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Karlsruhe Vollsperrung auf der Kriegsstraße: Abriss der Fußgängerbrücke ist gestartet

Seit Samstagabend wird die Fußgängerbrücke auf Höhe der Lammstraße abgerissen. Dafür ist die Kriegsstraße zwischen Ritterstraße und Lammstraße beziehungsweise der Badenwerkstraße in beide Fahrtrichtungen für alle Verkehrsteilnehmer bis Montag früh komplett gesperrt.

+++ Aktualisierung: Sonntag, 15 Uhr +++

Da in den frühen Sonntagmorgenstunden eine Sägekette ausgefallen war, haben sich die Kranarbeiten aktuell in den Sonntagnachmittag gezogen. Laut Kasig wird sich allerdings an den Sperrzeiten der Kriegsstraße nichts ändern.

Der Brücken-Abriss ist gestartet! Seit Samstagabend wird die Fußgängerbrücke auf Höhe der Lammstraße abgerissen. Die Brücke wird Stück für Stück zersägt und die Einzelteile werden dann mithilfe eines Krans auf die Kriegsstraße gehoben, dort zerkleinert und dann abtransportiert. Dafür ist die Ost-West-Achse durch Karlsruhe bis Montag früh zwischen Lammstraße und Ritterstraße in beiden Richtungen gesperrt.

So umfahren Sie die Sperrung

Die Umleitung des Auto- und Radverkehrs von Osten nach Westen erfolgt über die Lammstraße, den Friedrichsplatz (Erbprinzenstraße) und die Ritterstraße zurück zur Kriegsstraße beziehungsweise in umgekehrter Richtung von Westen nach Osten über Ritterstraße, Hermann-Billing-Straße bis zur Ettlinger Straße, von der aus am Ettlinger Tor ein Abbiegen nach rechts in die Kriegsstraße möglich ist.

Für Fußgänger empfiehlt sich die Umgehung der Baustelle über den Nymphengarten auf der Nordseite und die Hermann-Billing-Straße südlich der Kriegsstraße. Radfahrer und Fußgänger steht allerdings die Querung der Kriegsstraße über den neuen Überweg auf Höhe der Ritterstraße uneingeschränkt zur Verfügung.

Umleitung Kriegsstraße
Blau eingezeichnet die Umleitung für Autofahrer in Fahrtrichtung Weste, rot die Umleitung in Fahrtrichtung Osten. | Bild: anb/uMap
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Kommentare (21)
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  •   betablocker
    (4089 Beiträge)

    25.02.2018 15:39 Uhr
    Sprengen
    wär viel cooler gewesen und geht auch schneller. grinsen
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  •   dipfele
    (5361 Beiträge)

    25.02.2018 16:07 Uhr
    Aber es muss ja nicht mit Sprengstoff sein
    Es gibt auch chemisches Sprengen oder durch Vereisung. Der chem. Quellstoff wird in Bohrlöcher verbracht und je nach Anordnung zerreisst es den Beton nach Stunden in transportfähige Teile. Lautlos, ohne Vibration, ohne Staubbildung. Es muss also nicht gleich alles in die Luft gesprengt werden. Ohne Sensationsfreude.
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  •   Waterman
    (6302 Beiträge)

    25.02.2018 16:13 Uhr
    Feuer und Wasser
    wäre auch möglich...
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  •   mueck
    (10587 Beiträge)

    25.02.2018 15:48 Uhr
    !
    Das Zusammenkehren der Brückenbruchteile und der Glasscherben der Umgebung dauert aber weeeeesentlich länger! zwinkern
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  •   betablocker
    (4089 Beiträge)

    25.02.2018 22:12 Uhr
    Das ist
    nicht so dramatisch, wenn mans richtig macht. Die Ladungen detonieren ja in den Bohrlöchern, da gibts keinen Druck der Scheiben raushaut. In drei Teile sprengen, Meißelbagger und Schneidbrenner dran, aufladen und fort.

