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Karlsruhe Sex-Ärger in Karlsruhe: Stadt will Straßenstrich bis 22 Uhr verbieten

Gummis in der Hecke, zerknüllte Tücher auf der Kinderschaukel, aufgebrochene Hütten und Autos. Kleingärtner ärgern sich über Sexmüll, Anwohner fühlen sich von Freiern gestört und Unternehmer ärgern sich über Parkplatz-Sex und kaputte Autos. Immer mehr Karlsruher Bürger fühlen sich vom ausufernden Straßenstrich in Karlsruhe gestört. Jetzt will die Stadt handeln - und zwar drastisch.

Kleingärtner im Bereich der Stuttgarter Straße beschwerten sich in vergangen Zeit immer wieder über den zunehmenden Straßenstrich, Unternehmer in der Durlacher Ottostraße beklagten sich über Einbruchserien und Autodiebstähle. Im Karlsruher Gemeinderat und im Durlacher Ortschaftsrat wurde bereit darüber diskutiert, wie die Stadt das Problem in den Griff bekommen kann. Straßenprostitution ist dort vollkommen legal, denn diese Straßen sind bisher nicht als Sperrbezirk gekennzeichnet. Doch die Stadt Karlsruhe will jetzt handeln.

Doppelt so viele Prostituierte wie im Vorjahr

Am Dienstag, 6. Mai, steht das Thema auf der Tagesordnung im Hauptausschuss. In einem Antrag, der ka-news vorliegt, heißt es dazu: "Die Anzahl der Frauen, die in der Straßenprostitution nachgehen, zeigt gegenüber den vergangenen Jahren eine ansteigende Tendenz. Die dadurch verursachten negativen Begleiterscheinungen belästigen die Bürgerinnen und Bürger deutlich, wie ein steigendes Beschwerdeaufkommen zeigt."

Laut dem Diakonischen Werk Karlsruhe sind mit rund 700 Frauen derzeit etwa doppelt so viele Prostituierte in Karlsruhe tätig wie noch im Vorjahr. Die Mehrheit davon stamme aus den südöstlichen EU-Mitgliedstaaten. Immer wieder suchten Prostituierte auch Hilfe im Diakonischen Werk Karlsruhe - etwa im Fall einer Schwangerschaft. "Ihre Sorgen und Nöte ernst zu nehmen, muss an oberster Stelle stehen", erklärt Elisabeth Förter-Barth, Leiterin der Abteilung Familie im Diakonischen Werk Karlsruhe. "Die Frage darf nicht lauten, wie und wo man diese Frauen am besten vor dem Blick der Öffentlichkeit verbergen kann, sondern ob sie diesem Gewerbe überhaupt nachgehen würden, wenn sie andere Perspektiven hätten", so Wolfgang Stoll, Direktor des Diakonischen Werks Karlsruhe.

Straßenstrich in Karlsruhe erst ab 22 Uhr

In der aktuellen Diskussion um Straßenprostitution in Karlsruhe setzt sich das Diakonische Werk Karlsruhe für ein ganzheitliches Lösungskonzept ein. "Die immer wieder geforderten ordnungspolizeilichen Maßnahmen sind nur Teil-Lösungen und bekämpfen vor allem die Symptome des Problems", so Stoll

Die Stadt indes will hart durchgreifen. "Eine kurzfristige realisierbarer Maßnahme, mit der dieser Entwicklung entgegengewirkt werden könnte, wäre eine Begrenzung der Zeit, in der die Straßenprostitution erlaubt ist, sowie eine vorerst kleinräumige Ausweitung des Sperrbezirks", heißt es in dem Antrag.

In einem ersten Schritt soll daher eine zeitliche Beschränkung der Straßenprostitution auf die Nachtstunden (22 Uhr bis 6 Uhr) erfolgen. Mit dieser Maßnahmen könnten laut Beschlussvorlage "die unerwünschten Kontakte vor allem von Kindern und Jugendlichen mit der Straßenprostitution verhindert werden - und das ohne räumliche Veränderung der Sperrbezirke im gesamten Stadtgebiet."

