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Karlsruhe Verkehr, Stadion, Klimaschutz - wo steuert Karlsruhe hin, Herr Mentrup? Karlsruhes OB im Videointerview

Die Schüler in der Fächerstadt sind schon seit Tagen in den Ferien, nun ziehen auch der Gemeinderat und der Oberbürgermeister nach. Vor dem Sommerurlaub hat Frank Mentrup daher noch einen Moment innegehalten und das erste Halbjahr 2019 Revue passieren lassen - und auf das geschaut, was Karlsruhe in den kommenden Monaten noch beschäftigen wird

Das Jahr 2019 war stark geprägt von der Kommunalwahl am 26. Mai. Doch Oberbürgermeister Frank Mentrup freut sich vor allem über das politische Engagement in der Stadt und auch auf die neuen Herausforderungen in der Kommunalpolitik. "Das neue Mehrheitsverhältnis nach der Wahl wird die Arbeit im Rat prägen", so der OB bei einem Pressegespräch vor der Sommerpause. Auch sonst zieht Mentrup ein eher positives Fazit - trotz vieler negativer Meldung, wie etwa der Kostensteigerung bei der Kombilösung. 

Medientreff mit OB Mentrup
Bild: Hammer Photographie

Vor allem treiben das Stadtoberhaupt aber Themen wie Wohnraum um oder, ganz aktuell, das Problem mit den viel zu trockenen Bäumen. Aber auch der Klimanotstand, den die Stadt nun ausgerufen hat - all das beschäftigt Frank Mentrup noch in diesem Jahr. Doch nicht alles, das weiß er auch, kann er in diesem Jahr angehen.

"Eine Richtung zeichnet sich aber ab, nämlich dass wir das Thema Klima noch viel zügiger angehen müssen als bisher und wir da im nächsten Haushalt mehr Geld einstellen müssen", so Mentrup im Interview mit ka-news.de. "Diese Diskussion trägt dann erst 2020 richtig Früchte, aber die sollten wir schon in diesem Jahr führen. Es werden also keine Riesenschritte mehr in diesem Jahr beschlossen, aber die Richtung wird geklärt. Das gilt für die Themen Wohnen und Mobilität ebenfalls!" 

Das ausführliche Interview mit OB Mentrup im Video: 

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Kommentare (54)
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  •   schmidmi
    (1939 Beiträge)

    07.08.2019 14:34 Uhr
    Aber eines muss man den Verantwortlichen lassen
    Sie haben sich bei den Anstrengungen, die Stadt zu Grunde zu richten, alle Mühe gegeben grinsen
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  •   andip
    (9814 Beiträge)

    07.08.2019 11:53 Uhr
    Welcher andere Kandidat*in soll das denn sein
    die/der alles anders machen wird?
    Vor allem, wenn der angebliche Niedergang der Stadt nur in den Köpfen mancher stattfindet.
    Im Übrigen, auch ein neuer OB kann nicht mal so eben alles rückgängig machen, was ein vorheriger OB und Gemeinderat mal beschlossen haben
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  •   mueck
    (10944 Beiträge)

    07.08.2019 12:24 Uhr
    !
    Genau. Der Niedergang des ÖV liegt ja mindestens teilweise an der Buddelei, die der Vorgänger Fenrich zu verantworten hat zusammen mit den damals noch diesbzgl. 55% Fernich-Gläubigen. In diese Zeit fiel auch die Personalie W.C., der Fehlentscheidungen bei Personalpolitik zuzurechnen sind.
    In der Mentrup-Ära lagen also schon paar ÖV-Kinder im Brunnen und wurden versucht bestmöglichst zu bergen, was aber buddeleibedingt noch nicht abgeschlossen sein kann ...
    Ich hoffe stark, dass das in zwei Jahren greift und das man nach dem halbwegs gerichteten Personalproblem der AVG nun das der VBK genauso gut angeht ...
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  •   DangerMouse
    (175 Beiträge)

    07.08.2019 13:07 Uhr
    !
    Ich finde es nicht fair eine Mehrheit der Wähler als "Gläubige" zu beschimfpen. Das nützt niemandem. Der überwältigenden Mehrheit fällt es extrem schwer Ihr Kreuz zur Wahlkabine zu tragen, aber sie ringen sich dennoch dazu durch, sich zu entscheiden.

