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Karlsruhe Start der Dreck-weg-Wochen: Kinder sammeln Müll in Günther-Klotz-Anlage

Von 12. März bis 30. April wird in Karlsruhe im Rahmen der Dreck-weg-Wochen wieder sauber gemacht. Karlsruher können ein Zeichen gegen die Umweltverschmutzung setzen und die Parks und Straßen der Stadt von herumliegendem Müll befreien.

Zum zwölften Mal wird in diesem Jahr im Rahmen der Dreck-weg-Wochen Müll gesammelt. Vom 12. März bis 30. April können Vereine, Schulen, Kindergärten, Familien, Betriebe und Privatpersonen in einem Gebiet ihrer Wahl in Karlsruhe sauber machen. Ziel der Dreck-weg-Wochen sei es, laut Stadt, die Bürger für das Thema Sauberkeit zu sensibilisieren und auch bei Unbeteiligten ein Bewusstsein dafür zu schaffen.

Von Anfang an dabei ist der Evangelische Kindergarten Bachstraße, der am Montag, zusammen mit Bürgermeister Klaus Stapf, die Dreck-weg-Wochen einleitete. Mit gelben Warnwesten, Zangen und Mülltüten bewaffnet, sammelten die Kinder eifrig den herumliegenden Müll ein und befreiten so einen Teil der Günther-Klotz-Anlage von den Verschmutzungen. Begleitet und angeleitet durch Bürgermeister Stapf konnten sie einige Müllsäcke füllen. 

Stapf ist es wichtig, dass besonders Kinder den richtigen Umgang mit Abfall lernen, denn sie sind es, die in Zukunft für die Sauberkeit sorgen werden. Die Reaktionen der Kinder auf den herumliegenden Müll sind eindeutig. "Ich will, dass der Müll in die Mülltonne geschmissen wird", sagt Emilia. Gianna findet den herumliegenden Müll eklig. Beide sind sich einig: Der Müll gehört nicht auf den Rasen!

"Wir haben das Thema vor dem Müllsammeln thematisiert, haben darüber gesprochen, was Müll ist und was nicht und wir trennen den Müll natürlich auch im Kindergarten", erklärt Tanja Weber, Erzieherin im Kindergarten Bachstraße. Durch Gespräche im Stuhlkreis werden die Kinder für das Thema sensibilisiert und sprechen sogar ihre Eltern darauf an, sagt sie. 

Es werden noch Helfer gesucht

Wer sich auch an den Dreck-weg-Wochen beteiligen möchte, kann sich beim Amt für Abfallwirtschaft (AfA) anmelden, heißt es in einer Pressemeldung der Stadt Karlsruhe. Als Dankeschön lädt die AfA außerdem alle Helfer der Dreck-weg-Wochen zum Dreck-weg-Tag am Sonntag, 22. Juli 2018, im Rahmen von "Das Fest" in der Günther-Klotz-Anlage, ein. Zudem werden unter den Helfern verschiedene Preise verlost. 

Weitere Informationen zu den Dreck-weg-Wochen gibt es online unter www.karlsruhe.de/abfall (weiterklicken zu Dreck-weg 2018), telefonisch unter der Nummer 0721 133-7099 oder per E-Mail an dreck-weg-wochen@afa.karlsruhe.de

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Kommentare (14)
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  •   EmilyHobhouse
    (1421 Beiträge)

    14.03.2018 09:45 Uhr
    Rio2004?
    Ja wie jetzt, bist du also auch der Rio2004?
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  •   Malerdoerfler
    (4560 Beiträge)

    13.03.2018 17:24 Uhr
    Dieser Herr ganz vorne mit der Zange.......
    ......könnte der sich bitte endlich mal darum kümmern, dass die Glascontainer häufiger geleert werden. Das fällt doch in seinen "Kompetenz"bereich, oder? Das verschandelt die ganze Umgebung.
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  •   andip
    (9060 Beiträge)

    14.03.2018 12:08 Uhr
    Fällt es nicht
    Das Leeren der Glascontainer fällt in den Zuständigkeitsbereich der Entsorgungsfirma, die die aufgestellt hat.
    Die Stadt und deren Verantwortlichen haben damit überhaupt nichts zu tun.
    Aber das wurde schon in den diversen Artikeln zu dem Thema mehrfach erklärt.
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  •   ALFPFIN
    (6251 Beiträge)

