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Karlsruhe Stimme für Europa: Karlsruhes Oberbürgermeister Frank Mentrup ist neuer Präsident des Rates der Gemeinden

Frank Mentrup hat neben seiner Position als Oberbürgermeister in Karlsruhe nun noch eine weitere Stelle: Er ist der Präsident des Rates der Gemeinden und Regionen Europas (RGRE). Drei Jahre lang wird er nun für die Europäische Gemeinschaft werben.

Oberbürgermeister Frank Mentrup ist neuer Präsident der deutschen Sektion im Rat der Gemeinden und Regionen Europas (RGRE). Rund 300 Landräte und Oberbürgermeister, die im RGRE zusammengeschlossen sind, hatten Anfang der Woche in München unter dem Titel "Kommunen in Europa – Europa der Kommunen"
über die Stellung der Kommunen und ihr Engagement in Europa diskutiert. Im Deutsch-Französischen Ausschuss und im Ausschuss für kommunale Entwicklungszusammenarbeit ist die Stadt Karlsruhe bereits seit vielen Jahren vertreten.

Oberbürgermeister Mentrup hat es sich in den nächsten drei Jahren zur Aufgabe gemacht, europakritische Argumente zu entkräften und Europa wieder positiv zu besetzen. "Kommunen müssen eine stärkere Rolle in Europa übernehmen, schließlich organisieren wir das tägliche Leben der 500 Millionen Europäerinnen und Europäer vor Ort", betonte Mentrup hier die Bedeutung der Städte und Gemeinden. "Ich will das Thema 'Europa' in Zeiten zunehmender Bedenken stärker an die Bürger herantragen, die Vorzüge Europas greifbarer und verständlicher machen!"

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Kommentare (14)
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  •   Winston_Smith
    (484 Beiträge)

    26.11.2018 08:42 Uhr
    Unerträgliche Vereinfachung der Argumente mittlerweile
    Langsam kann man diese parolenartigen Simplifizierungen komplexer Zusammenhänge kaum noch ertragen:
    "europakritische Argumente...entkräften", "Europa wieder positiv...besetzen", "die Vorzüge Europas greifbarer und verständlicher machen!"
    Als wären kritische Wähler nichts als uninformierte Trottel. Die sogenannte "Kritik an Europa" ist regelmässig Kritik an der EU und deren Auswüchsen - das ist ein Unterschied.
    Und wenn die Staaten und deren Bevölkerung in wichtigen Dingen ihre nationale Souveränität behalten wollen - statt sich einer europäischen Zentralregierung unterzuordnen - dann ist das auch bitte so zu benennen.
    Genauso wie es bitte deutlich auszusprechen ist, wenn man als Ziel hat, alle nationale Souveränität nach Brüssel abzugeben.
    Nur damit jeder weiss, woran er ist.
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  •   Freidenker
    (27 Beiträge)

    27.11.2018 06:04 Uhr
    Wer noch immer nicht verstanden hat,
    wie wichtig ein ge- und vereintes Europa fuer alle BuergerInnen ist, hat auch nicht verstanden, dass nur ein solches Europa Granat fuer Frieden und Wohlstand in der Zukunft sein kann! Buerokratische Auswuechse muessen eben politisch bekaempft werden, genauso wie es in den Einzelstaaten der Fall sein muss. Auch Deutschland uebt sich gerne im buerokratischen Overkill, das tun alle Buerokraten, wenn man sie laesst - sie haben schliesslich um die Existenz ihres Stammes zu kaempfen, und das tun sie, indem sie sich und ihre Arbeit staendig multiplizieren. Politik und Zivilgesellschaft muessen dem Einhalt gebieten und ihnen auf die Finger hauen! Solche durchaus berechtigte Kritik and europaeischen buerokatischen Institutionen hat aber nichts mit dem vereinten Europa zu tun, fuer das wir alle kaempfen muessen!
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  •   Freidenker
    (27 Beiträge)

    27.11.2018 06:05 Uhr
    Es muss natuerlich
    "Garant" heissen
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  •   Winston_Smith
    (484 Beiträge)

    27.11.2018 09:39 Uhr
    Gebe ich dir ja prinzipiell Recht
    Bloss wo steht das so da im Text?
    Da stehen wieder nur allgemeine Dinge, die grundsätzlich nicht zu beanstanden sind, gleichzeitig aber nichtssagend.

    Man kennt mittlerweile Gegendemos - regelmässig gegen "Andersdenkende" - da wird's einem oft übel,
    wenn man sieht, wer da mitmarschiert und wie die ablaufen.
    Haben aber immer tolle Bezeichnungen, die etwas ganz anderes suggerieren. (Für ein buntes..., vielfältiges..., ...gegen Hass und Hetze...usw.usw.)
    Will sagen, häufig ist nicht das drin, was draufsteht. Und das steht mir oben.
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  •   HerrNilson
    (766 Beiträge)

    26.11.2018 16:35 Uhr
    Du solltest
    direkt in die Politik gehen. Direkt.
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  •   Winston_Smith
    (484 Beiträge)

    26.11.2018 17:13 Uhr
    Leider gibt es die SPD der "VorSchröder-Zeit" nicht mehr
    Also keine Option für mich.
    Und jetzt sparst Du Dir mal das zu schreiben, wonach es Dir jetzt in den Fingern juckt.
    Damit könntest Du dann beweisen, dass Du weisst, dass es doch mehr als nur schwarz und weiss auf dieser Welt gibt.
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  •   HerrNilson
    (766 Beiträge)

    26.11.2018 17:36 Uhr
    Weisst Du
    Wenn Du wirklich etwas bewegen wolltest und nicht nur in Foren klug daher schwätzen, dann könntest Du sogar in der jetzigen SPD etwas bewegen. Wenn.
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  •   silberahorn
    (9686 Beiträge)

    26.11.2018 19:59 Uhr
    Bewegen
    wird jetzt erst einmal unser OB etwas, wenn sogar alles.
    Ich schlage vor, dass er im Rat der Gemeinden und Regionen Europas zuerst einmal eine Reise in die Südsee unternimmt. Das mit Pitcairn und seinen ca. 50 Einwohnern unter britischer Regierung wird sich zwar demnächst erledigt haben. Aber wie sieht es eigentlich ganz genau mit französisch Polynesien aus? Oder mit den anderen französischen Inseln - war da nicht noch Mauritius? oder La Reunion und sowieso, gibt es wohl auch noch Inselchen in der Karibik (ich kann sie nicht aufzählen, denn mein ursprüngliches Bildungsniveau schwächelt nach zehn Jahren Hartz IV tatsächlich enorm).
    Besuchen muss man die Bewohner der einsamen Inseln aber allemal, wenn man so einen Posten jetzt hat.
    Das entschleunigt und irgendwie hat unser überlasteter OB das bestimmt auch wirklich einmal nötig.
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  •   betablocker
    (4089 Beiträge)

    27.11.2018 12:17 Uhr
    Departements
    d'outre mer:

    La Reunion, Franz. Guayana, Martinique, Guadeloupe, Mayotte.
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  •   myopinions
    (934 Beiträge)

    25.11.2018 23:30 Uhr
    ...............offenbar ist der
    Mann nicht ausgelastet, obwohl ich bisher dachte, dass man als OB einer Stadt genug zu tun hat.
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