Karlsruhe Soll mehrere Einbrüche in und um Karlsruhe begangen haben: 61-jähriger Tatverdächtiger festgenommen

Langandauernde Ermittlungen der Kriminalpolizei Karlsruhe führten zu einem 61-Jährigen, der im Verdacht steht, im gesamten Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Karlsruhe eine Vielzahl von Geschäftseinbrüchen begangen zu haben. Das gibt die Polizei in einer Pressemitteilung bekannt.

Im Zeitraum der vergangenen 15 Monate kam es im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Karlsruhe zu insgesamt 28 Einbrüchen in Ladengeschäfte mit identischer Vorgehensweise. Der Täter soll mittels eines Glasschneidewerkzeuges eine Öffnung in die Schaufensterscheibe geschnitten und anschließend die Wertgegenstände aus der Auslage entwendet haben.

Juweliere, Optiker, Schmuck- und Bekleidungsgeschäfte sollen laut Polizei bevorzugte Objekte des Täters gewesen sein. Der Diebstahlschaden beläuft sich auf rund 135.000 Euro. Der Täter konnte bisher ausnahmslos bei allen Taten unerkannt entkommen. Bei einem Einbruch in ein Karlsruher Juweliergeschäft im April vergangenen Jahres hinterließ der Täter jedoch Spuren, die nach erfolgter Untersuchung zweifelsfrei dem 61-jährigen Tatverdächtigen zugeordnet werden konnten.

Festnahme am Karlsruher Hauptbahnhof

Die Staatsanwaltschaft Karlsruhe konnte beim zuständigen Amtsgericht einen Haftbefehl gegen den 61-Jährigen erwirken. Am 10. Januar 2020 konnte der 61-Jährige schließlich bei einer Routinekontrolle am Karlsruher Hauptbahnhof durch Beamte der Bundespolizei festgenommen werden.

Aufgrund der identischen Vorgehensweise bei allen Taten wird derzeit geprüft, ob der Tatverdächtige auch für die weiteren Einbrüche im Bereich Karlsruhe und auch für weitere überregionale Einbrüche mit einer ähnlichen Vorgehensweise verantwortlich ist. "Unter anderem soll der Mann auch für einen Geschäftsaufbruch am 24. Dezember 2019 in Ettlingen verantwortlich sein, bei dem mehrere Mobiltelefone entwendet wurden", heißt es abschließend in der Polizeimeldung. 

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