Karlsruhe Über 150 Einsätze in und um Karlsruhe: Sturm "Eberhard" hält Feuerwehr und Polizei in Atem

Nach Sturmtief "Bennet", das an Fastnacht über die Region gefegt ist, nun also "Eberhard". Das Tief, das orkanartige Böen mit sich brachte, sorgte für zahlreiche Einsätze der Feuerwehr. Entwurzelte Bäume, heruntergefallene Äste - fast 300 Mal mussten die Helfer ausrücken.

Durch die starken Sturmböen mussten Feuerwehr und Polizei im Stadt- und Landkreis Karlsruhe beziehungsweise im Bereich des Polizeipräsidium Karlsruhe (PP KA) zu 290 Einsätzen ausrücken. Das teilen die Branddirektion Karlsruhe und die Polizei in einer Presseerklärung mit. "Der überwiegende Teil der Einsätze waren umgestürzte Bäume, Verkehrszeichen oder herabfallende Dachziegel", zieht die Polizei am Montag Bilanz. An mehreren Gebäuden entstanden Schäden am Dach oder der Fassade. 

Bauzäune mussten gesichert, herabgefallene Äste entfernt werden, resümiert die Feuerwehr Karlsruhe. "Die Fahrt eines ICE wurde durch einen umgestürzten Baum unterbrochen. Nachdem der Baum beseitigt wurde konnte die Fahrt fortgesetzt werden", so die Branddirektion weiter. Zudem waren mehrere Straßen durch umgestürzte Bäume blockiert, etwa die L560 bei Stutensee. 

Sowohl Polizei, als auch Feuerwehr, berichten,. dass es glücklicherweise zu keinen Personenschäden gekommen ist. "Lediglich ein Fußgänger, der im Stadtgebiet Karlsruhe unterwegs war, wurde durch ein umfallendes Verkehrszeichen leicht im Gesicht verletzt", so die Polizei in ihrer Pressemeldung. 

Im Stadt- und Landkreis Karlsruhe kam es zu über 150 Einsätzen. So wurde etwa in Dettenheim das Dach eines leerstehenden Hauses abgedeckt, ebenso in Bretten-Sprantal. 

In Pforzheim und im Enzkreis kam es laut Polizei zu 31 Einsätzen. "Das Kunstwerk 'Pinke Häuser' in der Unteren Wilferdinger Straße wurde beschädigt", so der Einsatzbericht.

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