Karlsruhe Schwer verletzt: Betonteile rutschen von Lkw auf Fahrer

Auf einer Baustelle in Grünwettersbach wurde am frühen Donnerstagabend eine Person unter der Ladung eines Lastwagens eingeklemmt und schwer verletzt. Sein Lkw geriet in Schräglage und Betonteile rutschte unkontrolliert von der Ladefläche. Der Bergung des Mannes dauerte zwei Stunden.

Gegen 17.10 Uhr ist auf einer Baustelle in Grünwettersbach ein Lastwagen umgekippt und hat dabei eine Person eingeklemmt. Die Feuerwehr ist unter anderem mit einem Schwerlastkran im Einsatz, um den Verletzten aus dieser Lage zu befreien.

Der Fahrer ist nach Augenzeugenberichten auch rund eine Stunde nach dem Unfall noch nicht befreit. Mehrere Steinplatten seien auf ihn gefallen, sodass er im Beinbereich eingeklemmt ist. Er sei allerdings ansprechbar.

Dafür sind laut ersten Angaben der Feuerwehr rund 36 Feuerwehrleute mit 14 Fahrzeugen zur Einsatzstelle geeilt. Warum der Lastwagen umgekippt ist, steht zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht fest.

Aktualisierung, 8.30 Uhr

Die Polizei berichtet: Ein 37-jähriger Lkw-Fahrer erlitt am Donnerstagnachmittag um 17.08 Uhr bei einem Abladevorgang im Stadtteil Grünwettersbach schwere Verletzungen, als sein Lkw in Schräglage geriet und ein Teil der Ladung unkontrolliert von der Ladefläche rutschte.

Der Lkw-Fahrer wollte an einer Baustelle in der Liebenzeller Straße L-Steine (Betonteile) anliefern. Beim Bedienen des Ladebordkrans am Lkw geriet das Fahrzeug in Schieflage und ein Teil der Betonteile fiel auf den neben dem Lkw stehenden Fahrer. Dadurch wurde ein Fuß des Mannes eingeklemmt. Zudem bestand die Gefahr, dass weitere Ladung herunterfällt und den Mann unter sich begräbt.

Rund zwei Stunden nach dem Unfall konnte der Mann aus seiner misslichen Lage befreit werden.  Als Unfallursache kommen sowohl eine Fehlbedienung des Ladebordkrans durch den Lkw-Fahrer als auch ein technischer Defekt in Betracht. Die Bergungsarbeiten dauerten bis 23.30 Uhr. Das Polizeirevier Durlach hat zur Klärung dieser Frage die Ermittlungen aufgenommen.

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