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Karlsruhe Umfrage im Ländle: Fast alle Kommunen spüren den Klimawandel

Fast alle Kommunen und Kreise in Baden-Württemberg spüren bereits deutlich die Auswirkungen des Klimawandels. Das ergab eine Umfrage der Landesanstalt für Umwelt (LUBW). Von 719 angesprochenen Kommunen und Kreisen antworteten 250, wie die LUBW am Donnerstag mitteilte. Mehr als 95 Prozent davon gaben an, Auswirkungen des Klimawandels bereits festgestellt zu haben. Mehr als 90 Prozent rechnen künftig mit zunehmenden Auswirkungen.

Die stärksten Folgen habe der Klimawandel bereits in der Wald- und Forstwirtschaft, sagten 80 Prozent der Befragten. Es folgen Wasserhaushalt (72 Prozent) und Landwirtschaft (67 Prozent). Die geringsten Auswirkungen werden derzeit in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Energiewirtschaft sowie im Tourismus gesehen (20 Prozent und weniger).

Gut 70 Prozent der Kommunen und Kreise haben dem Umfrageergebnis zufolge erste Anpassungen umgesetzt oder geplant, wobei aber nur knapp 10 Prozent über ein umfassendes Konzept verfügen. Fast ein Fünftel der Kreise und Kommunen beschäftigt sich mit der Klimaanpassung noch nicht. Faktoren, die Aktivitäten auf diesem Gebiet begrenzen, sind nach Angaben der Befragten fehlendes Personal und zu wenig Informationen.

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  •   VielVorNixDahinter
    (275 Beiträge)

    23.01.2020 20:36 Uhr
    Paul Watzlawick lässt grüßen
    Welche Kommune könnte sich auch das Statement erlauben: "Nö, den Klimanwandel spüren wir nicht!".

    Die wäre morgen ausradiert ...
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  •   zahlenbeutler
    (1435 Beiträge)

    24.01.2020 11:43 Uhr
    Bielefeld
    weil das gibt es ja bekanntlich auch nicht, genau so wie das Klima, Herr Dr. Klimaschefski
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  •   VielVorNixDahinter
    (275 Beiträge)

    24.01.2020 16:22 Uhr
    Doch, doch, natürlich gibt es Bielefeld
    Und auch den Klimawandel - schon so lange die Erde eine Atmosphäre hat. Weil die Menschheit zum ersten Mal seit Beginn der wissenschaftlich diktierten Weltsicht eine Galopp-Phase durchsteht, sprießt der Glaube an den Einfluss. Schon Alchemisten glaubten, Gold herstellen zu können, dann glaubte man, das Wetter machen zu können. Der einzige Unterschied zu heute: Wir lesen von derlei Absurditäten lediglich aus Geschichtsbüchern, die aktuelle nehmen wir live mit: So streikt man für die Zukunft (was immer das auch sein soll), man erhöht Steuern, man finanziert ein E-Automobilwerk für die bessere CO2-Bilanz, man handelt mit Emissionszertifikaten, man suhlt sich im wohligen Glauben, durch selbstkasteienden Lebenswandel die Entwicklung aufzuhalten, die Windkraft-, Solar- und vegane Ernährungslobby verdient sich daran dumm und dämlich usw. usw.

    Nur einen wird das alles einen Scheiß kümmern: Das Klima selbst. Das wandelt sich – egal was die Menschen noch für ein Spektakel veranstalten.
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  •   andip
    (10012 Beiträge)

    24.01.2020 08:57 Uhr
    Ja klar
    Die sagen das nur, um nicht aufzufallen und nicht, weil es zutrifft.
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