Karlsruhe Sieben Kilogramm Marihuana: Drogen im Wert von 80.000 Euro in Fernbus sichergestellt

Zollbeamte der Kontrolleinheit Verkehrswege des Karlsruher Hauptzollamts haben bei der Überprüfung eines Fernbusses aus Frankreich einen mutmaßlichen Rauschgiftkurier gefasst. Ein 42-jähriger Mann hatte 7 Kilogramm Marihuana und ein Kilogramm Haschisch in seinem Koffer über die Grenze geführt.

Unter Einsatz eines Röntgenmobils wurden die Gepäckstücke der Reisenden des Fernbusses überprüft. Im Zuge der Kontrolle wurden in einem Koffer sieben Kilogramm Marihuana und ein Kilogramm Haschisch in schwarz und silber verschweißten Folienbeuteln entdeckt.

Drogenfund im Dezember
Die Beamten Scannen die Gepäckstücke. | Bild: Hauptzollamt Karlsruhe

Der Koffer konnte einem 42-jährigen Deutschen zugeordnet werden. Der Straßenverkaufswert des Rauschgifts liegt bei über 80.000 Euro. Es erfolgte die Sicherstellung der Betäubungsmittel, die vorläufige Festnahme des Tatverdächtigen und die Übergabe an das zuständige Zollfahndungsamt Stuttgart.

Untersuchungshaftbefehl gegen den Beschuldigten erlassen

Die Kontrolle ereignete sich bereits Mitte Oktober 2019 im Rahmen einer Sicherheitskooperation zwischen Zoll und Polizei mit dem Schwerpunkt des grenzüberschreitenden Fernlinienverkehrsauf der Autobahn 5 bei Karlsruhe.

Nach Vorführung beim zuständigen Haftrichter erließ dieser gegen den Beschuldigten Untersuchungshaftbefehl. Die gewonnenen Erkenntnisse bedürfen der weiteren Auswertung. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und der Zollfahndung Stuttgart dauern an.

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