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Karlsruhe Sozialminister Lucha warnt vor Kältegefahr für Obdachlose: "In Baden-Württemberg muss niemand auf der Straße übernachten!"

Der Winter hat Einzug in Karlsruhe gehalten. Doch gerade bei anhaltend kalten Temperaturen sind Menschen, die keinen festen Wohnsitz haben und unter freiem Himmel leben, besonders gefährdet. Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha appelliert daher an alle Bürger, bei obdachlosen Menschen in Not nicht wegzuschauen.

"In Baden-Württemberg muss niemand auf der Straße übernachten, es gibt Hilfe!", sagt Lucha in einer Pressemeldung des Sozialministeriums. Schon ein Anruf beim Ordnungsamt oder dem örtlichen Polizeirevier genüge, um Hilfe zu leisten. Im ganzen Land hielten Kommunen und karitative Organisationen Aufwärmstuben und Nachtquartiere für wohnungslose Menschen bereit.

(Symbolbild)
(Symbolbild) | Bild: pixabay@ales_kartal

"Notunterkünfte und Angebote der Wohnungslosenhilfe werden in Baden-Württemberg in ausreichendem Maße zur Verfügung gestellt", so Lucha weiter. Eine im Internet abrufbare Info-Broschüre des Kommunalverbands für Jugend und Soziales (Kvjs) und der Liga der freien Wohlfahrtspflege soll nach Angabe des Ministers helfen, die Menschen im Winter vor dem Erfrieren zu schützen.

Dateiname : Broschüre zum Erfrierungsschutz
Dateigröße : 542.38 KBytes.
Datum : 23.01.2019 18:55
Download : Download Now!

Karlsruher Kältebus versorgt Obdachlose bei Minusgraden

In Karlsruhe gibt es, zusätzlich zu den Anlaufstellen für Wohnungslose, seit Anfang Januar den sogenannten Kältebus. Sinken die Temperaturen unter Null Grad, rückt der Bus von 19 bis 23 Uhr aus - und verteilt Tee, Decken, Schlafsäcke und Winterkleidung an Obdachlose. Finanziert wird das Projekt des Deutschen Roten Kreuzes durch Spenden.

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Kommentare (16)
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  •   Hartz4Bomber
    (619 Beiträge)

    25.01.2019 18:24 Uhr
    Obdachlose haben keine Lobby
    hierzulande. Ja, es gibt Hilfsangebote. Allerdings vermisse ich die ganzen Hobby-Sozialarbeiter, die sich sonst doch auch ungefragt auf Hilfsbedürftige stürzen.
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  •   romy
    (203 Beiträge)

    25.01.2019 14:56 Uhr
    Wie
    heißt es immer"ohne Wohnung keinen Job"und "ohne Job keine Wohnung.Ich denke schon,daß hier viele der Obdachlosen an ihre Grenzen stoßen .
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  •   Suedweschter
    (432 Beiträge)

    25.01.2019 14:46 Uhr
    Unfassbar, was dieser Manfred Lucha daher redet!
    War der nicht selber mal Sozialarbeiter? Dann muss er aber ein sauschlechter gewesen sein, denn auch dem letzten der Augen im Kopf hat, ist klar, dass die Obdachlosen, die erfrieren, so schwere psychiatrische Probleme haben, dass es das zur Verfügung stehende Angebot nichts nutzt und ein besonders niedrigschwelliges her muss. Containerhäuschen oder was weiß ich. Wär das nicht so, wären sie ja gar nicht obdachlos. Lucha, tret zurück! Wegen bewiesener Unfähigkeit.
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  •   kuba
    (1048 Beiträge)

    25.01.2019 14:57 Uhr
    Gibt es alles
    Von der Wärmestube bis zu Nachtquartieren, aber bei manchen mit "schweren psychiatrischen Problemen" würde nur Zwang helfen und da möchte ich "südweschter" hören, wie der schreit, wenn die Menschen mit Gewalt in seine Container Häuschen geschleppt würden.
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  •   Suedweschter
    (432 Beiträge)

    25.01.2019 15:11 Uhr
    dann soll es halt mit Zwang geschehen
    Wie wenn sich jemand das Leben nehmen will, z. B. bei einem Selbstverbrennungsversuch oder durch Sprung von einem Dach, wird er auch gegen seinen Willen gerettet. Das ist kein Witz "Kuba", den Zynismus kannsch dir sonstwo hinstecke.

    Containerhäuschen gibt's meines Wissens in Baden-Württemberg nirgends. Mit denen hat man in anderen Städten aber sehr gute Erfahrungen gemacht und technisch ist das stemmbar, dass nur bestimmte Leute da reinkommen. Wenn die mit einem Notruf ausgestattet werden, wär auch im Notfall für Hilfe gesorgt.

    Wenn eine Stadt vollautomatische, beheizte Klos, mit Selbstreinigung, Strom, Wasser und Musik hinstellen kann, sollte das andere eigentlich ein Kinderspiel sein. Oder interessiert dies JCDecaux nicht? Der könnte auf den Dächern und Wändern ja auch seine Werbung verbreiten. :D
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  •   kuba
    (1048 Beiträge)

    25.01.2019 15:07 Uhr
    Übrigens
    es gibt auch2 Heime für Menschen mit schweren psychischen Problemen und einem Angebot von dort in eine betreute Wohnung zu ziehen, wenn man sich berappelt hat, Alkohol ist auch erlaubt. Man kann auch dort wohnen, übrigens in schönen Einzelzimmern, so lange man will.
    Und dann gibt es noch den Anker, da wohnen die Alkis und werden betreut, bekommen was zu essen. Nur ihren Stoff müssen sie selber besorgen. Es gibt da eine schöne Homepage. Jeder kann sich informieren.
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  •   malerdoerfler
    (6056 Beiträge)

    26.01.2019 07:50 Uhr
    Einzelzimmer?
    Okay. Dann gibt es eigentlich keinen richtigen Grund dieses Angebot nicht anzunehmen.
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  •   Saladin
    (103 Beiträge)

    25.01.2019 18:00 Uhr
    Anker
    ja, würde ich Ihnen empfehlen, sich mal genauer zu informieren
    Mache ich gerne aber auf privater Kontaktaufnahme
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  •   quovadisksc
    (66 Beiträge)

    25.01.2019 14:04 Uhr
    Warum startet man nicht ein Projekt
    +++ Das Posting ist themenfremd und wurde daher von der Redaktion gesperrt +++
  •   kuba
    (1048 Beiträge)

    25.01.2019 14:48 Uhr
    Da war wohl wieder ein Höcke am Werk
    +++ Das Posting ist themenfremd und wurde daher von der Redaktion gesperrt +++

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