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Karlsruhe Stadt kündigt Zoo-Direktorin von Hegel: wegen "Struktur-Änderungen"

Lange wurde dieser Moment hinausgezögert - fest stand die Entscheidung schon seit Monaten: Zoodirektorin Gisela von Hegel wird nun von ihrem Amt entbunden, das gibt die Stadt in einer Sonderpressemeldung am Donnerstagmittag bekannt.

"Aufgrund geplanter Organisationsänderungen innerhalb des Zoos der Stadt Karlsruhe, verabschieden wir uns von unserer langjährig verdienten Mitarbeiterin und Zoodirektorin Gisela von Hegel in gegenseitigem Respekt", das geht aus der aktuellen Stellungnahme hervor.

Die Stadt stellt ausdrücklich klar, dass gegenüber von Hegel keine Vorwürfe im Zusammenhang mit Organisationsmängeln oder Beanstandungen im Führungsstil mehr erhoben werden. "Die Stadt Karlsruhe dankt Gisela von Hegel für die bisherige konstruktive Zusammenarbeit."

Unter ihrer Amtsleitung sei der Zoo in den letzten zwanzig Jahren tiergärtnerisch enorm vorangebracht worden und genieße mittlerweile internationales Renommee. Es sei darüber hinaus ihr Verdienst, dass der Zoo der Stadt auch in die Weltzooorganisation aufgrund des tiergärtnerischen Stands aufgenommen werden konnte.

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  •   Wurzelsau
    (511 Beiträge)

    04.07.2014 14:13 Uhr
    Hach, wie schwachsinnig
    "Aufgrund geplanter Organisationsänderungen innerhalb des Zoos der Stadt Karlsruhe, verabschieden wir uns von unserer langjährig verdienten Mitarbeiterin und Zoodirektorin Gisela von Hegel in gegenseitigem Respekt",

    Zoodirektor ist doch wie allgemein bekannt der (Ober-) Chef eines Zoos.

    Ändert man hier die "Organisation", so bedeutet dies, dass es zukünftig keinen Chef mehr geben soll. Allerdings ist es völlig unmöglich, einen Zoo ohne Leitung zu belassen.

    Widerspruch erkannt?

    Für wie blöde hält man uns denn, dass uns ein derartiger Schwachfug vorgesetzt wird?
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  •   ALFPFIN
    (7164 Beiträge)

    04.07.2014 09:49 Uhr
    Was auch immer dahinter steht.
    Die gute Beurteilung ihrer Arbeit steht im totalen Widerspruch zur Kündigung. Eine Abfindung gibt es normalerweise für Angestellte im öffentlichen Dienst nicht. Frau v. H. hat vor Karlsruhe im städt. Tierpark Hellabrunn in München gearbeitet. Ich vermute mal, hinausgezögert wurde die Kündigung aus einem schlichten Grund, wann wollte die Altersgrenze zur Berentung erreichen. Bei vorzeitiger "Verschickung in den Ruhestand", stehen evtl. Gehaltszahlungen bis zum Eintritt ins Rentenalter an.

    Allerdings jemand vorzeitig in den Ruhestand zu versetzen, da müssen dann schon maßgebende Gründe vorliegen, und das kann ja bezweifelt werden, bei der Verabschiedung mit soviel Lobeshymnen.
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  •   Toledo
    (77 Beiträge)

    04.07.2014 08:54 Uhr
    Strukturänderungen ?????????????????
    Die Stadt will doch den Steuerzahler nur für dumm verkaufen.
    Da sind im Hindergrund doch ganz andere Sachen gelaufen.
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  • unbekannt
    (1 Beiträge)

    04.07.2014 07:54 Uhr
    Intrigenspiel
    Das Ganze riecht nach einem sehr teuren politischen Intrigenspiel. Und so dramatisch kann die Führung von Frau Hegel wohl nicht gewesen sein. Man hat über 20 Jahre nichts in der Öffentlichkeit gelesen. Komisch.
    Sie hat den Zoo nach vorne gebracht - so wie man es ja heute lesen kann! Lasst die Frau in Ruhe und hört auf mit der Hetzkampagne.
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  •   karlsruher1955
    (1238 Beiträge)

