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Karlsruhe/Ettlingen Wechsel im Karlsruher Polizeipräsidium: Caren Denner löst offiziell Günther Freisleben ab

Etwas mehr als drei Jahre war Günther Freisleben Polizeipräsident in Karlsruhe, seit Ende 2017 leitet er eine EU-Mission im Gazastreifen. Nun wurde seine Nachfolgerin, Caren Denner, feierlich in ihr Amt eingeführt. Sie ist die erste Frau an der Spitze eines Polizeipräsidiums im Land seit der letzten Polizeireform 2014.

10 Bundes- und Landtagsabgeordnete und Innenminister Thomas Strobl kamen zur Verabschiedung von Günther Freisleben und Amtseinführung von Caren Denner. Dazu noch weitere Politiker aus dem Landkreis und der Region, sowie zahlreiche geladene Gäste und Freunde der beiden kamen ins Ettlinger Schloss trotz hochsommerlicher Temperaturen. 

Freisleben mit der Herausforderung "Polizeireform" konfrontiert

"Günther, du hast die Polizei in Karlsruhe nachhaltig geprägt", schwärmt Innenminister Thomas Strobl in seiner Rede zu Verabschiedung. "Du hast Spuren in der Region hinterlassen", resümiert der Minister. "Als du 2014 die Leitung des Polizeipräsidiums Karlsruhe übernommen hast, war das eine Herausforderung nach der Polizeireform. Aber wo du anpackst, da geht es vorwärts!" Für 2.800 Mitarbeiter war Günther Freisleben verantwortlich, die für die Sicherheit von 1,2 Millionen Menschen in und um Karlsruhe gesorgt haben. 

Seit Ende 2017 ist damit Schluss und mit der Verabschiedung am heutigen Donnerstag meldet sich Günther Freisleben aus dem aktiven Polizeidienst ab. Er leitet seit einem halben Jahr eine EU-Mission im Gazastreifen. "Verrückte Welt, denn ich gehe nicht in Ruhestand, sondern in den Stellenkeller - und darauf freue ich mich", sagt der ehemalige Präsident des PP KA in seiner Abschiedsrede.

Nun Gazastreifen nach 42 Jahren im Dienst

Mit Freude blickt er aber zurück auf seine Zeit in der Fächerstadt und auf über 42 Jahre Polizeidienst. "Ich muss ganz ehrlich sagen, es ist eine große Dankbarkeit, die ich empfinde für meine Karriere", so Freisleben im Gespräch mit ka-news. "Ich bin sehr zufrieden und stolz auf das, was mir ermöglicht wurde und ich hoffe, ich konnte durch meinen Einsatz ein bisschen was davon zurückgeben!" Jetzt freut er sich auf seine neue Aufgabe in Israel. 

Seine Nachfolgerin ist seit dem 1. Juli Caren Denner. Die gebürtige Birkenfelderin kennt Karlsruhe schon lange, seit über 30 Jahren lebt sie hier. "Ich fühle mich angekommen im Amt - dank meiner Kollegen. Außerdem sind mir die Aufgaben vertraut, aber ein neues Präsidium ist immer eine Herausforderung", sagt Caren Denner im Gespräch mit ka-news. 

Denner will Frauen im im Polizeidienst fördern

 Nachdem sie bereits von 2011 bis 2014 Polizeipräsidentin in Mannheim war, nach der Polizeireform jedoch zur Stellvertreterin wurde, ist sie nun wieder an der Spitze eines PP. Denner ist nach Hildegard Gerecke erst die zweite Frau im Land, die ein Polizeipräsidium leitet. Über dieses Label denke sie aber gar nicht nach. "Ich stehe einfach meine Frau!" 

In Zukunft will sie die Polizei weiterentwickeln, nicht nur wenn es um das Thema Sicherheit geht. "Ich werde versuchen, Frauen zu fördern und dazu ermutigen, meinen Weg zu gehen und ich möchte mich stark dem Nachwuchs widmen!" 

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  •   Realist22
    (247 Beiträge)

    27.07.2018 05:47 Uhr
    Die gute Dame
    kann gleich mal am Europaplatz anfangen ihren Job zu machen.
    Was ich dort in drei Wochen Urlaub bzw. an drei Wochenenden erleben durfte ist wirklich erschreckend.
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  •   HerrNilson
    (1195 Beiträge)

    27.07.2018 16:43 Uhr
    bleib doch
    in der Schweiz dann musst Du Dir die Verbrechenshochburg Karlsruhe, die auch noch mit freilaufenden Perserkatzen Deinen Autolack beschädigt, nicht antun. Da ist alles sauber und geregelt, also ganz in Deinem Sinne.
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  •   ALFPFIN
    (6886 Beiträge)

    27.07.2018 10:31 Uhr
    Also
    ich verbringe meinen Urlaub auch nicht am Euro grinsen, aber bin bisher immer mehrmals im Monat am Euro, meistens zwischen 19 und 21 Uhr, umgestiegen. Das mache ich nicht mehr. Was bleibt dann noch, Kronenplatz umsteigen? der "Euro 2", auch nicht besser, bleibt also weiterfahren zum HBF. Und wie ist da die Situation?, nicht immer aber immer öfter wenig ermutigend. Da ist aber immerhin die Polizei zwischendurch unterwegs.

    Die Frau Präsidentin würde am Euro wenn sie mit noch zwei Mitarbeitern in Uniform mal vorbeischauen würde, plötzlich alles ganz "ansprechend" vorfinden.
    Davon abgesehen, dass man ab frühen Abend sowieso nicht mehr unterwegs sein sollte, schon gar nicht als Frau, zumindest habe ich in letzter Zeit diesen Eindruck gewonnen. Bin trotzdem kein Angsthase, aber mulmig wird es einem schon mitunter.
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  •   betablocker
    (4089 Beiträge)

    27.07.2018 10:53 Uhr
    Ich habe
    meinen diesjährigen Urlaub auch nicht mit Euro verbracht, sondern mit Kuna. Die ist auch nett.
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  •   uffmugger
    (347 Beiträge)

    27.07.2018 12:28 Uhr
    Ich habe
    und viel billiger zwinkern
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  •   schmidmi
    (2103 Beiträge)

    27.07.2018 10:55 Uhr
    Viel besser
    sogar! grinsen grinsen
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  •   schmidmi
    (2103 Beiträge)

    27.07.2018 10:01 Uhr
    Was haben Sie am Euro den für Urlaubserlebnisse gehabt
    ?
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  •   Realist22
    (247 Beiträge)

    27.07.2018 10:42 Uhr
    Für Sie dann halt etwas deutlicher
    Nix deutsch, Muselmann und Justin-Kevin.
    Nur Zivilisation ist dort abends nicht anzutreffen.
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  •   schmidmi
    (2103 Beiträge)

    27.07.2018 10:49 Uhr
    Es gibt eben verschiedene Viertel
    in einer Stadt mit unterschiedlichen Bewohnern.
    Das Sie aber anscheinend ein Problem mit aus Ihrer Sicht fremden menschen haben, empfehle ich Ihnen als alternativen Urlaubsort Meck-Pom. Da sollten Sie nicht so massiv gestört werden, in Ihrem "gesunden Volksempfinden".
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  •   Realist22
    (247 Beiträge)

    27.07.2018 12:42 Uhr
    Sie scheinen
    Wirklich Komplexe zu haben? Was haben den Menschen aller Nationen, die sich nicht benehmen mit Glatzen zu tun?
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