Konkret heißt das: Ein Verbot der Straßenprostitution in der Zeit zwischen 6 und 22 Uhr in ganz Karlsruhe. Zudem soll der Sperrbezirk für Straßenprostituierte in Karlsruhe um die Schwarzwaldstraße ab Victor-Gollancz-Straße bis zur Ettlinger Straße und weiter die Ettlinger Straße bis zur Poststraße erweitert werden. Der Hauptausschuss könnte also in der nichtöffentlichen Sitzung am Dienstag beschließen, dass beim Regierungspräsidium Karlsruhe eine entspreche Änderung der Sperrbezirkverordnung beantragt werden soll.

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  •   Robert1959
    (2055 Beiträge)

    01.05.2014 11:21 Uhr
    Die armen Kinder!
    Jedes Mal werden sie von einer gewissen Gruppe (wahrscheinlich noch kinderlos) für Diskussionen mißbraucht! Kinder haben ganz andere Probleme, als eine bekleidete Frau zu sehen! Unbekleidet vermutlich auch nicht!
    Ich finde für diese Frauen sollten wir eine zentrale Anlaufstelle haben und nicht überall verteilen in der Stadt!
    Wie wärs mit dem Verkehrsübungsplatz?
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  •   FreeKrim
    (243 Beiträge)

    30.04.2014 23:31 Uhr
    Sex-Ärger?
    Das Abendland ist ja sooo fortschrittlich

    I am amused grinsen
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  •   ka25
    (366 Beiträge)

    30.04.2014 18:08 Uhr
    Alte Lagerhalle in der Ottostrasse als neues Grossbordell nutzen..
    Hallo Gemeinde, die alte Halle von der Spedition D..., welche jetzt in Malsch ist, könnte doch als neues Grossbordell genutzt werden.. Es liegt nicht Direkt an der Ottostrasse und die Nutzer werden nicht gesehen. Toiletten und Mülleimer können auch aufgestellt werden. Umbau als Laufhaus oder so. Mit den Steuern dann die Stadt aufmöbeln dort wo es klemmt...
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  •   Esslinger
    (333 Beiträge)

    01.05.2014 01:36 Uhr
    Wäre nicht schlecht...
    Wenn ihr Karlsruher wenigstens mal Einkommen generieren würdet, müßte nicht immer Stuttgart aushelfen. Ob ihr das mit Straßenprostituition macht juckt bei uns auch keinen. Ihr habt ja nichtmal Kehrwoche.
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  •   Rundbau-Gespenst
    (12043 Beiträge)

    30.04.2014 21:17 Uhr
    die SWS-Hütte? auch eine Idee,
    man könnte aber auch weitere Seecontainer auf den alten Schlachthof stellen, müssen ja nicht bei den bereits vorhandenen stehen, sind aber auch alles "Start-Ups"...
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  •  hat kein leider Bild
    unbekannt
    (2134 Beiträge)

    30.04.2014 18:31 Uhr
    Das Problem Straßenprostitution
    hat nichts mit fehlenden Unterkünften zu tun,das liegt daran das viele Freier kein Geld ausgeben wollen.(Hauptsache das Bier ist ein Markenprodukt und auch das Motoröl darf teuer sein)
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  •   friend60
    (2576 Beiträge)

    30.04.2014 17:26 Uhr
    Könnte man da keine Räumlichkeiten
    ins neue Stadion mit einbauen? Doppelnutzung, würde ich so etwas dann nennen. Das würde sich garantiert bezahlt machen. Erst Fussball gucken, dann f......
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  •   Esslinger
    (333 Beiträge)

    01.05.2014 01:37 Uhr
    Neues Stadion?
    Für diesen Hobbyverein wollt ihr ein neues Stadion? Ihr kriegt ja nichtmal eure Straßen in den Griff...
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  •   friend60
    (2576 Beiträge)

    30.04.2014 17:24 Uhr
    Ich finde,
    jeder Freier sollte 10€ für die Strassennutzung bezahlen, da käme viel Geld ind das leere Verkehrssäckel, und wir bräuchten keine Vignette. grinsen
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  •   friend60
    (2576 Beiträge)

    30.04.2014 17:21 Uhr
    Finde ich nicht gut,
    ich muss doch um 22 Uhr zu Hause sein. zwinkern
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