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Karlsruhe Verkehr in Hagsfeld: Können neue Park-Markierungen helfen?

In Hagsfeld könnten neue Parkmarkierungen angebracht werden. Die Stadt erhofft sich dadurch eine Verkehrsentlastung des Stadtteils. Die Planungen wurden am vergangenen Donnerstag im Planungsausschuss in nichtöffentlicher Sitzung vorgestellt. Die Stadt informiert darüber in einer Pressemeldung.

Den Ausschuss beschäftigte die Frage, wie man die Verkehrsbelastung in Hagsfeld unabhängig von der beabsichtigten Ortsumfahrung in den Griff bekommt. Vorgestellt wurden aufgrund eines Antrags der CDU-Fraktion zum einen, welche Maßnahmen bereits ergriffen wurden.

Was hat sich bisher getan?

Hierzu gehören bauliche Veränderungen, eine Ausdehnung des Lastwagen-Verbots in Straßen sowie Verkehrszählungen. "Erfreut nahm der Ausschuss zur Kenntnis, dass die Verwaltung zudem Chancen sieht, mit Einführung des legalen Gehwegparkens weitere Verbesserungen zu erreichen", so die Stadt.

Am Beispiel der Schwetzinger Straße, die neben der Brückenstraße die Hauptlast im Stadtteil zu tragen hat, wurde aufgezeigt, ob über das stadtweit vorgesehene legale Gehwegparken eine weitere Verkehrsberuhigung erzielt werden kann. Nämlich dann, wenn im Straßenraum eine versetzte Parkierung möglich ist. Eine erste Untersuchung legt dies nahe, berichtete das Stadtplanungsamt über ihre Prüfungen.

Sollten weitere Untersuchungen dies bestätigen, wird vorgeschlagen, die Praxistauglichkeit in der Schwetzinger Straße in einem Verkehrsversuch – Markierungen mit Folie – zu testen. Denn es wäre nichts gewonnen, wenn beispielsweise der Verkehrsfluss zu Hauptverkehrszeiten ständig komplett zum Erliegen käme.

Nach den bereits exemplarisch untersuchten Stadtteilen zum Gehwegparken – die Südstadt, Nordweststadt und Knielingen – soll Hagsfeld daher als eine der nächsten Stadtteile an der Reihe sein. Das Planungsamt informierte den Ausschuss, dass auch das übrige Straßennetz des Stadtteils hinsichtlich der Legalisierung des Gehwegparkens untersucht und das Parkierungskonzept mit der Bürgerkommission Hagsfeld rückgekoppelt werde.

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Kommentare (10)
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  •   jimmg
    (411 Beiträge)

    16.10.2016 11:00 Uhr
    ..wie wärs mit ner kleinen Umgehungsstraße?
    ..wäre auf Dauer wesentlich besser - oder etwa nicht?
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  •   Achso
    (2 Beiträge)

    17.10.2016 21:00 Uhr
    Schön wärs!
    Schön wärs!
    Setzen Sie das mal durch, und zwar in einem akzeptablen Zeitrahmen!
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  •   Achso
    (2 Beiträge)

    15.10.2016 22:27 Uhr
    Wünschenswert: "Das Erliegen des Verkehrsflusses"
    Wünschenswert wäre gerade das "Erliegen des Verkehrsflusses" möglichst oft und möglichst lange!

    Spärestens nach 14 Tagen wäre der Spuk vorbei! Die "Durchfahrer" hätten sich andere Wege (z.B. Ostring) gesucht und der Druck auf die Stadt und unsere Parteien wäre enorm!

    Aber welch ein Traum! Die Interessenvertretung der Firmen in den Industriegebieten wird dies zu verhindern wissen!
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  •   Manneger
    (14 Beiträge)

    15.10.2016 13:27 Uhr
    Bringt NUR mehr Lärm und sonst garnichts !
    Bei uns haben die auch so eine Verkehrsberuhigung aus Parkbuchten angelegt.

    Vielleicht fahren jetzt 20 Autos weniger durch....Toller Erfolg !

    Aber der wo durch muss, fährt weiter hier, weil keine Alternative vorhanden.

