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Karlsruhe Um den Verkehr zu entlasten: Bahnanbieter Go-Ahead setzt zusätzlichen Zug zwischen Karlsruhe und Stuttgart ein

Nach massiven Startschwierigkeiten bekommt der Bahnanbieter Go-Ahead die Probleme auf den Schienen nach eigener Einschätzung zunehmend in den Griff. Die Züge seien am Freitag weitgehend zuverlässig unterwegs gewesen, sagte Unternehmenssprecher Erik Bethkenhagen.

Um den Verkehr auf der Pendlerstrecke zwischen Karlsruhe und Stuttgart zu entlasten, werde vom kommenden Mittwoch, 19. Juni, an ein zusätzlicher Zug eingesetzt. Er soll acht Mal am Tag hin und her fahren.

An einer Lösung für die Wiederaufnahme des Zugverkehrs zwischen Stuttgart und Aalen werde weiter gearbeitet, zwischen Crailsheim und Ellwangen soll der Busersatzverkehr zudem voraussichtlich bis Ende kommender Woche eingesetzt werden. "Verspätungen sollen die Ausnahme sein", kündigte Hans-Peter Sienknecht, der Geschäftsleiter von Go-Ahead Baden-Württemberg, an.

Massive Probleme mit ausgefallenen und verspäteten Zügen

Go-Ahead hatte den Betrieb auf den Nahverkehrsstrecken des sogenannten Stuttgarter Netzes am vergangenen Sonntag übernommen. Vor allem am Dienstag gab es allerdings massive Probleme mit ausgefallenen und verspäteten Zügen. Verkehrsminister Winfried Hermann hofft, dass bis zum Ende der Sommerferien alle Fehler abgestellt werden. "Davon gehen wir auch aus", sagte Go-Ahead-Sprecher Bethkenhagen.

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Kommentare (34)
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  •   jojo
    (626 Beiträge)

    16.06.2019 14:12 Uhr
    Beweis
    Jeder kann mal 14 Tage pendeln; Morgens ab Durlach mit dem IC2216 nach Stuttgart. Abends entweder
    IC 2066 um 15.59 Uhr oder IC 2213 um 16:41 Uhr nach Karlsruhe (alternativ IRE19680 um 16.59 Uhr oder IC 2362 um 17.08 Uhr). Und wer dann noch das Wort Pünktlichkeit in Verbindung mit der DB in den Mund nimmt.... Übrigens vorausgesetzt, der Zug fährt am angeschriebenen Gleis überhaupt ab. Gleisänderungen erfolgen durch die DB so kurzfristig, das man Mühe hat, den Zug noch zu erreichen. Ich denk da an Menschen mit viel Gepäck, kleinen Kindern oder Ältere. Die neuen Doppelstock IC fallen jeden Tag mit technischen Schwierigkeiten auf. Ich zweifle, dass die, die hier die DB loben überhaupt und wenn sicherlich nicht mehr als 2 mal im Jahr die Bahn nutzen.
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  •   elisuS
    (177 Beiträge)

    16.06.2019 09:11 Uhr
    Die DB würde vom Verkehrsminister gezwungen
    dem Konkurrent das Wagenmaterialund Personal zur Verfügung zu stellen. Sonst wäre überhaupt kein Verkehr zwischen Stuttgart und Karlsruhe. Der Anbieter hat zum Fahrplanwechsel weder Personal noch Züge die fahren könnten.
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  •   jojo
    (626 Beiträge)

    16.06.2019 12:54 Uhr
    Stimmt so nicht.
    Auf der Strecke Stgt bis Ka sind die neuen Züge durchaus unterwegs und nicht das alte DB Material. Nur leider fast immer erheblich zu spät oder mit techn. Problemen.
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  •   Rundbau-Gespenst
    (11135 Beiträge)

    16.06.2019 09:26 Uhr
    so war es auch im Saarland bzw. der Pfalz,
    als die Vlexx "loslegte". Nachher werden on top die ausgeliehenen Lokführer abgeworben...
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  •   bergdoerfler
    (1627 Beiträge)

    15.06.2019 17:50 Uhr
    Übersetzung von Go-Ahead:
    Gehen und nicht fahren, sonst hieße es Drive-Ahead
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  •   jojo
    (626 Beiträge)

