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Karlsruhe Streit in Karlsruhe: Verfassungsgericht kippt BGH-Urteil zum "Sampling"

Im Streit um die Verarbeitung einer fremden Rhythmussequenz hat Komponist und Produzent Moses Pelham vor dem Bundesverfassungsgericht einen Etappensieg errungen. Seine Verfassungsbeschwerde hatte Erfolg, der Fall muss neu entschieden werden.

Um den Zwei-Sekunden-Beat streitet Pelham seit mehr als einem Jahrzehnt mit der Band Kraftwerk. Er hatte ihn 1997 ohne zu fragen aus dem Kraftwerk-Titel "Metall auf Metall" von 1977 kopiert und in Endlosschleife unter einen Song gelegt - so etwas nennt man Sampling.

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Kommentare (7)
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  •   Jean-Luc
    (78 Beiträge)

    31.05.2016 16:27 Uhr
    Sampling?
    Das hier ist Musik Junge https://www.youtube.com/watch?v=MdgLR9RttZQ jaha, fürchtet uns wir sind so böse traurig
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  •   Eckfaehnchen
    (2679 Beiträge)

    31.05.2016 13:03 Uhr
    Haben wir in unserem Land
    keine wichtigeren Dinge zu entscheiden ? Muß wegen einem läppischen
    zwei-Sekunden-Beat erst der BGH und dann auch noch das BVG ange-
    rufen werden ?
    Deutschland schafft sich ab. Solche Streitigkeiten sind ein Teil davon.
    Und es gibt immer mehr Spezialisten, die keine sinnvolle Beschäftigung
    haben.
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  • unbekannt
    (1001 Beiträge)

    31.05.2016 14:14 Uhr
    Na ja
    den 2-Sekundenbeat hat er als Endlosschleife unter seinen Song gelegt. Damit ist das schon Diebstahl und Verwendung geistigen Eigentums. Ich würde jetzt deswegen auch nicht jahrelang klagen, aber wenn es uns betreffen würde, würden wir uns auch bedanken wenn ein anderer mit unserem Werk/Teilen davon Kohle macht.
    Und der Nachbar der wegen 2 cm Hecke die über das Grundstück ragt prozessiert hält auch nur die Gerichte auf. Dann dürften generell keine Bagatellen mehr vor Gericht gebracht werden. Gleiches Recht für alle.
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  •   wolkenschauer
    (1341 Beiträge)

    31.05.2016 16:04 Uhr
    Kreativität stirbt so aus, künstlerische Attitüden voller Wichtigtuerei üden
    Moses Pelham Künstler ('Komponist') ? Was sich heutzutage alles als Künstler bezeichnet... Originäres Erfinden ist nicht mehr drin. Bei so vielen mit Mainstream-Mucke und Heino-Verschnitten dauerbedudelten Leut.

    Musikgeschmack ist bekanntlich Privatempfinden. Im Zeichen der Ökonomisierung von geistigen Diebstählen, copy and paste, digitaler Dauernerderei und der ewig gleich klingenden DJ-Mucke von Käppiverkehrtrum- und Lahmarschhosenträgern ist wohl alles grosse Kunst, was am Computer ne verzerrte Tonleiter als Versampelungsbrei 'generieren', äh verhippen bzw. -rappen kann.

    Musikalität, Leidenschaft, Tiefgang ist nicht mehr Vonnöten.

    Eher die verhypte Vermarktungsmasche, die sich eben am Fremden bedienen muss...

    Arg Verödete, kommerzialisierte, recht anspruchsfreie, unoriginäre, unoriginelle, seicht-ölige Musiklandschaft von grösstenteils langweilig-schnöseligen, anpässlichen Dreitagebartbubies und tendenz. hüftspeckigen...

    Geschmacksfragen ?! Wers ertragen mag...

    Ohropax ! grinsen
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  •   Vector
    (808 Beiträge)

    31.05.2016 17:29 Uhr
    Herrlich!
    grinsen
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  •   wolkenschauer
    (1341 Beiträge)

    31.05.2016 16:04 Uhr
    Überschrift...
    'öden'
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  •   Eckfaehnchen
    (2679 Beiträge)

    31.05.2016 15:34 Uhr
    Bagatellen nicht mehr vors Gericht !
    Avatar da bin ich ganz bei dir. Das würde Zeit und Kosten sparen.
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