    Mehr Lärm durch anfahren, halten, starkes bremsen, starkes beschleunigen, Hupen und mehr Abgase als früher, wo die "Spur" frei war und mancher gemütlch mit 30-40Km/h ( bei erlaubten 30 km/h) "durchgezuckelt" sind im Hohen Gang ist das (Erfolglos-) Resultat.

    Wenn man Pech hat und hier "freiwillig" parkt, baumelt der Linke Aussenspiegel noch an den Kabelresten der Verstellung am nächtsen Tag...

    Wenn man heute manchen fragt der beim einrichten "Jubelte" ....da wünscht mancher sich die "Alte Breite Strasse wieder zurück.

    Eine Fehlpannung solche Parkbuchten als Tempobremse bzw. Verkehrsberuhigung.

    Das ist weil unsere Stadt (Ver- ) planer keinen Spielteppich hatten in der Kindheit !

    Da passieren dann solche Spätfolgen....
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  •   lynx1984
    (3453 Beiträge)

    15.10.2016 09:30 Uhr
    Alles keine dauerhafte Lösung
    der komplette Verkehr aus dem Umland zu einem sehr großen Industrie- und Gewerbegebiet und einem Autobahnanschluss bzw. Bundesstraße Richtung Pfinztal muss sich durch die Ortschaft quetschen. Der Ostring ist auch nur bedingt eine Entlastung, da auch extrem stauanfällig.
    Es braucht die Umgehung. Bisher scheitert alles an der CDU, die zwar immer wieder für eine Umgehung trommelt - damit aber die Stadt-Autobahn vor den Toren Hagsfelds meint und die Nordtangente den Anwohnern unterschieben will. Folge: extrem aufwändige Bauweise mit explodierenden Kosten. Das macht die Trasse unwirtschaftlich und faktisch unmöglich. Aber abweichen vom Nordtangenten Bebauungsplan kommt für die CDU nicht in die Tüte, auch wenn die Lösungen insb. bei der Anbindung an die L560/Haid-und-Neu Str. sinnvoll wären.
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  •   Laetschebachschorsch
    (3230 Beiträge)

    15.10.2016 06:39 Uhr
    Was nützen die schönsten Plätze im Hof,
    wenn so einpaar Hohlköpfe die Zufahrt zu parken und der KOD oder die Polizei nichts dagegen unternimmt außer den 10-€-Scheinchen zu verteilen. Man beruft sich auf "Ermessen" und hat wieder seine Ruhe. Und der KOD ist ja ohnehin nach Feierabend der Verwaltung nicht mehr zu erreichen. traurig
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  •   Max-Mueller
    (1 Beiträge)

    15.10.2016 01:13 Uhr
    da schwant einem mal wieder schlimmes
    jedes mal wen sich diese "Experten" einmischen, wird alles schlimmer

    Bsp. die aktuelle Sperrung nach Stutensee. War die Straße kaputt? Nö
    Ist der Adenauerring kaputt? Total

    aber lieber mal eine heile Straße sperren und wochenlang totales Chaos für die Pendler verursachen als was sinnvolles tun und eine kaputte Straße reparieren

    Nicht als unfähige Laien. Am besten entlassen und an sinnvoller Stelle Steuern sparen
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  •   Susi
    (1 Beiträge)

    14.10.2016 21:47 Uhr
    So ein Quatsch
    Das verlagert doch nur den Verkehr zur Karlsruher Str. eine Orts Umgehung wäre angebracht. Verkehrsberuhigung in der Schwetzinger Str. lächerlich da wird es sich dann eher stauen als beruhigen. Welche Alternative hat man denn? Keine!
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  •   Maol
    (153 Beiträge)

    14.10.2016 20:16 Uhr
    Warum Hagsfeld?
    Gerade in Hagsfeld haben die Häuser genügend Platz, da müssten die Leute alle nur auf ihren Hof fahren, dann wäre der Durchgangsverkehr kein Problem.
    Aber das heilige Auto muss auf die Straße.
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  •   EiserneEngel
    (92 Beiträge)

    15.10.2016 11:22 Uhr
    selten
    +++ Das Posting enthält beleidigende Inhalte und wurde daher von der Redaktion gesperrt +++

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