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Karlsruhe Umleitung auf Durlacher Allee: Neue Gleise fürs Straßenbahndepot

Ab Montag, 12. März, müssen Autofahrer mit Umleitungen in der Durlacher Allee rechnen: Der Grund: der Einbau neuer Straßenbahngleise im Straßenabschnitt zwischen Tullastraße und "Am Badenwerk". Auch die Buslinie 125 ist von der Sperrung betroffen.

Ab Montag, 12. März, wird die Durlacher Allee stadteinwärts für den Autoverkehr gesperrt. Zwischen der Straße "Am Badenwerk" und der Tullastraße wird ein neuer Gleisbogen eingebaut. Das teilt die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) in einem Bericht an die Presse mit.

Betriebshof wird zweigleisig ausgebaut

Damit wird die Einfahrt in den Betriebshof Tullastraße zweigleisig ausgebaut. Der Einbau des Gleisbogens und die anschließende Asphaltierung der Fahrbahn dauern voraussichtlich bis Samstag, 17. März. Anschließend kann der Abschnitt wieder für den Verkehr freigegeben werden. Während der Sperrung ist für die Autofahrer eine örtliche Umleitung ausgeschildert.

Auch die Busline 125 ist von der Sperrung betroffen: In dieser Zeit können die Busse nicht auf ihrem regulären Fahrweg verkehren. Die Busse enden dann an der vorletzten Haltestelle Hirtenweg/Technologiepark und wenden dort. Die Haltestellen Essenweinstraße und Tullastraße werden von der Buslinie nicht angefahren.

Aktualisierung, 11.32 Uhr: Ursprünglich war die Teilsperrung ab Montag, 5. März vorgesehen. Wie die Bauherren in einer aktuellen Meldung mitteilen, muss sie witterungsbedingt um eine Woche verschoben werden. Die Durlacher Allee wird in Fahrtrichtung Karlsruher Innenstadt zwischen der Straße "Am Badenwerk" und der Tullastraße nun ab Montag, 12. März, für den Autoverkehr gesperrt.

ka-news Hintergrund:

Die AVG errichtet auf dem Betriebshof-Areal entlang der Durlacher Allee bis 2021 ein neues Quartier mit Flächen für Büros, Wohnungen und Dienstleistungen. Deshalb muss der bisherige Gleisanschluss für den Betriebshof versetzt beziehungsweise neu verlegt werden. Ende des Jahres soll dann mit dem Abriss der alten Wagenhallen begonnen werden.

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Kommentare (6)
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  •   andip
    (8775 Beiträge)

    28.02.2018 08:43 Uhr
    Es wäre nett
    wenn man hier zeigt, wo genau die Umleitung sein wird.
    Damit eventuell Betroffene nicht erst lange nach den entsprechenden Schildern suchen müssen.
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  •   maehdrescher
    (847 Beiträge)

    12.03.2018 11:03 Uhr
    Wo ist das Problem?
    Die Ortskundigen wissen doch, wie man diese Stelle umfährt. Und die anderen müssen halt auf die Schilder gucken. Wie bei jeder anderen Baustelle auch.
    Oder glauben Sie, dass sich jeder den ka-news-Umleitungsplan aufs Handy laden bzw. ausdrucken würde?
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  •   Ullermann
    (34 Beiträge)

    28.02.2018 08:57 Uhr
    Nachdem...
    ...der Autoverkehr betroffen ist und der bekanntlich auf der Straße stattfindet dürfte sich der Standort der Schilder wohl von selbst erklären... Außerdem wurde ja im Artikel der betroffene Abschnitt erwähnt "Zwischen der Straße Am Badenwerk und der Tullastraße ...". Unglaublich...
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  •   dipfele
    (4636 Beiträge)

    28.02.2018 15:32 Uhr
    Als die Strassenbahn...
    .... auf der Durlacher Allee für eine Woche eingestellt wurde, hat sich kein Fahrgast darüber beschwert. immerhin werden pro Tag rund 14.000 Fahrgäste befördert. Das macht bei sieben Tagen und wenigstens 10 Minuten Zeitverlust 2.333 Staustunden aus!!! Oder in Geld, bei einem angenommenen Bruttolohn von 15 € = 35.000 €. Dazu kommen noch die Kosten für die Schienenersatzbusse und Lotsen. Das ergibt mit Sicherheit volkswirtschaftliche Kosten von wenigstens 200.000,-€.
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  •   BMWFahrer
    (100 Beiträge)

    12.03.2018 07:16 Uhr
    Autofahrerer
    empfinden sich selbst halt als wichtig
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  •   Laetschebachschorsch
    (3020 Beiträge)

    12.03.2018 08:53 Uhr
    und haben
    unser beispielloses hohes Bruttosozialprodukt mit zu verantworten. Was würde wohl passieren, wenn dieser Wirtschaftszweig einschließlich damit verbundener Wirtschaftsbereiche völlig wegbrechen würde? Also ich meine unser aller Wohlstand ist auch mit auf Steuereinnahmen aus dem Bereich Individualverkehr begründet. Wo sollten sonst die finanziellen Mittel auch für Sozialhilfe, Schulen, Unis und sonstigen sozialen Einrichtungen herkommen? Oder, wer ist so naiv, dass er glaubt das Geld kommt alleine aus der Druckmaschine? Derjenige meint wahrscheinlich auch dass Milch aus der Dose kommt.
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