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Karlsruhe Spenden statt kritisieren: So kann man in Karlsruhe Gutes tun

Das Engagement für Flüchtlinge geht nicht zu Lasten anderer benachteiligten oder sozial schwachen Personen - so ist es zumindest bei Karlsruher Wohltätigkeitseinrichtungen. Dennoch scheint sich diese Befürchtung bei einem Teil der Bevölkerung zu halten - dabei gibt es gerade zur Weihnachtszeit einen einfachen Vorschlag, wie diese Sorgen zu beseitigen sind.

Weihnachten das Fest der Liebe! Zahlreiche karitative Einrichtungen veranstalten unterschiedliche Spendenaktionen: Es gibt eine ganz einfache Möglichkeit, wie Obdachlose, Alleinerziehende und andere benachteiligte Karlsruher verstärkt Unterstützung bekommen können. Alle, die fürchten, diese kommen im Vergleich zu Flüchtlingen zu kurz, können sich selbst ehrenamtlich engagieren oder spenden - für jene Gruppe, bei der sie meinen, dass diese mehr Hilfe gebrauchen könnte. Taten bringen hier deutlich mehr als Worte.

Mit Spenden an diese karitativen Einrichtungen kann man Karlsruher in Not unterstützen

  • Der Caritasverband Karlsruhe engagiert sich für Menschen in prekären Lebenslagen, allein erziehende Familien, überschuldete Personen, Obdachlose, psychisch kranke Menschen, pflegebedürftige Menschen, Kinder, Sterbende, Flüchtlinge und jugendliche Auszubildende. An welches Projekt die Spende gehen soll, kann man sich aussuchen. Weitere Infos und die Kontoverbindung gibt es unter www.caritas-karlsruhe.de/spende-und-engagement/spenden/spenden.
  • Sozialpädagogische Alternativen e.V. unterstützt schwerpunktmäßig Wohnungslose. Wer möchte, kann sich den genauen Verwendungszweck der Spende aussuchen. Weitere Infos und die Kontoverbindung gibt es unter www.sozpaedal.de/spenden.php5.
  • Wer für die Karlsruher Tafel spenden möchte kann per Mail Kontakt mit den Mitarbeitern Ursula Höhn und Klaus Hochdörffer in Verbindung setzen unter ursula.hoehn@karlsruher-tafel.de oder k-hochdoerfer@gmx.de.
  • Das Diakonische Werk Karlsruhe hat seine Schwerpunkt in der ambulanten Beratung, Begleitung und Betreuung von Menschen in psycho-sozialen Problemlagen. Neben Geld- nimmt die Diakonie auch gerne Sachspenden entgegen. Weitere Infos und die Kontoverbindung gibt es unter www.diakonisches-werk-karlsruhe.de/content02/index.php?rubric=Spenden.
  • Der Arbeiter-Samariter-Bund für die Region Karlsruhe engagiert sich für Senioren und Menschen mit Behinderung. Weitere Infos und die Kontoverbindung gibt es unter www.asb-ka.de/mitmachen/spenden/

Die Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Ihnen fallen noch weitere Spendenaktionen ein? Schreiben Sie ihn gerne als Kommentar unter diesen Artikel!

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  •   musabasjoo
    (383 Beiträge)

    07.12.2015 21:41 Uhr
    Der Artikel (Kommentar) lautet übersetzt:
    Klappe halten, sich schämen und gefälligst zahlen!
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  • unbekannt
    (798 Beiträge)

    07.12.2015 16:02 Uhr
    Junge,äh Alde,
    an diesem Fredchen sieht man eindrucksvoll den "Segen" des Sozialimus,egal ob rot oder braun,am Ende gehört einem selbst nichts mehr.Zahlt den Leuten am Besten garkeinen Lohn mehr aus,nur noch Lebensmittelmarken fürs Nötigste,den Rest kann der Staat doch viel besser verwalten.Privatbesitz und Geld das man für sich und seine Familie ausgibt ist voll Nazi,also Schnauze halten und zahlen.
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  • unbekannt
    (798 Beiträge)

    07.12.2015 16:23 Uhr
    Nachtrag,
    die Abstimmung schliesst Nichtchristen wohl aus,ein Eintrag :"Ich spende gerne,aber nicht zu Weihnacht !" oder ähnliches fehlt.
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  •   MinnieC
    (227 Beiträge)

    07.12.2015 15:32 Uhr
    Wichtiger als Geld
    ist ja die Einstellung, wie sich Menschen -besonders Politiker- über andere im Allgemeinen und Obdachlose, Hartz IVler und Flüchtlinge im Besonderen äußern. Kleine Kostprobe bzgl. Hartzer gefällig?

    http://goo.gl/bXc7rV
    http://goo.gl/DZsXgc
    http://goo.gl/vrJjm5 (Vorsicht Fotos!)

