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Karlsruhe Wechsel an der Karlsruher Zoo-Spitze? "Entscheidung noch nicht gefallen"

Gisela von Hegel steht als Direktorin des Karlsruher Zoos in der Kritik. Die Stadt zieht in Erwägung sich von der Zoo-Chefin zu trennen. Grund für einen möglichen Personalwechsel ist ein Arbeitsgutachten, dass deutliche Schwächen im Führungsstil und bei den Organisationsfähigkeiten der Zoo-Chefin feststellte. Doch wer steht künftig an der Zoo-Spitze? "Die Entscheidung ist noch nicht gefallen", erklärt die Stadt zum jetzigen Zeitpunkt auf Anfrage von ka-news.

"Da es sich letztlich um eine Personalie handelt, bitten wir um Verständnis, dass wir diese nicht öffentlich diskutieren können", so eine Pressesprecherin der Stadt Karlsruhe gegenüber ka-news. Nach wie vor sei man im Gespräch mit allen Beteiligten, um sich auf eine für alle akzeptable Lösung zu einigen - "wir werden über Änderungen an der Zoospitze zu gegebener Zeit berichten."

Ende Februar wurde bereits die Personalie diskutiert. Die Kritik an von Hegel habe aber nichts mit der Qualität der Tierpflege zu tun - viel mehr habe es in der Vergangenheit administrative Probleme und Uneinigkeiten gegeben, heißt es. Es gebe Gespräche mit dem Ziel, Gisela von Hegel von der Führung des Zoos zu entbinden, sagte Oberbürgermeister Frank Mentrup (SPD) damals gegenüber der dpa.

Entgegen einer früheren Version des Artikels ist Gisela von Hegel aktuell nicht als Zoo-Chefin entlassen. Laut Stadt liege zum jetzigen Zeitpunkt keine Kündigung vor - man sei in Gesprächen.

Mehr über die Kritik an der Karlsruher Zoo-Chefin:

Stadt will sich von Karlsruher Zoo-Chefin trennen

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  • unbekannt
    (1 Beiträge)

    20.03.2014 10:16 Uhr
    Dringend notwendig!
    Super, endlich wurde was bewegt! Danke Herr Oberbürgermeister für die Beseitigung dieser Tyranin! Die Kündigung ist schon lange überfällig. Es ist schon geraumer Zeit bekannt, dass diese Frau ihre "Untertanen" in IHREM Zoo unterdrückt und im größten Stil mobbt. Das ging soweit, dass keiner mehr im Zoo arbeiten wollte. Psychischbedingte Langzeiterkrankungen und wochenlange Atteste waren der Folge. Diese Frau war eine Belastung für das Zoo-Team. Und ich glaube, den Beschäftigten ist es egal ob irgendein Gefälligkeitsgutachten oder gute Gutachter am Werk waren. Hauptsache sie ist weg.
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  • unbekannt
    (130 Beiträge)

    20.03.2014 07:38 Uhr
    Der größte der sich zum Affen macht
    der sitzt im Moment im Rathaus. Lasst doch Hr. Stapf Zoodirektor werden. Hier kann er seine Schwachsinnspläne umsetzen, ganz ohne Kritik. Ich habe auf jeden Fall noch nie einen tierischen Kommentar oder Leserbrief gelesen. Dann ist es wenigstens sauber und geordnet im Rathaus, Bürgermeister bei Bürgermeistern und im Zoo alle Tiere.
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  • unbekannt
    (5 Beiträge)

    20.03.2014 21:00 Uhr
    Zuständig ?
    Hey Herr Stapf war mal Betriebsratsvorsitzender, der ist doch für den zoologischen Garten nicht zuständig. Der müsste doch normal mit Mitarbeitern umgehen.
    Zuständig ist Michael Obert von der FDP. Vielleicht braucht der einen Posten für Dr.Ph.R. ein Mann der alles kann, Gesundheitsminister, Wirtschaftsminister, Zoodirektor.
    Die FDP will immer mehr Wirtschaftlichkeit/Privatisierung: auf Deutsch höhere Eintrittspreise und BurnOuts für die Mitarbeiter. Das hat die alte Zoochefin vielleicht an Ihrem Führungsstil missen lassen.
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  • unbekannt
    (5 Beiträge)

    19.03.2014 21:20 Uhr
    Was ist das für ein Arbeitsgutachten ?
    In dem Artikel steht dass aufgrund eines Arbeitsgutachten
    wahrscheinlich einer externen Unternehmensberatung deutliche
    Schwächen im Führungsstil und bei den Organisationsfähigkeiten
    vorhanden sind.

    Mit anderen Worten, ein Gutachter, der mal geschwind
    vorbeischaut und Gespräche mit ...vielleicht der Putzfrau führt
    ist der Allmächtige und weiß was Sache ist.

    Wer die Qualität solcher Gutachten schätzt, dem empfehle ich das
    Buch Thomas Leif: Beraten und verkauft: McKinsey & Co. -
    der große Bluff der Unternehmensberater.

    Gute Firmen führen bei solchen Dingen keine Gefälligkeitsgutachten durch, sondern befragen Mitarbeiter und Kunden, veröffentlichen die Umfrageergebnisse und schicken bei Defiziten die Führungskräfte/Mitarbeiter auf Schulungen und nicht in die Wüste.

    Ich finde den Karlsruher Zoo toll. Deswegen werde ich mir genau überlegen, wo er bei der nächsten Gemeinderatswahl die Kreuzchen landen.
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