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Karlsruhe Sexkrankheiten vorbeugen: AIDS-Hilfe Karlsruhe will Aufklärung verstärken

Die AIDS-Hilfe Karlsruhe nimmt den Welttag der sexuellen Gesundheit am Freitag, 4. September, zum Anlass, auf ihr erweitertes Angebot und auf die damit einhergehende Erweiterung ihres Namens hinzuweisen.

Neben den HIV-Schnelltests wird auch das Testangebot auf STIs (sexuell übertragbare Infektionen) für Männer, die Sex mit Männern haben sehr gut von den Karlsruhern angenommen, so informiert der Verein in einer Pressemitteilung.

Daher habe sich die AIDS-Hilfe entschieden, sich dem Thema sexuelle Gesundheit weiter zu öffnen. So ist derzeit eine inhaltliche Erweiterung der Schulveranstaltungen um das Thema sexuelle Identität und Vielfalt in Planung. "Dieses Thema liegt uns besonders am Herzen. Gerade in Schulen sind Jugendliche, die nicht einem heteronormativen Bild entsprechen Hänseleien, Ausgrenzungen bis hin zum Mobbing ausgesetzt." so die Geschäftsführerin Anja Stegbauer-Bayer.

 

Die AIDS-Hilfe Karlsruhe e.V. wurde 1986 gegründet, seit 1987 unterhält sie eine Beratungsstelle. Von Anfang an bilden die Bereiche Aufklärung und Beratung zum Thema HIV und Aids die Schwerpunkte der Arbeit. Die AIDS-Hilfe Karlsruhe e.V. besteht aus einem Team von sechs hauptamtlichen sowie etwa 30 ehrenamtlichen Mitarbeitern und wird von vier ehrenamtlichen Vorständen geleitet.

Die Beratungsangebote sind kostenlos. Seit 2010 kann man gegen eine geringe Gebühr einen HIV-Schnelltest durchführen lassen. Vertraulichkeit sowie Respekt und Toleranz für unterschiedliche Lebensentwürfe sind für alle Mitarbeiter selbstverständlich. Die AIDS-Hilfe Karlsruhe e.V. finanziert sich über Zuschüsse von der Stadt Karlsruhe, dem Landkreis Karlsruhe, dem Land Baden-Württemberg sowie durch Spenden, Mitgliedsbeiträge und Sponsorengelder.

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Kommentare (9)
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  •   ObenLang
    (2745 Beiträge)

    31.08.2015 22:53 Uhr
    Gerade in Bezug auf Nordafrika ein wichtiges Thema!
    Bitte für die notwendige Verbreitung der Infos sorgen!
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  •   Meiksel
    (548 Beiträge)

    31.08.2015 21:50 Uhr
    AIDS ist keine
    "Sexkrankheit". Mal wieder eine unsachliche, reißerische Überschrift für viele Klicks. STD triffts dann schon eher.
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  •   fontipex
    (62 Beiträge)

    31.08.2015 21:15 Uhr
    Erweiterung des Namens
    Ok, und wie ist jetzt der Name erweitert worden? Weder Im Artikel noch auf der Webseite des Vereins habe ich was etwas dazu gefunden.
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  •   DemokratieRobinHood
    (13 Beiträge)

    31.08.2015 20:59 Uhr
    Vergesst nicht auch in den Leas zu verteilen!
    Wenn ihr verteilt, dann ganz viele in den Aufnahmelagern!
    Sonst steigen die Infizierungen mit Aids! Gebt aber auch Kurse, wie die Verhüterlis zu gebrauchen sind.
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  •   ralf
    (3669 Beiträge)

    01.09.2015 03:29 Uhr
    Und an den Flughäfen
    Wenn der unattraktive deutsche Schlagerpartytourist ins verhasste Südland fliegt und sich dort Sex mit Damen kauft, isses sehr nützlich.
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  •   JuliusM
    (2003 Beiträge)

    31.08.2015 20:32 Uhr
    Na dann liebe
    AIDS-Hilfe - verteilt doch mal wieder Lümmeltüten, so wie ihr es schon vor Jahren getan habt. Lümmeltüten sind nämlich schweineteuer geworden.
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  •   Werkzeugstahl
    (284 Beiträge)

    31.08.2015 23:43 Uhr
    Dann muss
    man halt das Schnackseln einschränken, wenn man es sich nicht leisten kann.

    Man kann ja auch nicht ohne 10 Kinder produzieren ohne sich zu überlegen wie man die versorgen kann. Wir leben doch nicht mehr im Mittelalter!
    Kinder müssen geplant uind gewollt sein und zumindest zum Zeitpunkt der Zeugung muss man einen Plan haben wie man sie grosskriegt. Wenn ich den Sprit nicht zahlen kann brauch ich kein Auto.
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  •   Bonsai
    (448 Beiträge)

    31.08.2015 21:12 Uhr
    ....
    Ich denke jeder sollte selbst so viel Geld über haben, dass er sich auch noch ein Verhüterli kaufen kann. Wieso sollte das die Aidshilfe machen? Jeder, der ein wenig an seinem eigenen Leben hängt, sollte so verantwortungsbewusst sein, selbst dafür zu sorgen. Ist ja nicht nur die Gefahr einer HIV Infektion, im schlimmsten Fall.
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  •   ralf
    (3669 Beiträge)

    01.09.2015 03:22 Uhr
    Weiterverbreitung
    Wenn sich Jemand mit HIV ansteckte, besteht durchaus das Risiko, es weiter zu verbreiten. Besonders tragisch bei Übertragung von Mutter zu Kind, welche wenn entsprechende Maßnahmen ergriffen werden hierzulande unwahrscheinlich ist.
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