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Karlsruhe Umfrageergebnis: Gehweg-Parken ist eine Zumutung!

Im Karlsruher "Großstadtdschungel" einen Parkplatz zu finden, das kann ganz schön bitter sein. Parken in zweiter Reihe, mit zwei Rädern auf dem Gehweg oder sogar ganz auf dem Bürgersteig - kommt es hart auf hart verstoßen die Karlsruher auch gerne mal gegen die Straßenverkehrsordnung. Denn genau diese Parkweisen sind dort ausdrücklich nicht gestattet. Wir wollten in unserer letzten Umfrage wissen: Soll hier stärker kontrolliert werden?

Die Mehrheit (54,41 Prozent) der Teilnehmer an unserer nicht repräsentativen Unfrage sind der Meinung, das städtische Ordnungsamt müsse stärker durchgreifen. Es sei eine Zumutung wie manche Autofahrer parken. Auch Nutzer nightrocker beanstandet das Verhalten der Autofahrer in manchen Teilen Karlsruhes: "Ich bin aufgrund der Parksituation weggezogen!"

"Mal ein Auge zudrücken"

45,04 Prozent der Abstimmer finden die Parksituation in Karlsruhe sehr schlecht. Deshalb sollten Kontrolleure großzügig sein, wenn nicht ganz krass gegen die Vorschriften verstoßen werde. "Die Grundproblematik ist doch einfach, dass hier manche Leute drauf rumhacken, wie sie im Recht sind. Mit gegenseitiger Rücksichtnahme oder mal ein Auge zudrücken wäre einiges einfacher", so Nutzer frischluftschneise.

Keine Meinung zu diesem Thema haben 0,55 Prozent der Umfrageteilnehmer.

 

In unserer aktuellen Umfrage geht es um die Brötchentaste in Durlach und Mühlburg - abschaffen oder beibehalten? Stimmen Sie ab!

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Parken in Karlsruhe | ka-news.de: Parkstreifen oder Parkhaus? Wo ist Parken noch erlaubt und wo wird es verboten? Ab 2018 ist das Gehwegparken in Karlsruhe Vergangenheit. Alle aktuellen Infos rund um das Thema Parkraum und -regeln in Karlsruhe gibt es hier in unserem Dossier.
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Kommentare (1)
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  •   Schattegustl
    (139 Beiträge)

    09.03.2013 22:10 Uhr
    Geh weg vom Gehweg
    Auch hier als Betreiber des Blog http://geh-weg-vom-gehweg.blogspot.de folgende Anmerkungen:

    Der Satz "Deshalb sollten Kontrolleure großzügig sein, wenn nicht ganz krass gegen die Vorschriften verstoßen werde" war der alte Stil von Herrn Fenrich. Das war die Regelung "Wenn 60 cm frei bleibt, ist die Welt in Ordnung!".

    Es wäre aus unserer Sicht gut, wenn die Stadt Karlsruhe einfach die Prinzipien der alten Duldungsregelung als Maßstab ansetzen würde.

    Und wie soll bitte gegenseitige Rücksichtsnahme bei Gehwegparken funktionieren? Fußgänger können nämlich auf dem einem zugeparkten Gehweg kaum Rücksicht auf Autofahrer nehmen. Und außerdem geht es nicht nur um Füßgänger, sondern vor allem auch um radfahrende Kleinkinder.

    Es kann also nur darum gehen, dass nicht alles verfolgt werden sollte.

    Und hier hat das Ordnungsamt weiß Gott genug Ermessenspielraum, wenn wirklich irgendein Idiot mal jemand anzeigt, der in der Südstadt 2 Meter auf dem Gehweg freilässt und 20 cm nutzt :=)
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