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Karlsruhe Täter flüchten ohne Beute: Polizei sucht nach Automaten-Sprengung nach Hinweisen

Unbekannte Täter haben am Dienstagmorgen einen in Karlsruhe-Neureut aufgestellten Geldautomaten gesprengt. Die Täter konnten mit Geldkassetten mit bislang unbekannter Bargeldhöhe flüchten, so die Polizei in einer Pressemeldung.

Unbekannte Täter haben am frühen Dienstagmorgen, um 03.15 Uhr, einen in der Sparkassenfiliale in der Hermann-Höpker-Aschoff-Straße in Karlsruhe-Neureut Kirchfeld aufgestellten Geldautomaten gesprengt.

Ein Zeuge wurde aufgrund der Detonation aus dem Schlaf gerissen und begab sich zu seinem Fenster, von wo aus er beobachten konnte, wie ein Täter von der Beifahrerseite aus einen Gegenstand in den hinteren Fahrgastraum eines Pkw einlud.

Anschließend stieg diese Person auf der Beifahrerseite ein. Der Fahrer befand sich bereits im Fahrzeug am Steuer. Anschließend fuhr der Pkw, eine schwarze, viertürige Limousine, vermutlich ein Mercedes neueren Baujahres mit dunklen Felgen, über die Linkenheimer Landstraße zur B36 in nördlicher Richtung davon.

Der Beifahrer ist männlich und war mit einem dunklen Kapuzenpullover bekleidet, außerdem trug er die Kapuze über dem Kopf. Weitere Täter konnten nicht beschrieben werden. Ein Kennzeichen des Pkw ist ebenfalls nicht bekannt. Die Täter erbeuteten Geldkassetten mit bislang unbekannter Bargeldhöhe.

Trotz durch die Polizei unverzüglich und unter Einsatz zahlreicher Kräfte eingeleiteten umfangreichen Fahndungsmaßnahmen gibt es aktuell noch keine Hinweise zu den Übeltätern. Sachdienliche Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Karlsruhe unter 0721/939-5555 entgegen.

Aktualisierung, Donnerstag, 16.18 Uhr:

Nach der Sprengung eines Geldautomaten in der Nacht zum Dienstag gegen 3.15 Uhr in Karlsruhe-Neureut ging nach dem Zeugenaufruf der Kriminalpolizei bislang zu der Tat kein konkreter Hinweis aus der Bevölkerung ein. Wie zwischenzeitlich festgestellt werden konnte, haben die Täter kein Bargeld erbeutet, aber einen Sachschaden von mehreren zehntausend Euro verursacht.

Zu der von einem Zeugen beschriebenen viertürigen dunklen Limousine (vermutlich der Marke Mercedes), die von der Hermann-Höpker-Aschoff-Straße über die Linkenheimer Landstraße nach Norden flüchtete, sind die Fahnder noch keinen entscheidenden Schritt vorangekommen.

Weitere Ermittlungen und Auswertungen dauern derzeit noch an. Nach wie vor bittet die Kripo um Mitteilung von sachdienlichen Hinweisen, die beim Kriminaldauerdienst Karlsruhe unter 0721/939-5555 entgegengenommen werden.

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Kommentare (19)
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  •   beutelratte
    (55 Beiträge)

    01.11.2017 17:49 Uhr
    Einfärben
    Ist die Sparkasse Karlsruhe pleite und kann sich keine Färbesysteme für ihre Geldautomaten leisten?
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  •   Rundbau-Gespenst
    (9709 Beiträge)

    02.11.2017 12:04 Uhr
    wie sprichst Du von dem Kreditinstitut, das sich
    leisten kann, goldfarbene Werbung auf einer gelben Straßenbahn anbringen lassen zu können?
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  •   Ozeiger
    (1459 Beiträge)

    01.11.2017 18:36 Uhr
    Was soll das bringen?
    Auch ein bunter Geldautomat kann gesprengt werden...und ausserdem ist die Gehäusefarbe des Automaten irrelevant.
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  •   Eckfaehnchen
    (1939 Beiträge)

    02.11.2017 00:23 Uhr
    Mit der Gehäusefarbe
    hat das nichts zu tun. Der Kommentator meinte vermutlich die Kassetten in denen die Geldscheine liegen.
    Die sollten nach gewaltsamen Öffnen das ganze Geld rot verfärben und damit wertlos machen. Wenn der
    Dieb/Räuber dabei ohne Handschuhe hantiert, sind seine Pfoten mitverfärbt. Die Farbe haftet sehr gut !!
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  •   Ozeiger
    (1459 Beiträge)

    02.11.2017 08:11 Uhr
    ....
    grinsen grinsen grinsen
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  •   Eckfaehnchen
    (1939 Beiträge)

    01.11.2017 13:54 Uhr
    Das waren wieder die Fachkräfte,
    die in schöner Regelmäßigkeit diese GAAs sprengen. Das wird wohl nicht der letzte gewesen sein. Die kommen
    meist in den frühen Morgenstunden und schlagen zu. Reiche Beute könnten sie auch gemacht haben. Es war
    schließlich Ultimo mit zwei anschließenden Feiertagen, d.h.diese Automaten sind meist bis zur Obergrenze
    gefüllt. Das weiß diese Saubande natürlich und nutzt dies aus. Hoffentlich fliegen sie mal selbst mit in die Luft
    oder werden in der nächsten Zeit endlich mal geschnappt.
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  •   DerSpinner
    (1744 Beiträge)

    01.11.2017 13:10 Uhr
    Kurz vor Büchig nahe der Haltestelle Reitschulschlag
    +++ Das Posting verstößt gegen unsere AGB und wurde daher von der Redaktion gesperrt +++
  •   Fizzy_Bubblech
    (386 Beiträge)

    01.11.2017 09:30 Uhr
    Wenn kein unbesorgter Bürger
    in der Nachbarschaft wohnt, dann nicht. Feinstaub, Licht- und Lärmbelästigung durch die Explosion, vielleicht wurde eine vom Aussterben bedrohte Tierart beim Poppen gestört. Wenn das Fluchtfahrzeug dann auch noch ein Diesel war...
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  •   Nachteule
    (395 Beiträge)

    01.11.2017 08:42 Uhr
    Chicago in Neureut
    Das ist das Ergebnis der Politik der offenen Grenzen. Wie wurde uns das damals nochmal verkauft? Wenn du in Urlaub fährst, musst du deinen Pass an der Grenze nicht mehr vorzeigen. Großartig. Es darf gelacht werden !!!
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  •   maehdrescher
    (610 Beiträge)

    01.11.2017 08:47 Uhr
    Bitte achten Sie auf die politische Korrektheit
    Es gibt schließlich auch deutsche Bankräuber! grinsen
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