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Karlsruhe Spitzen-Leichtathletik in der Messe: Indoor Meeting "ist Teil der Region"

Lange stand das "Indoor Meeting" auf der Kippe. Doch seitdem klar ist, dass die 33. Auflage der Hallen-Leichtathletikveranstaltung am 4. Februar über die Bühne gehen kann, läuft die Planung auf Hochtouren. Vor allem Sportdirektor Alain Blondel ist derzeit mit Nachdruck dabei, zahlreiche Top-Athleten in die Messe Karlsruhe zu locken.

Drei große Namen wurden bereits bekannt gegeben: Hürdensprinterin Cindy Roleder, Kugelstoßerin Christina Schwanitz, Sportlerin des Jahres 2015, und Stabhochspringerin Lisa Ryzih haben bereits fest zugesagt. 

Neuer Meetingsrekord in der Fächerstadt?

Letztere blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2016 zurück, in dem sie unter anderem Silber bei der Europameisterschaft in Amsterdam sicherte. Dazu steigerte sie ihre persönliche Bestleistung auf 4,73 Meter. Unterm Hallendach sprang sie Anfang des Jahres nur einen Zentimeter weniger (4,72 Meter in Metz). 

Verständlich, dass sie in Karlsruhe nun den Meetingsrekord ins Auge fasst. Dieser liegt bei 4,76 Metern, gesprungen von Silke Spiegelburg 2011 in der Europahalle. "Das wäre eine Steigerung von fünf Zentimetern. Natürlich nimmt man das ins Auge", so Ryzih am Dienstag bei einer Pressekonferenz.

Kugelstoßen der Frauen feiert Premiere

Dass Schwanitz 2017 dabei ist, erfüllt die Veranstalter mit Stolz. Immerhin ist es das erste Mal in der Geschichte des Meetings, dass Kugelstoßen der Frauen ausgetragen wird. Weitere Disziplinen bei den Frauen: 60 Meter, 800 Meter, 3.000 Meter und 60 Meter Hürden. Die Männerkonkurrenz besteht aus: 60 Meter Hürden, 1.500 Meter, Weitsprung mit Lokalmatador Julian Howard, Hochsprung und 800 Meter. 

Dass die Finanzierung in diesem Jahr gestemmt wurde, stimmt die Verantwortlichen positiv. "Das Meeting ist ein Teil der Region und die Region freut sich auf das Meeting", meint Martin Wacker, Geschäftsführer der Karlsruhe Event GmbH (KEG). Er zeigt zugleich noch einmal auf, welches finanzielle Volumen gestemmt wird. Allein für die Infrastruktur in der leeren Messehalle werden 550.000 Euro benötigt. 350.000 Euro schießt die Stadt zu, 200.000 Euro wird über Sponsoren sowie Unterstützung durch den Weltverband IAAF getragen.

Nachfrage auf Tickets ist groß

"Wir arbeiten daran die Kosten weiter zu reduzieren", so Wacker. Bislang hatte die Stadt diese komplett alleine getragen. Weitere 500.000 Euro beträgt das Budget für das Sportmeeting als solches. Hiervon muss Blondel auch die Athleten bezahlen, von denen er in den kommenden Wochen die endgültige Zusage erwartet und diese dann bekannt geben möchte. 

Wer beim Indoor-Meeting dabei sein will, sollte sich beeilen. Bereits jetzt sind über 1.000 der rund 2.500 im Verkauf vorhandenen Tickets vergriffen. Eine gute Gelegenheit sich eine Eintrittskarte zu sichern bietet sich am Samstag, 17. Dezember, auf dem Christkindlesmarkt. Dort schreibt Howard von 17 bis 18.30 Uhr Autogramme an der Weihnachtshütte der KEG.

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  •   fuzzynervzwerg
    (1148 Beiträge)

    14.12.2016 09:47 Uhr
    Ich könnte auf Leichtathletik locker verzichten.
    Schon in der Schule hab ich das gehasst wie die Pest. zwinkern
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  •   malerdoerfler
    (6056 Beiträge)

    13.12.2016 23:32 Uhr
    Wenn schon kein Spitzen-Fußball
    Dann wenigstens Spitzen-Leichtathletik.
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