Karlsruhe Wasser marsch am Kauzbrunnen: Sanierung der Wasserspiele in der Waldstadt abgeschlossen

Mitten im Waldstadtzentrum steht der Kauzbrunnen, der am 12. Juli 1996 in Betrieb genommen wurde. Emil Wachter hat einst diesen Brunnen entworfen. Nach einer Sanierung 2011 wurde er in diesem Jahr wieder erneuert. Diese Arbeiten sind jetzt aber endlich fertig und die Wasserspiele in der Waldstadt erstrahlen in neuem Glanz.

Neun Jahre hatte es gedauert, bis genügend Spenden für einen Brunnen im Waldstadtzentrum zusammenkamen, im Juli 1996 war es dann so weit: Der Kauzbrunnen wurde feierlich eröffnet. Doch die Freude hielt nicht lange, bereits 2005 wurde er, von seinem Schöpfer Emil Wachter persönlich, neu gestrichen, denn die Farbe war abgeblättert. 

Sechs Jahre später, 2011, musste der Kauzbrunnen zum ersten Mal teilsaniert werden. Schon wieder war die Farbe verblasst, zudem musste nun auch ein Teil der Technik erneuert werden. Jetzt, erneut sechs Jahre danach, waren schon wieder Bauarbeiter an der Anlage zu Gange.

Die Technik musste erneuert werden, fast zwei Jahre war der Brunnen außer Betrieb, weil eine Baumwurzel die Abflussleitung verstopfte hatte, die dann neu verlegt werden musste. "Grundlegende Sachen mussten gemacht werden, Kalkablagerungen in den Zu- und Abläufen mussten entfernt werden, die Pumpen waren verrostet", erklärt Harald Dürr von der Abteilung Planung beim Gartenbauamt gegenüber ka-news. Jetzt sei alles auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Und neue Farbe hat der Brunnen nun auch wieder bekommen. 

Harald Dürr Gartenbauamt
Harald Dürr vom Gartenbauamt. Er ist zuständig für die Planung und Sanierung von Grünanlagen oder Brunnen im Osten der Stadt. | Bild: Anya Barros

Die Farbe hat Maler Thomas Lambrix gesponsert, vier Azubis aus der Malerinnung haben den Kauzbrunnen in den letzten Tagen wieder neu gestrichen. "Das ist eine Mineralfarbe und die Farben sind so gewählt, wie sie einst von Emil Wachter verwendet wurden", erklärt der Malermeister. Der Brunnen in der Waldstadt wurde generalsaniert.

Etwa 45.000 Euro haben die Maßnahmen gekostet. Nicht gerade günstig für einen Brunnen, der gerade mal 22 Jahre alt ist. Hier lag es aber auch an den verwendeten Baustoffen. "Das Thema Brunnen ist bei der Stadt ein großes Thema, da haben wir immer viel Aufmerksamkeit und jeder Brunnen ist individuelles Kunstwerk mit verschiedenen Baustoffen und Beton, so wie an diesem Brunnen, ist kein Baustoff der ewig hält, anders als Naturstein", erklärt Harald Dürr im Gespräch mit ka-news. Jetzt soll erstmal für ein paar Jahre Ruhe sein, der Brunnenbetrieb sei durch die Bauarbeiten für die nächsten Jahre gewährleistet. Ab Donnerstag soll der Kauzbrunnen in der Waldstadt endlich wieder mit Wasser gefüllt sein. 

Dieser Artikel wurde nachträglich aktualisiert. 

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