    Da fehlen mir an einigen Stellen die Worte. Wo auf der einen Seite von armen, traumatisierten Flüchtlingsfamilien mit kleinen Kindern (leider sehe ich davon kaum welche) gesprochen wird, die dringendst unserer Hilfe bedürfen (*schluchz* *bewußt übertreib*), springt einem aus einigen der Zitate die blanke Verachtung der eigenen Bürger entgegen. Sind ja selbst Schuld, überflüssiges Pack! Da begeben sich die Zitierten auf genau dieselbe Stufe auf der sich alle Rechtsradikalen bereits befinden. Mit denen kann man's ja machen; würden Obdachlose ebenfalls Geld kosten, wären die auch dran. Ekelhaft!
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  •   Uhowei
    (594 Beiträge)

    08.12.2015 14:18 Uhr
    Danke
    für diese Links, die kannte ich noch nicht.
    leider gibt es hier Anal-phabeten (sogenannte Handlungsreisende), die wohl intellektuell nicht in der Lage sind, den sozialen Sprengstoff hinter solchen Äußerungen zu erkennen
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  •   kscgrufti
    (3728 Beiträge)

    07.12.2015 14:28 Uhr
    So was
    nannte man im Mittelalter glaub ich Ablasshandel.
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  •   Uhowei
    (594 Beiträge)

    07.12.2015 12:38 Uhr
    Spenden allein helfen nicht
    Die Politiker müssen endlich kapieren, dass es in Deutschland bei den nächsten Wahlen einen gewaltigen Rechtsruck (wie gerade in Frankreich) geben wird, wenn es nicht gelingt, den Eindruck zu entkräften, dass man für Flüchtlinge mehr Empathie empfindet als für die bedürftigen Bürger des eigenen Landes.
    Dieser Eindruck ist leider entstanden! Beispiele:
    - Für die Essensversorgung der Flüchtlinge bezahlen Kommunen pro Tag und Flüchling rund € 16. Der Verpflegungssatz für einen Hartz IV Empfänger beträgt € 4,62.
    - Hartz IV Empfänger, die aufgefordert wurden, sich eine billigere Wohnung zu suchen und deswegen bei ihrer Gemeinde nach Sozialwohnungen fragten wurden mit der Begründung abgewiesen, man hätte Anweisungen der Landeregierung, frei werdende Sozialwohnungen für Flüchtlinge vorzuhalten.
    - Jahrelang hat es sich wegen des bürokratischen Aufwands für Bauträger nicht gelohnt, Sozialwohnungen zu errichten. Für die Flüchtlingsunterbringung werden plötzlich die Auflagen gelockert...
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  •   Nacional
    (541 Beiträge)

    07.12.2015 12:52 Uhr
    was
    für ein schwachsinniges Geschreibsel...
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  •   Uhowei
    (594 Beiträge)

    07.12.2015 12:57 Uhr
    oh, ein Gutmensch
    Haben Sie außer Beleidigungen (schwachsinniges Geschreibsel) auch sachliche Argumente oder waren das schon Ihre intellektuellen Grenzen?
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  •   Handelsreisender
    (1444 Beiträge)

    07.12.2015 13:14 Uhr
    Äääähhh... hab' ich da was verpasst...
    Zitat von Uhowei - Für die Essensversorgung der Flüchtlinge bezahlen Kommunen pro Tag und Flüchling rund € 16. Der Verpflegungssatz für einen Hartz IV Empfänger beträgt € 4,62.


    ... oder gilt der Satz für H4lern nur, wenn Sie eine - spendierte - eigene Küche haben? Oder kriegen die Flüchtlinge zu den 16,00 EUR/Tag jetzt auch noch eine eigene Küche dazu?

    Uhowei - bitte erklären Sie!
    ;-)
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