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Freiburg/Karlsruhe/Rastatt Testphase erfolgreich abgeschlossen: Arriva nimmt E-Autos in Flotte auf

Der baden-württembergische Briefdienstleister Arriva liefert ab jetzt unter anderem mit Elektrofahrzeugen. Die sogenannten "Paxter" sollen das Ausliefern in der Stadt vereinfachen und verschnellern. Die Fahrzeuge bieten viel Stauraum und fahren emissionsfrei.

Die Testphase ist vorüber: Zukünftig sind im Großraum Freiburg, Karlsruhe und Rastatt neue Elektro-Fahrzeuge der Arriva unterwegs. Die "Paxster", wie die E-Fahrzeuge genannt werden, wurden speziell für die Briefzustellung entwickelt.

Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 45 Kilometern pro Stunde und einer Reichweite von 100 Kilometern sind die Paxster speziell für die Zustellung in Gebieten mit mittlerer Bevölkerungsdichte geeignet. Der Fahrer kann drei Kisten von jeweils rund 15 Kilogramm mit Zustellgut vor sich und weitere neun Kisten hinter dem Fahrersitz verstauen. Auch für Pakete sind die E-Fahrzeuge geeignet.

Arriva betreibt seit einigen Jahren ein zertifiziertes Umweltmanagementsystem. Ein umweltfreundlicher Versand der Briefe stehe für den Briefdienstleister im Vordergrund. Die neuen Paxster erzeugen mit ihrem 4 Kilowatt starken Elektromotor keine Emissionen. Mit der Anschaffung der Elektrofahrzeuge solle ein Schritt weiter in Richtung umweltfreundliche Zustellung gegangen werden.

Briefzustellung leichter gemacht

Ein großer Vorteil der Paxster sei die kompakte Bauweise, zugleich böten sie jeglichen Fahrerkomfort. Die wendigen E-Fahrzeuge könnten in Innenstädten sowie auf schmalen Straßen eingesetzt werden. Das Zustellgut sei vom Fahrersitz aus ohne Mühe erreichbar und der Zusteller könne auf beiden Seiten des Fahrzeugs problemlos ein- und aussteigen.

Im Gegensatz zu den Fahrrädern, welche bisher im Einsatz sind, erleichtere der Paxster auch auf hügeligen Zustellrouten die Arbeit. Dies spare Zeit und Muskelkraft und verbessere somit den gesamten Zustellprozess.

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Kommentare (4)
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  •   Biker
    (852 Beiträge)

    19.02.2017 16:43 Uhr
    .............
    wenn die elektro-kisten genauso gut funktionieren wie die arriva-zustellung dann gute nacht. ist schon abenteuerlich was da zum teil als sg zusteller in den straßen unterwegs ist. sorry musste das mal sagen. sind aber gott sei dank nicht alle arrivaleute so.
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  •   Route66
    (1851 Beiträge)

    19.02.2017 21:31 Uhr
    Stimmt schon
    Briefe die über Arriva zugestellt werden, dauern in der Regel gerne mal zehn Tage. Und zwar nicht als Einzelfall!
    Wenn man dann Kunden anmahnt und immer wieder zu hören bekommt, sie hätten ihre Rechnung nicht oder gerade erst erhalten, dann hat man nichts gespart und wechselt wieder zur Post.
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  •   Zutraeger
    (1074 Beiträge)

    19.02.2017 14:01 Uhr
    Die erzeugen
    nur dann keine Emission wenn sie zu 100% mit grünem Strom betrieben werden und davon steht da leider nichts. Wenn es so wäre würden sie es doch bestimmt voller Stolz dazuschreiben, oder?
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  •   Rundbau-Gespenst
    (11475 Beiträge)

    19.02.2017 11:12 Uhr
    wie nun? "Paxter" oder
    "Paxster"?

    man/frau sollte sich mal entscheiden...
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