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Karlsruhe Sichere Wiese in Karlsruhe: Grüne fordern Freilauf-Fläche für Hunde

Rund 8.000 Hunde sind in Karlsruhe gemeldet. Bislang gibt es in der Fächerstadt mehrere Auslaufflächen, in denen Herrchen und Frauchen ihre Lieblinge ausführen können. Eine umzäunte Hundewiese, auf der Hunde ohne Leine toben können, fehlt bislang. Die Karlsruher Grünen wollen das mit einem Antrag an den Gemeinderat ändern.

"Durch eine umzäunte Freilauffläche wird die Möglichkeit geschaffen, auch junge, noch nicht an das städtische Umfeld gewöhnte Hunde sowie ängstliche oder komplizierte Hunde frei springen, spielen und umher toben zu lassen", erklärt Zoe Mayer, tierschutzpolitische Sprecherin der Fraktion.

Eine Umzäunung nehme die Gefahr, dass ein Tier weglaufe und sich selbst sowie Verkehr oder Passanten gefährde. Die Grünen sprechen sich in ihrer Pressemeldung für die Sondierung einer Fläche in Karlsruhe aus und plädieren für eine umzäunte Auslaufwiese in einem hierfür geeignetem Umfeld.

Andere Städte machen es bereits vor

"Eine große Anzahl deutscher Kommunen wie Heidelberg oder Mannheim verfügt bereits über umzäunte Auslaufflächen in unterschiedlichen Gestaltungsformen. Diese reichen von schlicht eingezäunten Grünflächen mit Hundetoilette bis hin zu funktional gestalteten, topographisch abwechslungsreichen Auslaufgebieten mit selbst befüllbaren Wassernäpfen und Spielzeug wie im Ketscher Industriegebiet", so Grünen-Stadtrat Michael Borner.

"Die Einrichtung einer umzäunten Hundefläche ist auch ein Beitrag zur Steigerung der Lebensqualität für Hundehalter in Karlsruhe und beinhaltet eine soziale Komponente. Eine spezielle Hundefläche ist ein Treffpunkt für HundehalterInnen und fördert die Kommunikation und das städtische Miteinander", so die Meinung der beiden Grünen-Stadträte. 

Kurze Erläuterung zur aktuellen Regelung: "Hundewiesen" oder auch "Hundezonen" sind von einer Kommune ausgewiesene Bereiche, in denen Hunde ohne Leine herumlaufen dürfen. Außerhalb deklarierter Hundewiesen müssen Hunde an die Leine, wenn "nicht jederzeit die Einwirkungsmöglichkeit der HundeführerIn gegeben ist". Für Fußgängerzonen und Naturschutzgebiete gilt Leinenpflicht. Auf Kinderspielplätzen, Spiel- und Liegewiesen ist Hundeauslauf nicht gestattet.

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Kommentare (33)
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  •   Regina
    (83 Beiträge)

    05.11.2016 10:40 Uhr
    Es gibt ja Hundeauslaufflächen,
    nur ist das Problem dabei, daß diese Auslaufflächen häufig von einem Radweg flankiert werden. Die meisten Radfahrer in der Fahrradstadt Karlsruhe rasen jedoch wie die Bekloppten, so daß ein Freilauf der Hunde anderswo sicherer und ruhiger ist als dort! Übrigens rasen die Radler auch auf reinen Gehwegen, selbst wenn sich direkt nebenan ein Radweg befindet! Eines Tages werde ich so ausrasten, daß einer vom Rad fliegt!
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  •   Bernd
    (334 Beiträge)

    03.11.2016 20:44 Uhr
    Warum nicht?
    in der Toskana gibt es südlich von Livorno sogar Strände, an denen Hunde machen können, was sie wollen.
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  •   Bernd
    (334 Beiträge)

    03.11.2016 20:48 Uhr
    da fällt mir ein
    daß es Campingplätze gibt, an denen laut Schild die Hunde an der Leine zu führen sind. Trotzdem laufen alle Hunde wild durcheinander, bellen laut und springen an einem hoch. So erlebt auf dem Campingplatz Bremendelle im Departement Moselle, nahe Stürzelbronn.
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  •   Originalteil
    (1242 Beiträge)

    03.11.2016 21:40 Uhr
    In Frankreich
    sind Hunde an vielen Stränden verboten und das ist deutlich gekennzeichnet. Soweit ich weiss obliegt es dort der jeweiligen Gemeinde wie sie das handhabt.
    Aber da hält kein Mensch dran, wird einfach ignoriert. Der Hund wird zumindest abends schön am Strand laufengelassen, die rennen dir auch kreuz und quer über den Weg, was sehr unangenehm ist und ich glaube die Erfindung der Hundeleine ist in Frankreich bis dato ohnehin noch vollkommen unbekannt.
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  •   JimmyBluebutton
    (831 Beiträge)

    03.11.2016 19:44 Uhr
    Wie wäre es mit dem Wildpark?
    Hunde zufrieden, Eidechsen weg.
    Und so manches junge Frollein könnte unbelästigt durch die Flora joggen...
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  •   Irgendwas_mit_Medien
    (688 Beiträge)

    03.11.2016 21:18 Uhr
    Und ich bräuchte einen größeren Teich für meine Schnappschildkröte
    Suarez.
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  •   ProKA
    (708 Beiträge)

    03.11.2016 19:19 Uhr
    Ich
    ❤️ meinen Hund.
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  •   Originalteil
    (1242 Beiträge)

    03.11.2016 19:08 Uhr
    Es gibt reichlich Auslaufflächen,
    nicht weit entfernt von mir ist auch eine. Mir wäre nicht bekannt, dass es dort jemals Probleme gegeben hätte. Ich steh natürlich keine 24 Stunden dabei, aber wenn da mal einer vor ein Auto gelaufen wäre oder auf Menschen losgegangen wäre hätt ichs erfahren, ich kenne genug der Halter dort.

    Und komplizierte und ängstliche Hunde gehören da nicht hin, die gehören zu einem professionellen Trainer der sie entängstlicht und entkompliziert.
    Und wer sich auf reguläre Weise einen Hund anschafft (Züchter oder Tierheim) sollte nachweisen können, dass er den Trainer finanziell stemmen kann, ebenso die jährlich anfallenden Kosten für den Tierarzt plus einer Sicherheit falls mal was Aussergewöhnliches ist. Da gibts bestimmt Statistiken wie viel das im Schnitt ist.
    Für Leute die in finanzielle Notlagen kommen aber den Hund schon hatten gehört die Steuer ausgesetzt und auch aus dem Steuertopf eventuell geholfen. (H4er zB).
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  •   Befreier_0815
    (249 Beiträge)

    03.11.2016 17:42 Uhr
    Es gibt doch schon Hundeplätze...
    Da können sich die Hundebesitzer in Vereinen organisieren und ihre Liebsten disziplinieren!
    Warum jetzt nochmal Geld ausgeben für komplizierte und ängstliche Hunde und Besitzer?
    Nutzt die Vereine. Geht auf die Hundeplätze - die Wahrheit über ihren Hund tut halt evtl. weh zwinkern
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  •   malerdoerfler
    (5842 Beiträge)

    03.11.2016 17:27 Uhr
    Hier hätte ich aber
    viel bessere Kommentare erwartet.

    Dieser Bericht ist doch geradezu eine Steilvorlage.
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