    15.06.2019 17:18 Uhr
    Warum loben alle die DB?
    Ich pendle seit 10 Jahren nach Stuttgart täglich mit der Bahn. Ich musss, da mein Arbeitsplatz verlegt wurde. Ich war froh, nachdem es hieß, es kommen neue Anbieter. Aktuell aber leider nicht ! Allerdings habe ich mit der DB in 10 Jahren soviel Mist erlebt, dass diese eine Woche Schiefstand bei den neuen Anbietern nicht ins Gewicht fällt. Also nicht der DB hinterher trauern: Und definitiv nein, es war nicht alles besser bei der DB! Da gab es auch tagelange Ausfälle - auch wegen fehlenden Personal - technische Störungen am laufenden Band, ausgelassene Halte und und und. Da könnte man ein Buch schreiben.....
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  •   mueck
    (10493 Beiträge)

    15.06.2019 13:51 Uhr
    Falsch, zweitgünstigste, denn der günstigste war leseunkundig
    "[url=https://de.wikipedia.org/wiki/Schienenpersonennahverkehr_in_Baden-W%C3%BCrttemberg#Vergabe_der_Stuttgarter_Netze]Obwohl DB Regio knapp die günstigsten Angebote für alle drei Lose abgegeben hatte, wurde das Unternehmen aufgrund eines Formfehlers von der Vergabe ausgeschlossen. Das Land forderte in den Vergabeunterlagen unter anderem, dass der Preis je Zugkilometer im ersten Jahr nicht mehr als zehn Prozent über dem Wert des Folgejahres liegen dürfe. Damit sollen hohe, den Etat belastende Anlaufkosten vermieden werden. Laut Angaben des MVI habe die Deutsche Bahn diese Vorgabe überschritten und um 11,5 Prozent höhere Kosten in Rechnung stellen wollen. ... Ohne den Formfehler hätte DB Regio für zwei der drei Lose den Zuschlag bekommen, mit einem wenige Cent je Zugkilometer unter den anderen Offerten liegenden Angebot." Vergabekammer und Oberlandesgericht KA haben die Vergabe bestätigt.
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  •   BMWFahrer
    (213 Beiträge)

    15.06.2019 15:18 Uhr
    "leseunkundig" ?
    Nach dem Debakel um Stuttgart-21 war der Landesregierung der "Formfehler" gerade recht, der DB die Aufträge entziehen zu können.

    Die bei DB-Regio mit der Ausschreibung beauftragten Mitarbeiter sind nach Ablehnung flugs zu den neuen Mitbewerbern gewechselt. Kann sich jeder selbst seinen Teil dazu denken.
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  •   mueck
    (10493 Beiträge)

    15.06.2019 15:50 Uhr
    ?
    Ob das dem Land gerade recht kam, ist völlig irrelevant.
    Die Mitbewerber haben bewiesen, dass man das Angebot auch formgerecht abgeben konnte und das Gericht sagte "Die Leistungsbeschreibung sei widerspruchsfrei und eindeutig, DB Regio habe nicht entsprechend den Vorgaben gerechnet." Punkt. Hätte es so gerechnet, hätte man die Ausschreibung womöglich gewonnen, wenn sich im Rechenfehler nicht der versteckte Gewinn durch Zinserersparnis o.ä. versteckt ... Da hätte sich das Land rumärgern können, wie es will, die DB hätte trotzdem gewonnen ... Und die DB gewinnt ja durchaus auch Ausschreibungen, bei der Breisgau-S-Bahn bspw. 2 von 3 Lose. Etc. Also ist das Argument schon von daher Quatsch und eine reine Verschwörungstheorie ohne Grundlage ...
    Man kann von Ausschreibungen halten was man will, hat Vor-, aber auch Nachteile, wie man hier sieht, aber ist nun mal Gesetzeslage, an die man sich zu halten hat, abgesehen offenbar von alten rummauschelnden CDU-Regierungen damals ...
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  •   BMWFahrer
    (213 Beiträge)

    15.06.2019 23:00 Uhr
    Die Landesregierung
    hätte auch einen anderen Formfehler erfinden können, wenn nicht dieser eine da gewesen wäre. Das hat mit Verschwörungstheorie wenig zu tun - die wollten definitiv die DB weg haben.

    Ihre Aussage "leseunkunfig" ist jedenfalls eine Frechheit - paßt aber zu ihrem überheblichen Stil.
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