

    14.01.2020 18:34 Uhr
    Das ist toll.
    Eine solche medizinische Rundumversorgung sollte wirklich jedem zustehen.
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  •   HerrNilson
    (1541 Beiträge)

    14.01.2020 18:53 Uhr
    Hetze Hetze Hetze
    Immer wieder unter einem anderen nick.

    Schämen Sie sich eigentlich nicht?
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  •   Beobachter
    (158 Beiträge)

    15.01.2020 14:32 Uhr
    Hetze
    ich glaube otusLocus schon richtig zu interpretieren. Dafür, dass er Ihnen nachschiebt, dass das allen zustehen sollte, ist es überflüssig sich bei Ihm zu entschuldigen. Die Wirklichkeit ist nämlich geeignet sehr wohl auf diese besondere "Vergünstigung" hinzuweisen. Versuchen Sie mal außerhalb einer geschlossenen Anstalt eine so umfassende Therapie zu bekommen. Darauf hinzuweisen aber ohne "Hetze" nicht möglich.
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  •   OtusLocus
    (91 Beiträge)

    14.01.2020 19:03 Uhr
    Hetze?
    Geht es Ihnen noch gut? Ich wünsche mir , daß jeder Mensch auf der Welt eine solche Versorgung erhält, und Sie unterstellen mir Hetze?
    Da stellt sich mir die Frage, wer da gerade am hetzen ist...
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  •   HerrNilson
    (1541 Beiträge)

    14.01.2020 19:18 Uhr
    Oh sorry
    Ich dachte das wäre die übliche Hetze. Dann nehme ich alles zurück 🙂
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  •   malerdoerfler
    (6056 Beiträge)

    14.01.2020 23:39 Uhr
    Einfach entspannt an die Sache rangehen
    und nicht immer gleich die Hetzerkeule auspacken.

    Kann helfen!!!
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