    04.07.2014 07:39 Uhr
    Stadt kündigt Zoo-Direktorin von Hegel
    was für ein Armutszeugnis für die Stadt Karlsruhe.
    Man kann zur Person Frau von Hegel stehen wie man will, nach den Aussagen der Stadt hat sie sich nichts zu Schulden kommen lassen.
    Warum dann die Kündigung ? Irgendwem bei der Stadt ist sie im Wege und sonst gar nichts. Herr OB Mentrup soll die Fakten auf den Tisch legen, aber ich denke das wird nicht passieren.
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  •   bartola
    (531 Beiträge)

    03.07.2014 21:07 Uhr
    Wir wollen aber keine Pappkameraden und auf niemanden draufhauen!
    Wir wollen, dass auch die Beamten und Beamtinnen, erst recht wenn sie eine Führungsposition innehaben, regelmäßigen, objektiven Qualitätskontrollen unterworfen werden. Dazu gehören auch vertrauliche Mitarbeiterbefragungen und Gespräche mit dem Betriebsrat, sowie eine Abverfolgung der Mitarbeiterfluktuation, der Krankenstände und der Erfüllung der Projekte und Zielsetzungen. Verdammt, nochmal so schafft die Industrie bereits seit Jahrzehnten! Ist das zuviel verlangt von denen, die auf unsere Kosten öffentliche Einrichtungen, Bildungsanstalten, Ordnungsämter, usw. verwalten und betreiben sollen? Diese Leute würden einen Zeitungskiosk in wenigen Wochen ruinieren! Wir brauchen Kontrollmechanismen, damit die Amtsinhaber, sollten sie abschmieren, schon wesentlich früher ihren Aufgaben "enthoben" werden können und so auch die wirklich Qualifizierten, die vielleicht kein Vitamin B haben, zum Zuge kämen. Zum Wohl Aller!

    Die Öffentlichen Betriebe sind keine Versorgungsanstalten!
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  •   dipfele
    (5738 Beiträge)

    04.07.2014 12:33 Uhr
    doch...
    ... für Günstlinge sind sie schon Versorgungsanstalten. Wer in den Führungsetagen den ganzen Tag "Bild" liest und auf die Eingebungen von oben wartet macht nichts falsch und die fette Pension ist sicher.
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  •   bartola
    (531 Beiträge)

    03.07.2014 18:10 Uhr
    Eine undurchsichtige und empörende Angelegenheit,
    die zum Himmel stinkt!

    Dann wollen sie uns auch noch für dumm verkaufen von wegen "Umstrukturierung" und so einen Quark. Wenn das ein Privatunternehmen wäre, ist das eine andere Angelegenheit, aber hier sind Steuergelder geflossen, das sollte der Öffentlichkeit das Recht geben, zu wissen, was da gelaufen ist.

    Dem öffentlichen Dienst, und dort speziell den Führungspersonen, gehört schon lange mal auf die Finder geschaut! In dem Filz, der sich nach so langer politischer Mono-Kultur in dieser Stadt und in diesem Land breitgemacht hat, klebt so manche Zecke, die aus hygienischen Gründen herausgerissen gehört!
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  •   Insider
    (748 Beiträge)

    03.07.2014 17:35 Uhr
    Pressemiteilung ein Witz!!
    Die Öffentlichkeit hat ein Recht zu wissen, warum ihr quasi "gekündigt" wurde. Der Zoo ist eine städtische Einrichtung, der aus Steuermittel finanziert wird. Also hat der Steurzahler auch ein Recht die Gründe zu wissen und nicht nur die betreffenden Stadträte. Ich hoffe, dass die Piraten bald mehr Transparenz in den Laden Stadtverwaltung reinbringen.
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  •   haku
    (4144 Beiträge)

    03.07.2014 19:16 Uhr
    Dann führen wir mal ein...
    ...das Personalakten von aus Steuermitteln bezahlten Personen im Internet veröffentlicht werden müssen und dann schauen wir mal, wie sich das auf die Qualität des Personals auswirkt...
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