    Ok, vielleicht ein bisschen übertrieben für so ein Brückle, aber ganz so ernst wars ja auch nicht gemeint. grinsen
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  •   chris
    (666 Beiträge)

    25.02.2018 14:09 Uhr
    Hotelbau
    Hoffentlich kommt bald der Hotelbau...das jetztige graue Betongebäude ist ein Schandfleck. Oben soll es eine Skybar geben. Alles von außen aus Glas, auch teilweise Wohnungen...endlich tut sich was in KA. Frage mich nur, warum das Gebäude nicht höher wurde, gerade bei der Nachbarschaft, hätte man hier ruhig mal mehr in die Höhe bauen können, Flächenverbrauch ist noch nicht in allen Köpfen angekommen. Ich freue mich sehr auf den Umbau der Kriegsstraße, dann wird mit der U-Strab erst alles rund. Fenrich hat mit sehr viel Weitblick damals für die Stadt gehandelt. Bei so vielen Nörglern muss das auch mal postitiv erwähnt werden.
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  •   melotronix
    (2838 Beiträge)

    26.02.2018 09:59 Uhr
    Fenrich und Weitblick....
    ...das ist wie Wasser und Feuer. Er hat alle hinter s Licht geführt bei seinen Voraussagen. Die Baustellen meist nicht sichtbar... kaum wahrnehmbar da alles unterirdisch gebaut wird. Im Grunde genommen sind wir alle selbst schuld. Wer hat ihm eigentlich damals geglaubt? In Sachen Stadionbau war auch mal alles in trockenen Tüchern. Ein Blender in Reinform.
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  •   dipfele
    (5361 Beiträge)

    25.02.2018 16:18 Uhr
    Weitsicht....
    ... sieht anders aus. Mittels Propaganda wurde der Bevölkerung eingehämmert, dass der Tunnel gebraucht wird, um die Idee der strassenbahnlosen Fussgängerzone als Fortschritt zu preisen. Tatsächlich ist es eine seit den 1970er Jahren überholte Massnahme. Für die Straba Fahrgäste bringt es keinen Zeitgewinn. Seit Jahrzehnten braucht die Bahn zwischen Durlacher Tor und Mühlburger Tor 10 Minuten. Was bringen da möglicherweise 5 Minuten Zeitgewinndort für die Leute die von Heilbronn oder Freudenstadt anderthalb Stunden angefahren sind. Selbst von der Südstadt oder Heide bringts nichts. Wäre ein Bruchteil der Milliarde in den Ausbau der oberirdischen Strecken gesteckt worden, hätten auch die Fahrzeiten erheblich verkürzt werden können. Das wäre mit Nutzen angelegt, so aber wird unser Geld nutzlos verpulvert. In sozialen Bereichen fehlt es vorne und hinten.
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  •   Robert1959
    (1927 Beiträge)

    26.02.2018 12:32 Uhr
    Für diese Propaganda
    hätte man neue Bushaltestellen bauen können, damit die Kunden nicht im Regen stehen. Ich erinnere mich noch an die Diskussionen und was wurde getan, die S2 wurde auch noch durch die Innenstadt gejagt um die Situation noch zu verschärfen, über Alternativen, die vorhanden waren, wurden alle beiseite geschoben. Ich war damals dagegen und bin es heute noch! Überall Beton! Wenn ich allein an die Ettlingerstr sehe, so wird es wohl die größte Graffitiwand werden. Der Fußgängerweg ist im Moment noch breit und wird schon heute als Parkplatz genutzt, die Bäume sind verschwunden und für die Radfahrer gibt es noch keine Lösung! Anstatt neue Belege auf die Kaiserstr zu machen, sollte man zuerst etwas gegen die Betonwälle einfallen lassen!
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  •   Svetogor
    (322 Beiträge)

    26.02.2018 10:09 Uhr
    .
    Ja genau!

    Am besten noch eine Hochbahn bauen, wie in Wuppertal. Dann ließen sich die Flächen darunter auch als Fußgängerzonen nutzen, oder noch besser, als Strassen für den Autoverkehr.
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