    Man kann auch nicht alle Probleme in KA auf die Baustellen schieben. Da macht man es sich etwas zu einfach.

    Man darf die Möglichkeiten der Politik auch nicht überbewerten. Am Ende muss z.B. die Klimawende von uns durchgeführt und bezahlt werden. Nur irgendeine Partei wählen und dann zu denken alles wird gut, ist einfach nur blauäugig.
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  •   mueck
    (10944 Beiträge)

    07.08.2019 15:16 Uhr
    !
    Die haben dem Fenrich doch das geglaubt, was er vollmundig versprach, also im weitesten Sinne Gläubige.
    Und ich habe nicht alles auf die Baustellen geschoben, sondern noch einen weiteren wichtigen Grund benannt.
    Außerdem ging's hier nicht um eine vollständige Liste von Fehlern, sondern darum, dass entscheidende Fehler in der Amtszeit seines Vorgängers passierten.
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  •   dipfele
    (5555 Beiträge)

    07.08.2019 17:45 Uhr
    !
    Und vom Mentrup nicht korrigiert worden sind. Bereits 2012 war abzusehen, dass die Kpsten aus dem Ruder laufen. Mit einem Verzicht auf den Südabzweig z.B. hätten Kosten reduziert werden können. Oder wenigstens auf das Raussreisen der Schiene zu verzichten. Der Umbau der Kaiserstr/Marktplatz soll ja bekanntlich um die 40 Mio extra kosten. Viele (grüne) Leute haben den Fenrich verdammt und jetzt vollenden genau diese Fenrichs Vision von der strassebahnfreien Flanier- und Shoppingmeile. Verquere Welt.
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  •   mueck
    (10944 Beiträge)

    07.08.2019 19:57 Uhr
    !
    Jo, jo, klar, einfach weglassen ... Der Schuss kann nach hinten losgehen:
    Zitat von Finanzierung wäre durch Umplanung gefährdet
    ...
    Da alle drei Baustufen zusammen auf ihre Kosten-Nutzen-Relation hin bewertet wurden - diese ist entscheidend für die Bezuschussung -, müssen auch alle drei Abschnitte realisiert werden, um die Förderung sicherzustellen. Eine Umplanung der dritten Baustufe würde sich unmittelbar auf den Verkehrswert und damit auch auf die Förderfähigkeit der 1. und 2. Baustufe auswirken.
    Dort wollte man auch wegen galoppierender Geldschwindsucht Projektteile einsparen ...
    Wäre in KA bei 1,00x evtl. genauso passiert und kann noch passieren beim Liniennetz, siehe Sachstandsbericht Kombi vom Frühjahr im Gemeinderat ...
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  •   santana
    (1141 Beiträge)

    07.08.2019 09:43 Uhr
    @maehdrescher
    Wenn schon, dann wenigstens nen "Benz" als OB des Geburtsorts vom (Mit)Erfinder des Automobils. grinsen
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  •   santana
    (1141 Beiträge)

    07.08.2019 09:45 Uhr
    sorry
    sollte unter den Kommentar von "107"
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  •   zahlenbeutler
    (1324 Beiträge)

    06.08.2019 19:59 Uhr
    fragen sie doch mal
    Gauland, das Idol eines jeden jüngeren Menschen oder noch besser Lücke, ein aufrechter Demokrat, ob die das machen, dann gibt es in Karlsruhe wieder Zucht und Ordnung und Sie können wieder aus dem Haus gehen, ohne daß Sie sich täglich um Ihr Leben fürchten zu müssen, 1955 konnte man noch....
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