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Karlsruhe Unfall auf Südtangente: Umgekippter Anhänger sorgt für Behinderungen

Am frühen Montagmorgen ist auf der Südtangente zwischen der Ausfahrt Knielingen und Honsellstraße ein LKW-Anhänger mit 8.000 Liter Heizöl im Baustellenbereich umgekippt. Beide Fahrstreifen wurden hierdurch blockiert. Inzwischen hat sich die Situation nach Aussage der Polizei wieder entspannt.

Die Feuerwehr hat vor Ort die 8.000 Liter Heizöl abgepumpt. Die Arbeiten und die Bergung des Anhängers werden nach Einschätzungen der Polizei allerdings noch bis mindestens 9 Uhr andauern. Derzeit kommt es vor Ort zu starken Verkehrsbehinderungen. Aktuell staut es sich auf einer Strecke von acht Kilometern. 

Aktualisierung, 8.55 Uhr:

Wie die Polizei gegenüber ka-news mitteilt, ist der umgekippte Hänger aktuell wieder aufgerichtet. Die Abschleppmaßnahmen könnten nun beginnen. Öl sei nicht ausgelaufen. Die Polizei rechnet damit, dass der Stau noch einige Zeit anhalten wird.

Aktualisierung, 10.11 Uhr:

Der Verkehr auf der Fahrbahn in westliche Richtung hat sich laut Polizei inzwischen wieder normalisiert. Auch Richtung Osten entspannt sich die Lage langsam. Da kein Heizöl ausgelaufen ist, waren keine Reinigungsmaßnahmen erforderlich. Der Verkehr musste über die Rheinbergstraße in Knielingen umgeleitet werden. Die Bergung des Lastwagens sorgte im morgendlichen Berufsverkehr auf badischer und pfälzer Seite der B10 für weitläufige Rückstaus.   

Aktualisierung, 12.07 Uhr:

Der auf der Südtangente umgestürzte Anhänger stellte viele Autofahrer im morgendlichen Berufsverkehr auf eine Geduldsprobe. Der mit Heizöl beladene Lastzug war nach Feststellungen der Polizei gegen kurz vor 1 Uhr in Richtung Osten unterwegs gewesen, als der Fahrer im Baustellenbereich verkehrsbedingt bremsen musste. Weil sich offenbar nur noch in den hinteren Tankkammer Ladung befand, schaukelte sich der Hänger auf und kippte schließlich auf die linke Seite.

Gefahrgut ist laut Polizei nicht ausgetreten, dies hätte die Bergungsarbeiten noch weiter verzögert. Der Hänger blockierte die Fahrbahn, so dass der Verkehr in Richtung Osten voll gesperrt und von der Polizei über Knielingen umgeleitet werden musste. Durch die baustellenbedingte Einschränkung war von der Maßnahme auch eine Fahrspur in westlicher Richtung betroffen.

Die rund 8.000 Liter Heizöl in dem Tankinhalt mussten in ein Spezialfahrzeug der BASF aus Ludwigshafen umgepumpt werden. Danach konnte der Hänger mit einem Kranwagen aufgerichtet und abgeschleppt werden. Da keine Umweltschäden zu befürchten waren, konnte die Strecke gegen kurz nach 9 Uhr wieder vollständig freigegeben werden.

In der Folge löste sich der Stau, der sich nach Polizeiinformationen zeitweise bis über das Schwarzwaldkreuz hinaus gezogen hatte, recht zügig auf. Auf der Westseite dauerte es etwas länger, da sich die Fahrzeuge auf der A 65 bis Kandel und der B9 bis nach Neupotz zurück gestaut hatten

Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden von etwa 45.000. Im Einsatz waren neben der Berufsfeuerwehr Karlsruhe, Angehörige der MIRO-Werksfeuerwehr sowie Spezialkräfte der BASF aus Ludwigshafen.

Weitere Informationen folgen! Weitere Informationen zu Ihrer Strecke finden Sie im Staumelder bei ka-news

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Kommentare (7)
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  •   Mili
    (414 Beiträge)

    16.10.2017 14:07 Uhr
    Und täglich grüßt LKW-Crash
    Hier ein LKW umgekippt, und da ein LKW umgekippt, auf A5 LKW in Kleintransporter 'reingerauscht' ( eine tote Person). Warum kippen die alle um oder fahren irgendwo auf? Kann es sein, dass die Fahrer alle überfordert bzw. übermüdet sind ? Wegen Unaufmerksamkeit in Stauende ..... etc.
    Anscheinend interessiert es keinen.
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  •   Gaensebluemchen
    (409 Beiträge)

    16.10.2017 16:57 Uhr
    Mich interessiert das schon ...
    ... muss schließlich jeden Tag fast 70km BAB fahren und mir ist oft genug mulmig bei manchen Manövern einiger LKWs.
    Nur die Behörden lassen es wohl lieber laufen, statt mal kräftig zu kontrollieren und durchzugreifen.
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  •   edda
    (200 Beiträge)

    16.10.2017 13:30 Uhr
    Hallo Pendler vom anderen Ufer
    Nein, die Brücke war nicht schuld und mit einer zweiten Brücke hättet Ihr auch Stau gehabt.
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  •   Makamabesi
    (2941 Beiträge)

    16.10.2017 15:36 Uhr
    Deshalb
    verlagern schlaue Arbeitgeber ihren Firmensitz dahin, wo die Arbeitnehmer wohnen und die Verkehrsanbindung funktioniert.
    Zitat von Pfalz-Express Rülzheim – Die Gemeinde Rülzheim kann den nächsten Global Player im Gewerbegebiet „Nord III“ begrüßen: Die Firma EIZO GmbH hat am Freitag ein 32.500 Quadratmeter großes Grundstück erworben und will dort eine neue Firmenzentrale errichten.
    Zitat von Pfalz-Express Germersheim: Spatenstich für Erweiterung von Global Logistics Center gesetzt – 100 Millionen Euro-Investition

    Weniger Pendler, weniger Stau
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  •   kommentar4711
    (1467 Beiträge)

    16.10.2017 19:08 Uhr
    Tja..
    ... und die gleichen Leute, die sich jetzt über die Pendler und die Forderung nach einer zweiten Brücke aufregen beschweren sich dann wie sich die Pfälzer erdreisten können die Firmen aus Karlsruhe abzuwerben.
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  •   lynx1984
    (2713 Beiträge)

    16.10.2017 14:00 Uhr
    in dem Fall
    hätte eine 2. RB schon was gebracht. Eine 2. Rheinbrücke hätte zu einer besseren Verteilung des Verkehrs geführt. Über die B36 wäre der Verkehr dann zur Südtangente beim Honsellkreuz gestaut - was aber wohl immer noch schneller gewesen wäre als 2h vor der Brücke anstehen. Fähren und ÖPNV waren auf den heutigen Ansturm nicht vorbereitet. Wenn die 2. RB allerdings gebaut werden würde wie bisher geplant nur mit einem Anschluss an das Ölkreuz, dann würde die nix bringen. Aber da ja nun der Anschluss an die B36 auch kommt ist das Projekt wohl gerettet...
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  •   hajmo
    (3830 Beiträge)

    16.10.2017 08:12 Uhr
    Vor Ort sind zwei schöne Worte,
    vor allem, wenn vor Ort im Vorort ist. grinsen
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