    13.03.2018 12:34 Uhr
    Vor drei Jahren
    hat mir ein kleiner Nachbarjunge (4 Jahre) ganz stolz erzählt, dass er bei der Putzaktion mitgemacht hat.
    Ein Jahr später war er auch noch einmal dabei, seine Mutter hat mir gesagt, der Kleine macht jetzt nicht mehr mit, er meinte "die schmeißen ja doch wieder alles hin".
    Das könnte bei einigen in der späteren Erinnerung auch bewirken, was soll's, wenn ich das Zeug durch die Gegend werfe, die Kleinen machen den Dreck wieder weg, mussten wir auch machen. Denn Freiwilligkeit ist ja wohl nur vorgeschoben, die Kinder werden bewusst dazu angehalten. Von alleine läuft ein kleines Kind nicht durch die Straßen und räumt Müll weg.
    Und den erwachsenen Dreckbutzen ist das sowieso egal.
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  •   bergdoerfler
    (1600 Beiträge)

    13.03.2018 11:59 Uhr
    Leider sind die Verursacher der Vermüllung
    nicht dabei. Es müssen die Kleinsten den Dreck der Erwachsenen wegmachen. Traurig...
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  •   Beiertheimer
    (947 Beiträge)

    13.03.2018 11:37 Uhr
    Jedes Jahr das gleiche
    Toll das Mitmachen der Kinder, schlecht das Verhalten der Stadt nicht gegen Verschmutzer vorzugehen.

    Ein lautes Haaaalllllllooooo an die Verantwortlichen. Nicht nur Strafzettel an Autos hängen auch gegen Verschmutzer vorgehen.
    Ach so, das geht schlecht. Ahhh da muß man die Leute ja direkt ansprechen.
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  •   andip
    (9060 Beiträge)

    13.03.2018 12:07 Uhr
    Und wie?
    Alle paar Meter auf allen Strassen, Plätzen usw. eine Kontrollperson hinstellen, der die Verschmutzer in flagranti erwischen kann?
    Anders ginge es nicht.
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  •   Beiertheimer
    (947 Beiträge)

    13.03.2018 14:35 Uhr
    Genau
    muß ja nicht alle paar Meter sein. Es gibt ja auch Schwerpunkte wie z.B. zu letzt erwähnt der Passagehof am Wochenende.
    Und wenn es sich mal rumgesprochen hat das eine Kippe 10€ kostet löst sich das Problem von alleine.
    Und wenn man im Rathaus nicht weis wie man das machen soll einfach mal in anderen Städten nachfragen. Vielleicht mal einen Ausflug nach Singapur.
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  •   Rio2004
    (429 Beiträge)

    13.03.2018 11:00 Uhr
    Schön, dass unserer Jugend damit etwas beigebracht wird!
    Genauso schön wäre es übrigens, wenn die ach so gelangweilten Asylbewerber, die den ganzen Tag nichts mit sich anzufangen wissen (wird ja gern als Ausrede unserer Bunten verwendet, um Straftaten zu rechtfertigen) mit anpacken würden! So hätten die was zu tun, eine sinnvolle Beschäftigung, weniger Zeit/Energie für Quatsch und würden gleichzeitig noch etwas über unsere Wertvorstellungen lernen, was Umweltbewusstsein angeht!
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  •   EmilyHobhouse
    (1421 Beiträge)

    14.03.2018 09:57 Uhr
    Wertvorstellungen, Umweltbewußtsein
    Was die Wertvorstellungen in punkto Umweltbewußtsein angeht, sollten viele Asylbewerber lieber nichts von uns lernen. Viele haben aber schon Erfahrungen mit unseren "Werten" da sie zum Teil aus Ländern kommen wo unser Müll, der hier so fleißig eingesammelt wird häufig landet und dort dann zu Umweltproblemen führt. Dass Kinder helfen und für Müll sensibilisiert werden finde ich gut. Bin aber der Meinung, dass dies für Kindergartenkinder zu früh ist, und zwar wegen den Gefahren die es beim Müll sammeln auch gibt. Es sollten Grundschüler und auch Unterstufenschüler in Projekten Müll sammeln und dabei auch gleich etwas über Müllvermeidung lernen.
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